Selbstbewusst
durch den dichten Stadtverkehr, präzise beim Einparken
und flüssig in der Spurwahl: Experten testen den Avatr
11 im chinesischen Verkehr. Ist Huaweis
Fahrassistenzsystem tatsächlich besser als Teslas
FSD?
BMW am 23.2.2026: verzichtet auf
Roboter-Auto:
Strategie-Wechsel: BMW zieht sich beim autonomen
Fahren vorerst zurück
https://www.nau.ch/lifestyle/auto/bmw-zieht-sich-beim-autonomen-fahren-vorerst-zuruck-67098138
Sandra Neumann -- Deutschland -- BMW verabschiedet
sich vorerst von Level-3-Autonomie und setzt künftig
wieder stärker auf Fahrerassistenz statt vollständige
Selbststeuerung.
BMW streicht den «Personal Pilot L3» aus der 7er-Reihe
und beendet damit sein Angebot für hochautomatisiertes
Fahren in Serie vorerst. Laut «Heise» soll das System
nach dem grossen Facelift im April 2026 endgültig nicht
mehr als Sonderausstattung angeboten werden.
Als Gründe nennt der Hersteller einen geringen
Kundennutzen, schwache Nachfrage sowie hohe
Entwicklungs- und Produktionskosten der sehr komplexen
Technologie. Die Sonderausstattung kostete rund 6000
Euro und wurde erst 2024 eingeführt, blieb aber laut
Branchenbeobachtern deutlich hinter Erwartungen zurück.
Damit kehrt BMW faktisch zu Assistenzsystemen zurück,
bei denen der Fahrer dauerhaft aufmerksam bleiben und
jederzeit eingreifen können muss. Tätigkeiten wie Lesen,
Arbeiten oder das Nutzen digitaler Geräte am Steuer sind
unter diesen Bedingungen künftig nicht mehr zulässig.
Diese übernehmen zwar Beschleunigung, Bremsen und
Spurführung weitgehend selbstständig, verlangen jedoch
weiterhin eine permanente Überwachung durch den Fahrer.
Der Schritt gilt als pragmatische Reaktion auf
technische Grenzen, hohe Kosten sowie uneinheitliche
gesetzliche Rahmenbedingungen in vielen Märkten.
Auch Mercedes hatte zuvor vergleichbare Systeme
zurückgefahren, was auf einen möglichen branchenweiten
Strategiewechsel bei Premiumherstellern hindeutet.
Hochautomatisiertes Fahren bleibt damit vorerst ein
seltenes Feature, das nur unter sehr speziellen
Bedingungen eingesetzt werden kann.
BMW reagiert auf geringe Nutzung durch Kunden
Insider sehen den Rückzug weniger als reine Kostenfrage,
sondern als strategische Neupriorisierung innerhalb der
gesamten Entwicklungsplanung des Konzerns. Laut
«Automobilwoche» bewertet BMW automatisiertes Fahren
neu, da andere Technologien aktuell grössere
Marktchancen und schnelleren Nutzen versprechen.
Die Systeme funktionieren meist nur auf ausgewählten
Autobahnabschnitten und häufig ausschliesslich bei
niedrigen Geschwindigkeiten im dichten Stauverkehr.
Dadurch bleibt der praktische Nutzen im Alltag vieler
Fahrer begrenzt, während Anschaffungskosten und
technischer Aufwand vergleichsweise hoch bleiben.
BMW konzentriert sich nun darauf, Assistenzfunktionen
breiter verfügbar, robuster und für mehr Kunden
erschwinglich zu machen. Vollautonomes Fahren rückt
damit wieder ein Stück in die Zukunft und bleibt vorerst
eher ein langfristiges Entwicklungsziel.
Ukrainekrieg am
8.3.2026: mit Roboter-Panzer auf
Ketten mit Schiessgewehr oben drauf:
Keine Science-Fiction mehr: Ukraine setzt auf
Kampfroboter
https://www.20min.ch/story/neue-kriegsfuehrung-keine-science-fiction-mehr-ukraine-setzt-auf-kampfroboter-103521612
https://orf.at/stories/3431361/
Gleich am ersten Tag seines Einsatzes mit
Fahrgästen ist ein autonom fahrender Bus im
schwedischen Göteborg mit einer Straßenbahn
zusammengekracht. Wie die Verkehrsbetriebe heute
mitteilten, „bremste der selbstfahrende Bus mit
Passagieren an Bord, und von hinten fuhr eine
Straßenbahn auf“. Es habe keine Verletzten
gegeben.
Der Bus war zwar schon seit Ende März im Zentrum
von Göteborg unterwegs, aber mit dieser Woche
starteten Fahrten mit Passagierinnen und
Passagieren. Ein Fahrer war mit an Bord, um
eingreifen zu können. Der Bus wurde nun zur
Inspektion gebracht.
Die schwedische Verkehrsbehörde hatte grünes
Licht für den Testbetrieb mit Passagieren bis Ende
Juli 2027 gegeben. Selbstfahrende Busse und
Shuttles in Europa fahren mit lokaler Erlaubnis,
jeweils von Stadt zu Stadt verschieden, oft auch
auf privaten Straßen. Die EU hat noch keine
europaweite Erlaubnis für autonom fahrenden
öffentlichen Nahverkehr oder Taxis ohne Fahrer
erteilt.