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Verbrechen Airbnb 01

Tourismus mit Airbnb schädigt die Hotellerie UND die GANZE Bevölkerung: Hotels gehen ein - und die Mieten steigen OHNE ENDE

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Es wird behauptet in Zürich am 1.9.2026: Das Verbrechen Airbnb wird stark eingeschränkt: Der Mindestwohnanteil muss beibehalten werden:
Nach Bundesgerichtsentscheid: Ab heute: Stadt Zürich setzt strikte Regeln gegen Airbnb und Co. um
https://tsri.ch/a/ab-heute-stadt-zuerich-setzt-strikte-regeln-gegen-airbnb-und-co-um

Die Stadt hatte es lange gefordert, private Klagen scheiterten vor dem Bundesgericht. Per sofort kann Zürich Kurzzeitvermietungen durch Anbieter wie Airbnb erheblich einschränken und macht sich an die Umsetzung.

Die Stadt Zürich macht ernst im Kampf gegen Business-Apartments und Airbnbs. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts im Juni treten bereits mit dem 1. September die neuen Regelungen in Kraft, teilt die Stadt am Dienstag mit

Konkret geht es um die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) mit dem Namen «Nichtanrechenbarkeit an Wohnanteil». Befristet vermietete Wohnungen wie Airbnbs und Business-Apartments dürfen somit künftig nicht mehr an den Mindestwohnanteil einer Liegenschaft angerechnet werden. 

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Wohnen geht uns alle an. Im Wohnbrief liefern wir dir jeden Dienstagmorgen eine journalistisch fundierte Einordnung zu einem der wichtigsten Themen dieser Stadt.

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Gilt etwa für ein Haus mit zehn Wohnungen ein Mindestwohnanteil von 80 Prozent, so dürfen künftig nur noch maximal zwei Wohnungen kurzfristig vermietet werden. Bis vor dem Bundesgerichtsentscheid war es erlaubt, die gesamten zehn Wohnungen auf Airbnb zu vermieten. 

Stadt schafft neue Stellen 

Von der Regelung ausgenommen bleibt die gelegentliche Untervermietung der eigenen Wohnung. «Im Fokus stehen dauerhaft kommerziell genutzte Wohnobjekte», betont die Stadt. 

Für die Umsetzung der neuen Regelungen will die Stadt fünf neue Stellen schaffen. Bauherrschaften müssen künftig schon im Baugesuch deklarieren, welche Mietdauer für die Wohnung gelten soll. Auch für Nutzungsänderungen – etwa die Umwandlung einer Wohnung in ein Business-Apartment – braucht es künftig ein Baugesuch.

AL will über 1000 Adressen übergeben

Die Alternative Linke (AL), deren Alt-Gemeinderat Niklaus Scherr im Jahr 2009 den Anstoss für die Gesetzesänderung gegeben hatte, schrieb im Juni: «Die Zeit des Trödelns ist vorbei» und hatte eine Taskforce für die Umsetzung gefordert. Ausserdem hatte die Partei angekündigt, der Stadt eine Liste mit über 1000 Adressen zu übergeben, die aktuell als Airbnbs oder Business-Apartments genutzt werden. Niklaus Scherr hatte gegenüber Tsüri.ch nach dem Bundesgerichtsurteil von einer «grossen Genugtuung» gesprochen. 

Die Zahl kurzfristig vermieteter Apartments ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, inzwischen liegt sie über 5300, was mehr als zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestands ausmacht. Im Werdquartier im Kreis 4 machen sie inzwischen mehr als 8 Prozent des Wohnungsbestands aus, im Hochschulquartier sogar fast 15 Prozent.




Verbrechen Airbnb am 8.9.2026: Massenproteste und Aktionen gegen Airbnb-Massentourismus in Spanien, Portugal, Griechenland, Frankreich, Italien, Japan und Mexiko etc.:
Einheimische sind wütend:Touristen werden umringt und angeschrien - Frust, Hass und Selbstjustiz:
Der globale Protest gegen den Massentourismus eskaliert
https://www.blick.ch/wirtschaft/frust-hass-und-selbstjustiz-der-globale-protest-gegen-den-massentourismus-eskaliert-id22239392.html

Martin SchmidtRedaktor Wirtschaft -- Die Schweizer reisen gerne, doch weltweit wächst der Druck durch Massentourismus. 2025 gab es 1,5 Milliarden internationale Übernachtungsgäste – ein Rekord! Doch wütende Proteste zeigen: Für viele Einheimische wird das Leben unbezahlbar.

    Weltweit steigen Tourismuszahlen: 1,5 Milliarden Übernachtungen 2025, Rekord erwartet
    Spanien erreicht erstmals 100 Mio. Touristen; Proteste gegen Massentourismus eskalieren
    Santorin: 3,4 Mio. Touristen jährlich bei 15'000 Einwohnern; Infrastruktur überlastet

Die Schweizer Bevölkerung zählt zu den reisewütigsten überhaupt: Die Mehrheit der Bevölkerung plant pro Jahr mindestens zwei Auslandstrips ein. Doch die obere Mittelschicht in anderen Ländern holt massiv auf und treibt die Übernachtungszahlen von internationalen Gästen in den Tourismushotspots immer weiter in die Höhe.

Gemäss dem Uno-Tourismusbericht erreichte der globale Tourismus im letzten Jahr mit über 1,5 Milliarden Übernachtungsgästen ein historisches Hoch – in diesem Jahr winkt gleich der nächste Rekord. Die Proteste gegen den Massentourismus werden immer lauter. Aber auch digitale Nomaden, also Menschen mit Jobs, die sie von überall auf der Welt verrichten können, stossen zunehmend auf Ablehnung.

Spanien
Spanien ist quasi das Epizentrum der Proteste: In diesem Jahr wird das Land erstmals die Schallmauer von über 100 Millionen ausländischen Touristen durchstossen. Auf Ibiza besetzten Demonstranten an diesem Wochenende die berühmte Badebucht Cala Saladeta, verteilten Wassermelonen an Einheimische und blockierten den Zugang für ausländische Gäste, wie mehrere internationale Medien berichten. Der Grund für den Protest: Das ausbeuterische Tourismusmodell mache das Leben für die Einheimischen unbezahlbar.

Erst vor einer Woche bildeten Einheimische auf Mallorca auf Klappstühlen sitzend eine kilometerlange Sitzkette. Die symbolische Botschaft dahinter: Das ist eine Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma! Ende Juli protestierten auf der Insel mehrere Zehntausend Einheimische unter dem Slogan «Mallorca am Limit».

In Barcelona richteten sich die seit Jahren anhaltenden Proteste jüngst gegen die geplante Erweiterung des Flughafens, an dem die Kapazitäten künftig auf bis zu 70 Millionen Passagiere pro Jahr erhöht werden sollen. Der Slogan: «Kein einziger Tourist mehr». Treffen Demonstranten in Barcelona auf Touristen, kommt es teils zu wüsten Beschimpfungen.

Portugal
In der Hauptstadt Lissabon ist das Verhältnis der Mieten zu den Löhnen völlig aus den Fugen geraten. Gemäss dem Portal Euronews liegt der Preis für ein WG-Zimmer mittlerweile im Median bei über 500 Euro – der Mindestlohn liegt nur geringfügig darüber. Das hohe Mietzinsniveau löst regelmässig grosse Protestwellen aus.

In Lissabon wurden ganze Häuserzeilen in Airbnbs verwandelt. Seit Ende des letzten Jahres geht die Stadtregierung immer rigoroser gegen die Kurzzeitvermietung vor. So dürfen maximal zehn Prozent des Wohnraums in einem Stadtteil Ferienwohnungen sein. In diesem Jahr wurden zudem rund 40 Prozent der Kurzzeitvermietungslizenzen ersatzlos gestrichen. Anbieter weichen deshalb verstärkt ins Segment mit mehrmonatigen Mietverträgen aus. Sprich: Sie vermieten an digitale Nomaden, also Leute, die von überall her arbeiten können, und für die Lissabon nach wie vor relativ günstig ist.

Griechenland
Auch in Griechenland werden die Haushalte von den Wohnkosten erdrückt. Gemäss Eurostat-Daten müssen Familien häufig rund 40 Prozent ihres gesamten Nettoeinkommens allein fürs Wohnen ausgeben. Das Tourismusland erlebt eine generelle Kaufkraftkrise – die im völligen Kontrast zu den touristischen Rekordmeldungen steht. An diesem Wochenende gingen in Thessaloniki über 25'000 Menschen auf die Strasse, wie ABC News berichtet. Die Probleme sind vergleichbar mit anderen Mittelmeerstaaten: Plattformen wie Airbnb und Booking blühen und die Regierung hat an reiche Nicht-EU-Bürger goldene Visas verschenkt – vorausgesetzt, sie kaufen eine Immobilie. Auch in Athen wurden die Einheimischen im grossen Stil aus dem Zentrum verdrängt.

In Griechenland gibt es auch heftige Proteste gegen den Kreuzfahrt- und Overtourismus. Im Juni legten die Busfahrer auf Santorini ihre Arbeit kollektiv nieder. Rund 3,4 Millionen Gäste landen jährlich auf der schönen Ferieninsel mit ihren rund 15'000 Einwohnern. Die Kritik der Einheimischen: Die Infrastruktur platzt aus allen Nähten. Überfüllte Strassen, Massenpanik in den weltberühmten Gassen von Oia, Wassermangel und überall liegt Abfall. Die Regierung hat unter anderem eine Eintrittsgebühr für Kreuzfahrtpassagiere eingeführt und den Landgang auf 8000 Passagiere pro Tag begrenzt. Auch ein Bauverbot für neue Hotelbetriebe ist vorübergehend in Kraft.

Frankreich
Unser Nachbarland ist nach wie vor das am meisten besuchte Land der Welt. Tiktok- und Instagram-Trends führen dazu, dass einzelne Destinationen wie derzeit Marseille komplett überrannt werden. Gemäss dem französischen Wirtschaftsmagazin «Capital» kam es erst im August zu heftigen Protesten, weil die Lebensqualität der Einheimischen schwindet. In Marseille gibt es mittlerweile über 13'000 Airbnb-Wohnungen. Die Touristenmassen überfüllen die Strände, machen Parkplätze zur Mangelware und treiben die Lebensmittelpreise in die Höhe.

Auch in Paris und Nizza gingen die Menschen in diesem Jahr bereits mehrfach auf die Strasse. Ihre Kritik: Die historischen Viertel verwandeln sich in Touristen-Kulissen und es gibt kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Wie in den letzten Jahren sabotieren frustrierte Bürger zudem die Schlüsselboxen bei Airbnb-Wohnungen. Zu solchen Vandalenakten greifen auch die Einheimischen im kroatischen Split.

Italien
In Italien gehen vor allem die jungen Menschen in Städten wie Mailand, Bologna, Rom und Florenz auf die Strassen. Mailand gilt als teuerste Stadt des Landes, wo es für junge Menschen praktisch keinen bezahlbaren Wohnraum mehr gibt. Der politische Druck hat die Regierung dazu veranlasst, schärfere Regeln zu verabschieden. Wer mehr als drei Wohnungen auf Plattformen wie Airbnb anbietet, wird steuerlich neu als Gewerbe eingestuft. Das soll Druck vom Wohnungsmarkt wegnehmen.

In Rom, Venedig und Florenz kommt es zudem regelmässig zu Protesten für den Schutz des historischen Erbes. Millionen von Touristen pilgern durch die Gassen und zu Stätten wie dem Kolosseum in Rom. Dabei kommt die Infrastruktur an ihre Grenzen.

Japan
Auch in Japan lösen die Touristenrekorde immer drastischere Gegenreaktionen aus. Der historisch schwache Yen sorgt für ein Gästewachstum im zweistelligen Prozentbereich. Im Frühjahr wurde in der Stadt Fujiyoshida gar das beliebte Kirschblütenfest abgesagt, weil sich die Einwohner über die Müllberge, das Verkehrschaos und das rücksichtslose Verhalten der Touristen beklagt hatten. Bei einem beliebten Fotospot mit einem perfekten Blick auf den Mount Fuji wurde zudem eine Schutzwand hochgezogen, damit Touristen diese Stelle nicht mehr für einen Fotostopp blockieren.

Mexiko
In Mexiko-Stadt und in Küstenregionen formieren sich immer stärkere Proteste gegen die Verdrängung der Einheimischen. Ausländische Investoren kaufen ganze Wohnblöcke auf und vermieten diese viel teurer an digitale Nomaden.


 







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