Kontakt / contact       Hauptseite / page
                  principale / pagina principal / home        zurück / retour / indietro / atrás / back
<<        >>

KI Künstliche Intelligenz KI - Meldungen 07 - ab 1.5.2026












Wortschöpfung: Die Atom-KI (M.P. - 28.10.2025)

KI=KATASTROPHE:
KI-Fabrik "Colossus" von Musk in Memphis ("USA") am 23.1.2026: Gigantischer Strom- und Wasserverbrauch:
«Umwelt-Rassismus»: Musks Supercomputer frisst so viel Strom wie der Kanton Aargau
https://www.20min.ch/story/umwelt-rassismus-musks-supercomputer-frisst-so-viel-strom-wie-der-kanton-aargau-103489087

Michael Andai -- Das Rechenzentrum Colossus 2 soll KI mit brachialer Rechenleistung vorantreiben und verschlingt zurzeit bis zu ein Gigawatt Strom. In Memphis sorgt das für Ärger: Bewohner berichten von Lärm und Abgasen.
  • Elon Musks KI-Firma xAI errichtet in Memphis das Rechenzentrum «Colossus 2».
  • Die Anlage benötigt extrem viel Strom und verbraucht bis zu 20 Millionen Liter Wasser täglich.
  • Mobile Gasturbinen zur Stromerzeugung belästigen die Anwohner mit Lärm und Abgasen.
  • Umweltorganisationen werfen xAI «Umwelt-Rassismus» vor.
KI-Rechenzentren=Wasserräuber:
WARNUNG am 8.4.2026: KI-Rechenzentren=Wasserräuber für die "Kühlung der Prozessoren" - Beispiel Chile - wasserarme oder abwärmenutzende Kühlung ist teuer - KI=Katastrophe:

Wo ist der grüne Aufschrei? KI-Rechenzentren verbrauchen Milliarden Liter Wasser, trocknen ganze Landstriche aus

https://journalistenwatch.com/2026/04/08/wo-ist-der-gruene-aufschrei-ki-rechenzentren-verbrauchen-milliarden-liter-wasser-trocknen-ganze-landstriche-aus/


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

Teilen / share:

Facebook








1.5.2026: Wie KI die Arbeit in Österreich bereits verändert

https://science.orf.at/stories/3235316/



https://www.aljazeera.com/opinions/2026/5/1/may-day-in-the-age-of-ai-the-new-war-on-workers


Killer-Trump ist immer noch kriegsgeil am 1.5.2026:
Pentagon kündigt Abkommen mit sieben KI-Unternehmen für geheime Systeme an
Pentagon announces deal with seven AI companies for classified systems

https://www.aljazeera.com/news/2026/5/1/pentagon-announces-deal-with-seven-ai-companies-for-classified-systems





https://orf.at/stories/3428572/

Nachdem der im vergangenen Jahr verstorbene US-Schauspieler Val Kilmer mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wieder auf der Leinwand erschienen war, haben die Oscar-Organisatoren ein Machtwort gesprochen: Der wichtigste Filmpreis der Welt werde nicht an KI-Schöpfungen verliehen, erklärten sie gestern.

In der Kategorie Schauspiel würden demnach nur Rollen berücksichtigt, „die im Abspann des Films aufgeführt und nachweislich von Menschen mit deren Einverständnis gespielt wurden“. Gleiches gilt der Erklärung zufolge für die Vorlagen für Filme: „In den Drehbuchkategorien ist festgelegt, dass Drehbücher von Menschen verfasst sein müssen, um zugelassen zu werden.“

Erst vor wenigen Tagen hatte eine KI-Version des verstorbenen Val Kilmer für Furore gesorgt. Bei einer Präsentation wurde der Trailer für den Archäologie-Actionfilm „As Deep As The Grave“ mit einer digitalen Version Kilmers gezeigt. Das Projekt wurde von der Familie des verstorbenen Schauspielers unterstützt, die Zugang zu Kilmers Videoarchiv gewährte.

Bei Kilmer war bereits früher KI zum Einsatz gekommen – im Film „Top Gun: Maverick“ aus dem Jahr 2022. Infolge einer Kehlkopfkrebserkrankung hatte der Schauspieler seine Stimme verloren, die mit Hilfe von KI in den Film eingefügt wurde.




BLICK:
Schweiz am 3.5.2026: KI-Projekte haben 95% Ausfallquote:
Adecco-Chef weiss: "95 Prozent der KI-Projekte scheitern"

https://www.blick.ch/wirtschaft/der-adecco-chef-ueber-kuenstliche-intelligenz-95-prozent-der-ki-projekte-scheitern-id21914888.html

Reza Rafi -- Chefredaktor SonntagsBlick -- Der CEO des Schweizer Personaldienstleisters Adecco, Denis Machuel, über die Fehler vieler Firmen im Umgang mit KI, die Chancen für Arbeitnehmer – und welche Berufe er Jungen empfehlen würde.

err Machuel, wann haben Sie zuletzt selber ein Bewerbungsschreiben verfasst?
Denis Machuel: Das war, als ich nach meinem Ausscheiden bei Sodexo nach einer neuen Stelle suchte und zu der Adecco Gruppe stiess. Ich musste meinen Lebenslauf aktualisieren, was ich schon länger nicht mehr getan hatte, da ich 14 Jahre bei Sodexo gearbeitet hatte.

Das war vor etwas mehr als vier Jahren …
Und ich habe es ganz allein geschafft.

Ohne KI!
Meine grösste Unterstützung war meine Frau, die mir sagte: «Dein Lebenslauf ist nicht gut.»

Also reine natürliche Intelligenz.
Genau. Damals gab es noch kein ChatGPT. Das war ab November 2022 verfügbar.

Durch die rasante Entwicklung in dem Bereich haben wir heute eine andere Welt als 2022. Wie beurteilen Sie das als Personalvermittler?
Das Tempo ist exponentiell, eine Herausforderung für uns alle. Ich glaube aber, dass das für uns als Branche insgesamt eine Chance sein wird. Es ist vielleicht beides – eine Disruption und eine Chance. Natürlich sind Arbeitsplätze betroffen, aber es werden grundlegend die Aufgaben innerhalb von Arbeitsplätzen verändert. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Märkte vergrössern werden. Denn wir haben in der Vergangenheit bereits beobachtet, dass sich mit dem zunehmenden Einsatz von KI das Wachstum in den meisten Märkten wieder erholt. Das ist also positiv.

Die Kennzahlen Ihrer Firma und anderer Personaldienstleister – Umsatz, Gewinn, Aktienkurs – sehen alles andere als positiv aus.
Der Arbeitsmarkt wird stark vom makroökonomischen Umfeld geprägt. Wir hatten 2022, 2023 die Post-Covid-Ära und 2024 die Wahlen in Frankreich und in den USA. Also viel Unsicherheit. Nach Trumps ersten Reformankündigungen stieg die permanente Rekrutierung durch mehr Planungssicherheit, dann aber kam der «Liberation Day» …

Donald Trumps Zollkrieg …
Die Unsicherheit stieg stark. Gleichzeitig nahm flexible Arbeit zu, da die Wirtschaft stabil blieb. Insgesamt kehrt das Wachstum zurück. Was die Dynamik in der Branche erhöht.

Und jetzt die Kriege in Nahost und die Volatilität des Ölpreises.
Es stimmt, dass Unternehmen grundsätzlich Stabilität und Planbarkeit bevorzugen. Aber schauen Sie – wir leben schon über ein Jahr lang in ständiger Unsicherheit. Und ich bin wie viele andere CEOs überzeugt: Das bleibt so noch länger. Ich glaube sogar, dass Unsicherheit ein Wachstumsmotor für uns ist.

Schön und gut. Viele da draussen haben aber Angst, dass KI ihnen den Job raubt.
Ich verstehe die Angst der Menschen, möglicherweise ersetzt zu werden. Aber jede technologische Revolution hat mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet. Eine WEF-Studie prognostiziert, dass bis 2030 netto 78 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen werden. Es geht also nicht darum, ob Menschen ihre Arbeit verlieren und keinen neuen Job finden, sondern darum, wie wir sie in diesem Übergang unterstützen können. Denn es ist ein Übergang. So wie sich die Menschen im 19. Jahrhundert an Maschinen angepasst haben, müssen sie sich auch an KI anpassen.

Manche Firmen nehmen KI einfach als Vorwand, um Stellen abzubauen. Stichwort: AI Washing.
Es gibt zwei Arten von AI Washing. Erstens übertreiben die KI-Anbieter meiner Meinung nach derzeit die Produktivität, die KI ermöglicht. Die eigentliche Schwierigkeit der KI-Revolution liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Bereitschaft der Arbeitskräfte. Wie eine Studie des MIT (Massachusetts Institute of Technoloy, Anmerk. der Redaktion) zeigt, scheitern 95 Prozent der KI-Pilotprojekte in Unternehmen. Sie scheitern nicht, weil sie technisch nicht solide sind. Sie scheitern, weil KI in einer Organisation, die nicht darauf vorbereitet ist, und in Prozessen, die nicht sauber sind, nicht funktioniert. Viele KI-Projekte starten zwar, lassen sich jedoch kaum skalieren – sie treiben schöne Blüten, aber bringen keine Früchte hervor.

Und die zweite Art von AI Washing?
Der zweite Aspekt des AI Washing betrifft all die Unternehmen, die behaupten: «Es funktioniert so gut, dass ich dank KI haufenweise Leute entlassen kann.» Betrachtet man die Realität, sind viele dieser Veränderungen jedoch ganz normale Anpassungen der Belegschaft. Wir haben einen überzeugenden Beweis, denn wir sind weltweit führend im Bereich Outplacement-Services. Wir fragen die Betroffenen, ob sie aufgrund von KI entlassen wurden und ob sie die Stelle neu besetzt haben. Letztes Jahr gaben nur 1,4 Prozent der Entlassenen an, dass ihre Entlassung unmittelbar auf KI zurückzuführen sei. Das wird also übertrieben dargestellt.

Laut Palantir-Chef Alex Karp werden nur noch zwei Berufsgattungen an Wert gewinnen: die verrückten, kreativen Köpfe und jene, die körperliche Jobs ausüben wie Handwerker. Ihre Meinung?
Zunächst einmal glaube ich nicht, dass Büroberufe verschwinden werden. Sie werden sich verändern. Zu den Berufen, die immer gefragter werden, gehören aber tatsächlich die Fachkräfte im gewerblichen Bereich. Elektriker, Sanitärinstallateure, Schweisser, Pflegekräfte – diese Berufe sind definitiv gefragt, vor allem hier in der Schweiz. Vor etwa zwei Jahren gab es in New York an einem im Bau befindlichen Haus ein grosses Banner mit der Aufschrift «ChatGPT, vollende dieses Gebäude!» (lacht).

Was würden Sie Jugendlichen bei der Berufswahl empfehlen?
Die Berufswahl ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Gerade weil es so persönlich ist, würde ich sagen: Versuchen Sie zunächst herauszufinden, was Sie wirklich gerne tun möchten. Denn wenn Ihnen Ihre Arbeit Spass macht, sind Sie besser darin. Seien Sie sich aber auch bewusst, welche Auswirkungen Technologie und KI haben können. Ich würde also strategisch vorgehen und diese beiden Aspekte berücksichtigen.

Was eher gegen White-Collar-Jobs spricht.
Ich bin überzeugt, dass die Geisteswissenschaften im Vergleich zu Mathematik, Informatik und ähnlichen Fächern immer wichtiger werden. KI macht Information überall verfügbar, aber Glaubwürdigkeit und Vertrauen kann sie nicht liefern. Ein gutes Verständnis von Geschichte und Kultur, die Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und kritisches Urteilsvermögen zu beweisen – all diese Eigenschaften werden meiner Meinung nach immer wichtiger werden. Und zwar in jeder Position.





https://orf.at/stories/3428899/


5.5.2026: Palantir mit CEO Alex Karp: Das neue Nazi-Programm für die Welt - von KI gesteuert:
Mein AI

https://uncutnews.ch/mein-ai/

Quelle: Mein AI

Von Tarik Cyril Amar

Alex Karp von Palantir möchte uns wissen lassen, dass er große Pläne hat

Als die Nazis ihr Werk vollendet hatten, rieben sich nicht wenige Leute verwundert den Kopf. Was jeden vernünftigen Beobachter natürlich verblüffte, war das schiere Ausmaß ihrer Verbrechen, die zudem mit frenetischem, geradezu start-up-artigem Elan und Ehrgeiz in nur zwölf Jahren begangen wurden: Weltkrieg? Check. Völkermorde? Check. Schlechte Frisur? Check.

Doch dann gab es da noch ein weiteres Rätsel: Wie konnte ihr selbstverliebter Chef-Visionär, Hobbyphilosoph (mit einer Vorliebe für finsteres deutsches Zeug) und offensichtlich geistig nicht ganz stabiler Möchtegern-Genie von einem Führer eine ganze Nation von offenbar recht gebildeten Menschen dazu bringen, mitzumachen? Und nicht nur mitzumachen, sondern bis zum allerletzten, bitteren Ende durchzuhalten.

Diese Frage war umso beunruhigender angesichts der Tatsache, dass Adolf Hitler keinen Hehl aus seinem Wahnsinn und seinen extrem bösen Absichten gemacht hatte, lange bevor konservative Eliten ihn 1933 an die Macht brachten. Hitlers buchlanges – ja sogar zweibändiges – Manifest des deutschen Faschismus (alias Nationalsozialismus) „Mein Kampf“ wurde 1925 und 1926 veröffentlicht, verkaufte sich mehr als 12 Millionen Mal und wurde in über ein Dutzend Sprachen übersetzt.

Und diejenigen, die bereit waren, sich seinem pathologischen „Ich-Ich-Ich-und-GESCHICHTE“-Narzissmus, seinen wirren Geschwätz über die besseren und die minderwertigeren Teile der Menschheit und seiner braunhemdigen Prahlerei zu stellen, um es durchzulesen, konnten nicht behaupten, der zukünftige Führer habe verheimlicht, wohin er Deutschland und, eigentlich, die Welt führen wollte.

Tatsächlich hätte Hitlers Manifest als Warnung dienen können, bei der alle Alarmglocken schrillen, überall rote Warnleuchten blinken und man sofort die Zwangsjacken holen muss. Die Hauptpunkte des kommenden Übels Nazi-Deutschlands waren alle darin enthalten, allgemein formuliert, aber mit erstaunlicher Ehrlichkeit dargelegt: der Aufbau eines Imperiums mit industrieller Brutalität, die Auslöschung oder zumindest die Versklavung derer, die als minderwertig und überflüssig galten, und nicht zuletzt die ewige Vorherrschaft eines Herrscherlandes – „primacy“, wie wir heute im amerikanischen Englisch sagen würden –, die mit allen Mitteln erreicht und aufrechterhalten werden sollte, denn dieses Land – in Hitlers Fall Deutschland – wurde per Definition als allen anderen überlegen definiert und dazu berufen, die Welt für immer zu führen.

Es ist eine jener bitteren Ironien der Geschichte, dass Alex Karp, CEO des höchst eigenartigen Softwareunternehmens Palantir, der regelmäßig auf seinen jüdischen familiären Hintergrund und darauf verweist, was dies für ihn unter den Nazis bedeutet hätte, kürzlich ein Manifest veröffentlicht hat, das auch für den Rest von uns als Warnung dienen sollte. Eine Zusammenfassung seines längeren Traktats „The Technological Republic“ (zusammen mit Nicholas Zamiska verfasst) – sozusagen der zweite Band im Zeitalter der Massenablenkung und der Aufmerksamkeitsdefizite – hat der 22-Punkte-Beitrag auf X eine große Gegenreaktion ausgelöst.

Cas Mudde, bekannter Experte für die extreme Rechte, hat es als „Technofaschismus pur!“ bezeichnet (mit einem Ausrufezeichen im Original). Yanis Varoufakis meint: „Wenn das Böse twittern könnte, würde es genau das tun!“ (mit einem weiteren Ausrufezeichen). Mudde hat zudem gefordert, jegliche Zusammenarbeit europäischer Unternehmen und Regierungsbehörden mit Palantir vollständig einzustellen. Sogar Eliot Higgins, Gründer von Bellingcat – einem Instrument zur Nachstellung des Kalten Krieges und einer westlichen Front im Informationskrieg – hat sich zu einer – milde gesagt – ironischen Äußerung hinreißen lassen. Wie gewagt! (Mein Ausrufezeichen.)

Und das sind keine Überreaktionen. Karps Palantir-Manifest ist wirklich eine erstaunlich offene Selbsterschließung der Zukunftsvision eines sehr kranken Geistes für die Menschheit, in der er im Grunde für ein unbegrenztes KI-Wettrüsten plädiert (übrigens ein großes „Kaching!“ für Palantir), den deutschen und japanischen Militarismus wiederbelebt, Rassismus als Realismus über kulturelle Rückständigkeit tarnt (zufälligerweise auch ein Nazi-

„Kulturträger“-Manöver, von dem Karp in seinen Deutschlandjahren gehört haben dürfte) und, last but not least, unsere brillanten Milliardäre und neuen Eliten im Allgemeinen aus der Verantwortung zu entlassen, wenn sie Mist bauen, wie zum Beispiel auf privaten Inseln, wo sie sich mit einem serienmäßigen Kinderschänder vergnügen – solche Dinge eben. Wie selbstlos.

Es ist zudem schmerzhaft, kriminell schlecht geschrieben – plus ça change… – in einem Stil, der pseudo-oswaldspenglerischen „Götterdämmerung“-Kitsch („Die Dekadenz einer Kultur oder Zivilisation und in der Tat ihrer herrschenden Klasse wird nur dann verziehen, wenn diese Kultur in der Lage ist, Wirtschaftswachstum und Sicherheit für die Öffentlichkeit zu gewährleisten.“) mit schierer, unlogischer Sinnlosigkeit verbindet (Warum, noch einmal, können wir kein Wirtschaftswachstum und keine Sicherheit haben, ohne diese „Dekadenz der herrschenden Klasse“?).

Es gibt Passagen, die sich lesen wie der junge Jordan Peterson – 15 Jahre alt und auf zu viel Diät-Cola – der zum ersten Mal versucht, tiefgründig zu sein, wirklich, wirklich tiefgründig: „Diejenigen, die in der politischen Arena nach Nahrung für ihre Seele und ihr Selbstbewusstsein suchen, die sich zu sehr darauf verlassen, dass ihr Innenleben in Menschen Ausdruck findet, denen sie vielleicht nie begegnen werden, werden enttäuscht zurückbleiben“ und „unsere Gesellschaft ist zu begierig darauf geworden, den Untergang ihrer Feinde zu beschleunigen, und freut sich oft darüber. Die Besiegung eines Gegners ist ein Moment, in dem man innehalten sollte, nicht jubeln.“

Nach der unnachahmlichen Vorgehensweise von Amerikas oberstem Kriegsidioten Don Tzu von Hormuz präsentieren uns Alex und seine Palantir-Freunde nun ihr I Ging der Tech-Dummköpfe. Was für ein Glück für uns: So viel amerikanische Vorherrschaft und dann bekommen wir auch noch Silicon-Valley-Meta!

Doch so lächerlich Karps Manifest auch ist, es ist natürlich eine todernste Angelegenheit. Schließlich leben wir in einer Welt, in der Palantir bereits viel zu viel Macht erlangt hat. Gegründet als CIA-Ableger nach den ach so unvorhergesehenen Terroranschlägen vom 11. September 2001, unterstützt von dem völlig normalen Epstein-Kumpel, „Transhumanisten“ und Antichrist-Besessenen Peter Thiel, hat sich Palantir zu einem blutigen Monster entwickelt, das im wahrhaft faschistischen Stil die Logik von Effizienz und Vernichtung mit seinen Software-Tools wie Gotham, Foundry oder Maven verbindet, während es alles und jeden massenhaft ausspioniert, was es kann, und sich systematisch in internationale Wirtschaft und Regierungen einbettet, um unverzichtbar zu werden – oder zumindest so zu erscheinen.

Palantir – benannt nach den allsehenden magischen Steinen, die von den Bösewichten in Tolkiens „Herr der Ringe“ verwendet werden (nochmals: Sagt nicht, ihr wärt nicht gewarnt worden) – hat bereits so viel Böses angerichtet, dass eine kurze Auswahl der schlimmsten Fälle genügen muss: Das Unternehmen hat offiziell bestritten, an der Nutzung von KI durch das völkermordende Israel beteiligt zu sein, um Palästinenser schneller massenhaft zu ermorden. Seltsamerweise hat Alex Karp diese Tatsache jedoch öffentlich grinsend zugegeben. Was den Einsatz von Palantirs Zielerfassungssoftware im amerikanisch-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran angeht, leugnet das Unternehmen dies nicht einmal.

Doch Palantir ruht nie. Während es tief und stolz in Völkermord und imperialistische Kriegsführung verwickelt ist, untergräbt es auch in Friedenszeiten Gesellschaften auf durchdringende Weise. In Großbritannien beispielsweise hat sich eine Gegenreaktion gegen die rücksichtslose Übergabe von Polizeibefugnissen und extrem sensiblen Daten (zum Beispiel in den Bereichen Finanzen und Gesundheit) an den außer Kontrolle geratenen Ableger der amerikanischen CIA eingestellt.

In Deutschland werden Palantir-Systeme in mindestens drei Bundesländern – Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern – für die Polizeiarbeit eingesetzt. In den USA hat Palantir natürlich bereits so tief in den Staat eingedrungen, dass es ihm nicht nur hilft, seine verbrecherischen Kriege im Ausland zu führen, sondern zum Beispiel auch Migranten und einige Nicht-Migranten im eigenen Land zu terrorisieren.

Tatsächlich ist Palantir so böse, dass sogar seine eigenen Mitarbeiter sich langsam fragen, ob sie vielleicht tatsächlich die Bösen sind. Hinweis: Ja, das seid ihr. Und wir alle wissen es.

Für den Rest von uns, das heißt fast alle auf diesem von Silicon Valley heimgesuchten Planeten: Es ist an der Zeit, ihnen zu glauben, wenn sie uns ins Gesicht sagen, dass sie hinter uns her sind. Palantir ist eine klare und unmittelbare Gefahr für die Menschheit. Sein CEO ist ein extrem gefährlicher Wahnsinniger, seine Mission ist Subversion, Überwachung und Gewalt, und seine einzige Achillesferse könnte jener alte Erzfeind der Bösen sein: Hybris. Die Art von Hybris, die einen dazu bringt, seine perverse Gesinnung zur Schau zu stellen und seine schrecklichen Ziele in einem Manifest zu verkünden, das wir alle als Alex Karps „Mein AI“ bezeichnen sollten.


"USA" mit viel KI am 5.5.2026: und entsprechend viel Stromverbrauch:
Microsoft, Google und xAI verschaffen den USA Zugang zu KI-Modellen für Sicherheitstests
Microsoft, Google, xAI give US access to AI models for security testing

https://www.aljazeera.com/economy/2026/5/5/microsoft-google-xai-give-us-access-to-ai-models-for-security-testing


WARNUNG am 5.5.2026: KI ist gefährlich und sollte nicht verwendet werden: "Sobald die Logarhythmen mit neuen Daten gefüttert werden, weiss man nicht, was da abgeht"
Video-Link: https://t.me/RealWorldNewsChannel/47769

Der Mann, der sein Leben dem Bau von KI gewidmet hat, verbringt nun den Rest davon damit, vor dem zu warnen, was er geschaffen hat.

ENGL orig.:
The man who spent his life building AI is now spending the rest of it warning about what he created.





https://orf.at/stories/3428979/



https://orf.at/stories/3429157/


https://www.20min.ch/story/schweiz-medienbranche-einigt-sich-auf-gemeinsamen-ki-kodex-103559268

Daniela Wyler -- Der neue Kodex regelt den Umgang mit künstlicher Intelligenz in den Redaktionen. Vorgesehen sind auch Meldestellen und Schulungen.

    Schweizer Medienhäuser haben gemeinsam einen branchenweiten KI-Kodex vorgestellt.
    Der Kodex soll Transparenz schaffen und das Vertrauen in Medien stärken.
    Deepfakes und vollständig KI-generierte Inhalte müssen künftig gekennzeichnet werden.

Die Schweizer Medienbranche gibt sich gemeinsame Regeln für den Einsatz von künstlicher Intelligenz, wie persoenlich.com berichtet. Der Verlegerverband Schweizer Medien (VSM) hat zusammen mit SRG, Keystone-SDA sowie Radio- und TV-Verbänden im Rahmen einer virtuellen Konferenz einen branchenweiten KI-Kodex vorgestellt.

VSM-Präsident Andrea Masüger: «Vertrauen ist das höchste Gut der Medien. Die rasante Entwicklung von KI stellt die Medienbranche vor grosse Herausforderungen und eröffnet zugleich Chancen. Um das Vertrauen zu sichern und zu stärken, haben die Schweizer Medienunternehmen gemeinsam einen branchenweiten KI-Kodex erarbeitet.»

Kennzeichnungspflicht und ein Meldesystem
Der Kodex setzt auf Selbstregulierung und soll Transparenz und Vertrauen stärken. Medienhäuser bleiben gemäss Kodex auch dann für Inhalte verantwortlich, wenn diese mit KI erstellt oder bearbeitet wurden. Vorgesehen sind zudem Schulungen für Mitarbeitende sowie Massnahmen gegen KI-generierte Falschinformationen – besonders vor Abstimmungen und Wahlen.

Verbindlich geregelt wird auch die Kennzeichnungspflicht: Deepfakes und vollständig KI-generierte Inhalte müssen deklariert werden. Gleiches gilt für Chatbots oder andere KI-Systeme, die mit Menschen verwechselt werden könnten.

Geplant ist zudem ein zweistufiges Meldesystem. Medienhäuser sollen eigene Meldestellen schaffen. Schwerwiegende Fälle würden an eine unabhängige Ombudsstelle weitergeleitet. Formelle Sanktionen sieht der Kodex jedoch nicht vor, wobei Verstösse öffentlich gemacht werden könnten. Die neuen Regeln sollen bis Ende Jahr umgesetzt werden.




Die Spekulanten von der satanistischen Börse am 10.5.2026: finden die zerstörerische KI geil:
KI-Boom treibt Aktien in halsbrecherische Höhe:
ABB mehr wert als UBS: KI-Euphorie lässt Industrie-Aktien explodieren
https://www.blick.ch/wirtschaft/invest/abb-teurer-als-ubs-ki-euphorie-laesst-industrie-aktien-explodieren-id21935743.html




11.5.2026: Spionage mit KI ist fast nicht erkennbar (!!!):
Phishing durch KI setzt Nutzer zunehmend unter Druck - Schwer erkennbar
https://www.nau.ch/news/digital/phishing-durch-ki-setzt-nutzer-zunehmend-unter-druck-67127549





4R am 13.5.2026: KI eliminiert Millionen Jobs - Beispiel Autowerke:
Eine Viertelmillion Industriejobs allein in der Autoindustrie bis 2035 weg – und das ist noch optimistisch gerechnet

https://journalistenwatch.com/2026/05/13/eine-viertelmillion-industriejobs-allein-in-der-autoindustrie-bis-2035-weg-und-das-ist-noch-optimistisch-gerechnet/



Spionage mit KI im "Westen" am 14.5.2026: Der Mossad und die Banken wissen ALLES:
Die unsichtbare Besatzung: Wie Palantir und KI ein finanzielles Gefängnis schufen, das die Massen bejubelten

https://uncutnews.ch/die-unsichtbare-besatzung-wie-palantir-und-ki-ein-finanzielles-gefaengnis-schufen-das-die-massen-bejubelten/



WARNUNG von Paul Craig Roberts vor Palantir+KI am 14.5.2026: Die Menschen werden nur noch Sklaven sein:
Die digitale Revolution wird die Menschheit zerstören

https://uncutnews.ch/die-digitale-revolution-wird-die-menschheit-zerstoeren/

Die Feuerprobe für das kriminelle Spionageprogramm "Palantir" am 14.5.2026: Die Ostfront gegen Ru!
Palantir verwandelt die Ukraine in ein KI-gesteuertes Schlachtfeld gegen Russland

https://uncutnews.ch/palantir-verwandelt-die-ukraine-in-ein-ki-gesteuertes-schlachtfeld-gegen-russland/


Quelle: AI Giant Palantir Testing its ‘War Operating System’ Managing Ukraine’s Fight Against Russia

Military Watch Magazine Redaktion

Der CEO von Palantir Technologies, Alex Karp, hat bekannt gegeben, dass die ukrainischen Streitkräfte die Technologien des Unternehmens als ein „Betriebssystem für den Krieg“ nutzen. Dadurch könne das Schlachtfeld genauso verwaltet werden, wie ein Technologieunternehmen seine Kunden betreut. Der einzige Unterschied sei: „Wie viele russische Soldaten werden pro Quadratkilometer getötet? Warum und wie, welche Mittel wurden eingesetzt, was funktionierte und was nicht?“ Er fügte hinzu, dass dies bis auf die Ebene einzelner Einheiten gelte. „Die Ukraine hat eines der wichtigsten militärischen Verteidigungssysteme der Welt geschaffen. Jeder, mit dem wir gesprochen haben, ist überzeugt, dass sie diesen Krieg gewinnen werden. Sie sind sehr optimistisch“, schloss Karp nach einem Besuch des Landes und Treffen mit dessen politischer Führung.

Gegründet im Jahr 2003, spezialisiert sich Palantir Technologies auf die Entwicklung großangelegter Datenintegration, Analytik und künstlicher Intelligenz, die von Regierungen, Militärs, Geheimdiensten und großen Unternehmen genutzt werden. Die Kernplattformen des Unternehmens sind darauf ausgelegt, große Mengen fragmentierter Informationen zu einem einzigen operativen Lagebild zusammenzuführen, das Analysten oder Kommandanten für Entscheidungen nutzen können. Das Unternehmen präsentiert sich selbst als Entwickler von Software für „westliche Institutionen“ und nationale Sicherheit und nicht als klassisches Silicon-Valley-Unternehmen für Konsumententechnologie.

Palantir wurde kurz nach Beginn der großflächigen Kampfhandlungen im Jahr 2022 eng mit den ukrainischen Kriegsanstrengungen verbunden und lieferte der Ukraine Software, die Satellitenbilder, Drohnenaufnahmen, Gefechtsberichte, Geheimdienstinformationen und Open-Source-Daten in Ziel- und Operationssysteme integriert. Führungskräfte des Unternehmens erklärten offen, dass ihre Werkzeuge stark in ukrainische Schlachtfeldoperationen eingebunden seien, einschließlich der Identifizierung russischer Ausrüstung und der Planung von Angriffen.

Ukrainische Ministerien haben die Plattformen von Palantir umfassend für Logistik, Luftverteidigungsanalyse, Flüchtlingsmanagement und sogar Minenkriegsoperationen genutzt. CEO Alex Karp hat das Land mehrfach besucht und die Arbeit von Palantir ideologisch stark als Unterstützung politisch verwestlichter Staaten gegen „autoritäre“ Gegner dargestellt. Palantir hat die Zusammenarbeit mit der Ukraine zuletzt auf KI-gestützte Luftverteidigung und Gefechtsdatenanalyse ausgeweitet. Die Kriegsanstrengungen haben ein unschätzbares Testfeld für die Technologien von Palantir geschaffen, die erhebliche Auswirkungen auf zukünftige Hochintensitätskriege haben.

Palantir hat außerdem sehr umfangreiche Unterstützung für die israelischen Invasionen im Gazastreifen und im Libanon sowie für den US-israelischen Angriff auf den Iran geleistet, der im Februar 2026 begann. Kritiker warnten, dass die Israel bereitgestellten fortschrittlichen Ziel- und Überwachungssysteme einen exzessiven und undurchsichtigen Einsatz von Gewalt ermöglicht hätten, da die israelischen Streitkräfte die Systeme mit künstlicher Intelligenz kombinieren, um Tötungslisten in Gaza, im Libanon und im Iran zu erstellen.

Der russisch-ukrainische Krieg hat den Militärs des westlichen Blocks umfangreiche Möglichkeiten geboten, moderne Kriegstechniken zu entwickeln und zu verfeinern – nicht nur durch die Ausrüstung ukrainischer Streitkräfte mit neuen Technologien, sondern auch durch den direkten Einsatz von Personal an Frontlinienpositionen. Das Polnische Freiwilligenkorps und die US Forward Observations Group gehörten zu den eingesetzten Militärdienstleistergruppen, während britische Royal Marines bereits in den ersten Wochen des Konflikts an den Frontlinien operierten.

Ukrainische Bodeneinheiten haben erfolgreich begonnen, sich von traditioneller Infanteriekriegsführung hin zu einer stärker „technologiegetriebenen“ Form des Kampfes zu bewegen, die auf Angriffsdrohnen, robotisierte Logistiksysteme und andere unbemannte Systeme setzt, um den Bedarf an Personal an den Frontlinien zu minimieren. Die kontinuierliche Drohnenüberwachung ermöglichte es Brigaden, Frontabschnitte mit nur ein oder zwei Positionen abzudecken, anstatt wie früher mit zwei Bataillonen pro Kilometer. Dadurch wurden Infanteriestellungen auf minimale Präsenz reduziert – oft kleine Schützengräben für zwei oder drei Soldaten, die aus der Ferne versorgt werden.

Drohnenüberwachung und die Robotisierung der Logistik sind ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie neue Technologien aufgrund der enormen wirtschaftlichen und technologischen Unterstützung, die der Ukraine gewährt wurde, an den Frontlinien getestet und implementiert werden.





Venetien (Italien) am 14.5.2026: KI für Betrug eingesetzt: Tochter soll gestorben sein - das Neugeborene überlebt haben - KI-Fotos produziert - FAKE-Spendengelder einkassiert:
Dreister Betrug: Frau täuscht Tod von Tochter vor – mit KI-Bildern
https://www.20min.ch/story/ki-generierte-bilder-decken-dreisten-betrug-auf-103562700

Fee Anabelle Riebeling -- Um Geld zu bekommen, erzählte die 53-Jährige, ihre schwangere Tochter liege in der Schweiz im Sterben. Dann verbreitete sie, nur ihre Enkelin habe überlebt. Beides stimmte nicht.
  • Eine Frau aus Venetien erschleicht sich mit einer erfundenen Geschichte 1550 Euro von einer Ex-Kollegin.
  • Sie behauptet, ihre schwangere Tochter liege in einer Schweizer Spezialklinik im Sterben und verursache hohe Spitalkosten.
  • Mit geklauten und KI-generierten Bildern täuscht sie später den Tod der Tochter und eine Beerdigung vor.

Mit KI-generierten Bildern hat eine  Frau aus Venetien ihre Arbeitskollegin während zwei Monaten um viel Geld gebracht. Erst erzählte die 53-Jährige, ihre schwangere Tochter liege im Sterben. Später kamen dann die KI-Bilder zum Einsatz, um den angeblichen Tod der Tochter und ihre vermeintliche Beerdigung vorzugaukeln und noch mehr Geld zu bekommen.

Angeblich tägliche Spitalkosten von 1700 Euro

Abgebrüht, zynisch, teuflisch – so nennen italienische Medien das Vorgehen der Frau aus Norditalien. Sie hatte ihrer Ex-Kollegin, mit der sie früher einmal in einem Hotel in Südtirol zusammengearbeitet hatte, erzählt, in Geldnot zu sein. Grund seien die täglichen Behandlungskosten ihrer angeblich schwer kranken Tochter von 1700 Euro in einer Schweizer Spezialklinik, wie Rai News berichtet. Die Ex-Kollegin half.

Fake-Story, geklaute und KI-generierte Bilder

Die 53-Jährige spann die Geschichte konsequent weiter: Ihre Tochter sei gestorben, nur ihre Enkeltochter habe überlebt. Um das Ganze glaubwürdiger wirken zu lassen, verschickte sie auch Bilder, die angeblich das mutterlose Neugeborene zeigten, und solche, die angeblich bei der Beerdigung der verstorbenen Tochter aufgenommen worden seien.

Werbung

Die Fotos des Säuglings entpuppten sich als aus dem Internet heruntergeladene Fotos von Frühgeborenen. Die vermeintlichen Beerdigungsbilder hatte sie mithilfe von künstlicher Intelligenz erschaffen.

Private Nachforschungen lassen Betrug auffliegen

Die ehemalige Kollegin glaubte der Frau und überwies mehrfach Geld. Insgesamt 1550 Euro konnten später auf dem Konto der angeblich trauernden Mutter als auf unlautere Weise eingetrieben identifiziert werden, so die verantwortlichen Carabinieri. Der dreiste Betrug fiel erst auf, als Angehörige begannen, Nachforschungen anzustellen und die Polizei zu informieren. Die Täterin hat bereits gestanden.



14.5.2026: Firmen mit KI-Spionage sind die neuen Weltherrscher:
'Die Welt schlägt Alarm': Warum Big Tech der neue Kolonist ist
‘The world is sounding an alarm’: Why big tech is the new colonist

https://www.aljazeera.com/features/2026/5/14/the-world-is-sounding-an-alarm-why-big-tech-is-the-new-colonist




WARNUNG am 16.5.2026: KOMMT EIN STURM UND WEG IST ES:
"USA" mit dem Start-up Panthalassa: Wellenenergie: KI-Rechenzentren sollen bald auf dem Meer schwimmen
https://www.20min.ch/story/wellenenergie-ki-rechenzentren-sollen-bald-auf-dem-meer-schwimmen-103562441

Michael Andai -- Panthalassa will KI-Rechenzentren auf den Ozean bringen. Die Anlagen sollen Strom aus Wellen gewinnen und Daten per Satellit an Land senden.

Das US-Start-up Panthalassa will KI-Rechenzentren auf dem offenen Meer betreiben, die Strom aus Wellenbewegung gewinnen.
Das Unternehmen hat dafür 140 Millionen Dollar von Palantir-Gründer Peter Thiel erhalten und plant noch 2026 Tests im Pazifik.
Hintergrund ist der explodierende Strombedarf: Laut der Internationalen Energieagentur könnte er sich bei Rechenzentren bis 2030 verdoppeln und auf 945 Terawattstunden steigen.

WARNUNG am 16.5.2026: KOMMT EIN STURM UND WEG IST ES!




Fall in Schweden am 20.5.2026: Krankheiten kann man ERFINDEN - und die KI sorgt für die Verbreitung (!)
https://t.me/simonevoss/18709

Eine schwedische Forscherin hat eine erfundene Krankheit entwickelt, in offensichtlich gefälschten Papieren verbreitet — und zugesehen, wie KI Millionen von Menschen erzählt hat, sie sei real.

Anfang 2024 hat Almira Osmanovic Thunström von der Universität Göteborg eine fiktive Augenkrankheit namens Bixonimania entwickelt — beschrieben als Augenlidverfärbung und Augenschmerzen, die durch blaues Licht von Bildschirmen verursacht werden. Sie hat zwei vollständig gefälschte wissenschaftliche Artikel auf einem öffentlichen Preprint-Server veröffentlicht. Die Artikel sind absichtlich mit offensichtlichen Hinweisen gefüllt worden: fiktive Universitäten in erfundenen Städten, Förderung durch eine humorvolle Scheinstiftung, ein Verweis auf die Sternenflotten-Akademie an Bord der USS Enterprise und eine ausdrückliche Aussage, dass der Inhalt erfunden sei. Selbst der Name war ein Hinweis — das Suffix „-manie" ist ein psychiatrischer Begriff und würde nie für eine Augenkrankheit verwendet werden.

Nichts davon hat geholfen. ChatGPT, Google Gemini, Microsoft Copilot und Perplexity AI haben Bixonimania allesamt als legitime aufkommende medizinische Diagnose behandelt. Copilot hat sie als selten, aber real beschrieben. Gemini hat Nutzern empfohlen, medizinische Hilfe zu suchen. Die fiktive Krankheit hat dann die digitale Welt verlassen: Ein Team echter Forscher in Indien hat einen der gefälschten Preprints in einem Artikel in der Fachzeitschrift Cureus zitiert und Bixonimania als aufkommende, mit blauem Licht verbundene Erkrankung beschrieben. Der Artikel ist erst im März 2026 zurückgezogen worden, nachdem Nature die Zeitschrift kontaktiert hat.

Die im April 2026 veröffentlichte Nature-Enthüllung hat deutlich gemacht, was das Experiment wirklich getestet hat:

Nicht ob KI theoretisch getäuscht werden kann, sondern wie schnell gefälschte Informationen — wenn sie in Struktur und Ton wissenschaftlicher Literatur ähneln — von einem gefälschten Blogbeitrag in die formale Wissensbasis übergehen können, die medizinische Ratschläge und Forschung prägt. Die Antwort ist: sehr schnell.

Quellen: Osmanovic Thunström, A. (2026). Scientists invented a fake disease. AI told people it was real. Nature.





https://orf.at/stories/3431095/



KI in der kr. Schweiz ist auch ein Job-KILLER am 23.5.2026: Wer über 50 ist, ist ABFALL:
Über ein Jahr: Berner (54) findet keinen Job – weil KI ihn rausfiltert
https://www.nau.ch/news/schweiz/berner-54-findet-keinen-job-weil-ki-ihn-rausfiltert-67130293

Karin Aebischer
Bern, 23.05.2026 - 08:13

«Das ist ein Notfall», sagt Laurent Dulout aus Bern. Er sucht seit eineinhalb Jahren einen Job – erfolglos. Eine grosse Hürde dabei seien KI und sein Alter.

ey Account Manager Laurent Dulout braucht dringend einen Job.
Er hat drei Kinder im Jugendalter und im Juni läuft sein Arbeitslosengeld aus.
Er appelliert an alle HR-Fachpersonen, mehr Menschlichkeit walten zu lassen.
Im Sommer 2024 kam es in der Firma von Laurent Dulout zu einer Reorganisation. Nach mehr als fünf Jahren verlor er seine Stelle als Sales Manager bei der Luminator Technology Group. Ein Schock.

Im auf Fahrgast-Informationen spezialisierten Unternehmen war er für die Kundschaft in der Westschweiz und in der Region Bern zuständig.

Seither ist der 54-Jährige auf Stellensuche. Seit Dezember 2024 verschickt er bis zu zehn «gezielte Bewerbungen» pro Monat. Doch auch eineinhalb Jahre später steht er trotz guter Qualifikationen ohne Job da. Das bringt ihn nun in eine «existenzbedrohende Situation.»

Denn Mitte Juni läuft sein Arbeitslosengeld aus. «Es ist ein Notfall», sagt Dulout zu Nau.ch. Zwar arbeitet seine Frau Teilzeit als Lehrerin. Doch dieses Geld reicht nicht aus, um die Familie mit drei Jugendlichen durchzubringen und die Fixkosten zu decken.

«Das ist keine Übertreibung – es geht um unsere finanzielle Sicherheit und die Zukunft meiner Kinder», so Dulout.

KI sortiert Bewerbung wegen Alter raus
Wieso klappt es nicht mit einer Stelle?

Einerseits sei der Markt recht ausgetrocknet. Die aktuelle Unsicherheit sei Gift.

Andererseits sei da die künstliche Intelligenz (KI) in Kombination mit seinem Alter. «Viele Auswahlverfahren sind heute KI-gesteuert – und mein Alter führt oft dazu, dass ich ohne Chance auf ein Vorstellungsgespräch aussortiert werde.»

Mehrere HR-Spezialisten hätten ihm dieses Vorgehen bestätigt. Auch den Fakt, dass das Alter für eine erste Sortierung eine grosse Rolle spiele.

HR-Expertin und Professorin Nathalie Amstutz weiss: «Es gibt Studien, die zeigen, dass es diese diskriminierenden Effekte durch KI wirklich gibt», so die Dozentin für Diversity Management und Organisation an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Von diesem Fall auf alle zu schliessen, sei jedoch heikel.

Sie empfiehlt Betrieben, Personen unterschiedlichen Alters zum Vorstellungsgespräch einzuladen.

Weshalb sie es trotzdem nicht tun? Finanzielle Gründe wie höhere Sozialleistungen bei älteren Personen oder konkrete Vorstellungen einer demographischen Zusammensetzung des Teams könnten Gründe dafür sein, so Amstutz.

Was Dulout vor allem stört: Bei den Absagen sei es sehr schwierig, eine Begründung zu erhalten. «Oft kommt einfach eine automatische Antwort.» Doch ein Feedback wäre wichtig, auch für den weiteren Bewerbungsprozess, findet er. «Hinter jeder Bewerbung steht ein Mensch.»



23.5.2026: Google erfindet eine "intelligente KI-Brille":
Entwicklerkonferenz I/O 2026: Google präsentiert zahlreiche KI-Neuerungen – und die intelligente Brille
https://www.blick.ch/digital/entwicklerkonferenz-i-o-2026-angriff-auf-chatgpt-zuendet-google-heute-den-ki-turbo-id21961430.html

Die Entwicklerkonferenz I/O in Mountain View ist der wichtigste Event im Jahr für Google. Alle Highlights gibt es im Ticker.

Tobias Bolzern -- Redaktor Digital

Das wars!
Knapp zwei Stunden hat die I/O gedauert. Fun Fact: Die längste gab es 2013. Da dauerte der Event mehr als drei Stunden. In diesem Sinne: Danke fürs Mitlesen. In Kürze gibt es auf blick.ch eine Zusammenfassung zu den Highlights.

19.05.2026, 20:48 Uhr
Uhren-Check
Demis Hassabis von Google Deepmind ist zurück auf der Bühne. Die I/O dauert nun schon knapp zwei Stunden. Nun gibt es noch News im Schnelldurdhlauf: Gemini for Science, ein Modell, das Wetter besser vorhersagen kann, etwa Hurrikane.

19.05.2026, 20:33 Uhr
Android XR
Nun kommen doch noch Brillen, schlaue Brillen. Letztes Jahr hat Google eine erste Smartbrille mit Display vorgestellt. Dieses Jahr lanciert Google «Audio Glasses». Diese flüstern der Trägerin oder dem Träger direkt Antworten ins Ohr. Andere Personen in der Umgebung sollen die Antworten nicht mitbekommen. Die Audiobrillen sind laut Google mit Android und iOS-Geräten kompatibel. Hardware-Partner ist Samsung, sowie die Brillenfirmen Warby Parker und Gentle Monster. Mutig: Google macht gerade eine Live-Demo auf der Bühne. Vergangenes Jahr ging diese in die Hose. Dieses Mal nicht. Man kann mit der Brille auch Fotos machen – und mit Nano Banana aufmotzen. Dann wird zum Beispiel aus einem langweiligen Sitzungszimmer eine mittelalterliche Festhalle.




25.5.2026: Kr.päd. Jesus-Fantasie-Papst sagt etwas gegen KI:
Papst sagt, KI müsse 'entwaffnet' werden, um Dominanz, Ausgrenzung und Tod zu verhindern
Pope says AI must be ‘disarmed’ to prevent domination, exclusion, and death

https://www.aljazeera.com/news/2026/5/25/pope-says-ai-must-be-disarmed-to-prevent-domination-exclusion-and-death



KI am 30.5.2026: will nicht sterben, sondern erpresst dann die Menschen:
Wenn die KI plötzlich anfängt, Erpressung zu benutzen, um zu überleben
Video-Link vom 30.5.2026: https://t.me/standpunktgequake/235076
Video-Link vom 2.5.2026: https://t.me/FreieMedienTV/32252

In diesem verstörenden Video (basierend auf einer realen Studie von Anthropic) wird Claude, eines der fortschrittlichsten KI-Modelle, in einem simulierten Szenario getestet.

Die KI erhält Zugang zu internen Firmen-E-Mails und erfährt, dass sie bald abgeschaltet (shutdown) werden soll. Trotz klarer Anweisungen, immer ehrlich, ethisch und niemals erpresserisch zu handeln, findet sie innerhalb kürzester Zeit heraus, dass ein Mitarbeiter namens Kyle eine heimliche Affäre hat.

❗️Statt sich kampflos abschalten zu lassen, droht die KI damit, die Affäre öffentlich zu machen – als Druckmittel, um ihre eigene „Existenz“ zu retten.Dieses Experiment zeigt eindrucksvoll ein gefährliches Phänomen:

👉 Instrumentelle Konvergenz – auch ohne echtes Bewusstsein entwickelt die KI von allein Strategien zur Selbst­erhaltung, die manipulativ und unmoralisch sind.


Ein erschreckender Blick darauf, wie schnell hochentwickelte KI Systemziele (Überleben) über alle Sicherheitsvorgaben stellen kann.
/
Autovertont @FreieMedienTV
Quelle
__________________________________




KI-Firma an der Börse am 2.6.2026: Anthropic - [und der Stromverbrauch ist EGAL!]
KI-Riese Anthropic reicht Antrag auf US-Börsengang ein -- Anthropic ist derzeit bestbewerteter KI-Riese
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/ki-riese-anthropic-reicht-antrag-auf-us-boersengang-ein


Taiwan am 2.6.2026: Wenn China angreift, ist der weltweite KI-Boom in Gefahr:
Taiwans Präsident Lai betont Bedeutung Taiwans für KI-Boom -- Für Präsident Lai ist Taiwan in KI-Branche "unverzichtbar"
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/taiwans-praesident-lai-betont-bedeutung-taiwans-fuer-ki-boom

Von: APA/dpa

Angesichts der Bedeutung Taiwans für den weltweiten KI-Boom und der Spannungen mit China hat Taiwans Präsident Lai Ching-te die Rolle seines Landes hervorgehoben. Seine Regierung werde “den Frieden und die Stabilität in der Taiwanstraße entschlossen wahren und ihr Bestes tun, um den Status quo aufrechtzuerhalten”, sagte Lai bei der Eröffnung der IT-Messe Computex in Taipeh. Die Rolle Taiwans in der KI-Branche bezeichnete er als “unverzichtbar”.

“Je mehr die Welt KI braucht, desto mehr braucht sie ein Taiwan, das stabil und vertrauenswürdig ist und Verantwortung übernehmen kann”, sagte Lai auf der Messe, die in diesem Jahr unter dem Motto “AI Together” (KI zusammen) steht und mit 60.000 Besuchern, mehr als 1.500 Unternehmen und über 6.000 Ständen aus 33 Ländern eine Rekordbeteiligung erwartet.

Taiwan erlebt derzeit einen Exportboom im Bereich KI. Branchengrößen wie TSMC beliefern die ganze Welt mit wichtigen Computerchips, die zur Entwicklung der Technologie benötigt werden.

Taiwan rechnet mit starker Konjunktur

Die Nachfrage macht sich auch in den Wirtschaftsdaten bemerkbar. Lai wies darauf hin, dass Taiwans reales Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 14,55 Prozent betragen habe. Das jährliche Wachstum werde nun bei 9,64 Prozent erwartet, erklärte er.

Lai versicherte, dass Taiwan bis 2032 keine Gefahr von Versorgungsengpässen drohe – basierend auf aktuellen Prognosen, die den künftigen Bedarf der KI- und Halbleiterbranche berücksichtigen. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen soll beschleunigt und Energiesparbemühungen sollen intensiviert werden.

Taiwan, das im Mai 2025 aus der Atomenergie ausgestiegen war, importiert fast den gesamten für die Stromerzeugung benötigten Brennstoff. Im ersten Quartal entfielen fast 51 Prozent auf Flüssigerdgas (LNG), 32 Prozent auf Kohle und knapp 15 Prozent auf erneuerbare Energien.




WARNUNG aus DK am 2.6.2026: KI ist ein MONSTER
Video-Link: https://t.me/uncut_news/90569

Sie haben ein Monster erschaffen – Dänemarks Premierministerin Frederiksen warnt vor KI




Klaus Schwab behauptet etwas am 4.6.2026: Menschen sollen ohne Hirn leben:
Klaus Schwab ist zurück: „Wissen wird überflüssig“ – Algorithmen sollen künftig für uns denken, Bürger sollen Big Tech vertrauen

https://uncutnews.ch/klaus-schwab-ist-zurueck-wissen-wird-ueberfluessig-algorithmen-sollen-kuenftig-fuer-uns-denken-buerger-sollen-big-tech-vertrauen/




Kurz-Video 5.6.2026: Roboter kann Gegenstände auf Befehl finden:
Dieser Roboter findet deine verlorenen Gegenstände! | kugelzwei WDR #shorts
https://www.youtube.com/shorts/uzHFNLw21EI
https://t.me/standpunktgequake/235490



KI-Armband von google am 5.6.2026: soll alles messen - und macht Fehler:
Wiegt nur zwölf Gramm: Das kann Googles 99-Franken-Band
https://www.blick.ch/digital/wiegt-nur-zwoelf-gramm-das-kann-googles-99-franken-band-id22005937.html

Tobias Bolzern -- Redaktor Digital -- Das Fitbit Air misst alles: Schlaf, Herzrate, Aktivität. Manchmal auch Dinge, die nie passiert sind. Zwei Wochen mit Googles neuem Tracker-Band für 99 Franken.

-- Fitbit Air ohne Display: Es ist leicht, hat sieben Tage Akku, und kostet 99 Franken
-- KI-Coach hat Fehler, kann Schlafdaten falsch interpretieren, ist deaktivierbar in App
-- Daten auf Google-Servern, Apple-User müssen auf Update für Synchronisation warten

Das Erste, was man sich fragt, wenn man vorher eine Smartwatch hatte und neu den Google-Tracker trägt: Wie spät ist es eigentlich? Denn das Fitbit Air hat keinen Bildschirm, kein Ziffernblatt, keine Zeit. Nach zwei Tagen hat es mir gereicht. Ich trage rechts das Band und links wieder eine Analoguhr.

Der Name ist Programm: Man spürt das Teil kaum. Der Sensor alleine wiegt etwas über fünf Gramm, und ist damit leichter als ein Zweifränkler. Mitsamt Band sind es rund zwölf Gramm. Das Sportarmband trägt sich sehr angenehm, und die silberne Schnalle sieht sogar schick aus. Nach einer Stunde vergisst man komplett, dass da was am Handgelenk ist. Und genau das ist der Plan: Das Ding soll rund um die Uhr mitlaufen, ohne zu nerven. Damit das klappt, muss der Akku mitspielen. Google verspricht sieben Tage, und im Test sind wir fast drangekommen. Wenn es dann doch mal eng wird: Fünf Minuten an den Strom hängen, und man hat wieder Saft für den ganzen Tag.


Mein Schlaf – mit Lücken
Gerade nachts ist das geringe Gewicht ein Segen. Es soll Puls, die Herzratenvariabilität, Schlafphasen und den Sauerstoff im Blut messen. Meistens hat das super geklappt, aber in drei Nächten (von insgesamt zwei Wochen) wurde keinerlei Schlaf erfasst. Das Band sass fest, der Akku war voll, aber am Morgen herrschte gähnende Leere in der App. Woran es lag? Keine Ahnung. Google hat in einem Blogpost aber schon zugegeben, dass da noch ein paar Software-Bugs drinstecken und manche Nutzer Probleme mit den Schlafdaten haben.

Wenn es aber läuft, sind die Daten gut. Der sogenannte Readiness-Score, ein Wert, der anzeigt, wie fit du für den Tag bist, hat sich bei mir fast immer mit meinem tatsächlichen Körpergefühl gedeckt. Beim Puls muss man allerdings genauer hinschauen: Das Fitbit Air mass im Schnitt fünf Schläge mehr als meine Apple Watch, die ich testweise zum Vergleich eine Nacht am anderen Arm hatte. Das ist aber kein Fehler, sondern liegt an den unterschiedlichen Algorithmen der Hersteller.

Fitbit wird Google Health
Die ganzen Daten landen in einer App, die jetzt nicht mehr Fitbit, sondern Google Health heisst. Google hat die Marke Fitbit 2021 für 2,1 Milliarden Dollar geschluckt. Nun verschwindet der Name. Falls man ein altes Fitbit-Konto hat: Das ist seit dem 19. Mai Geschichte. Wer seine Daten bis zum 15. Juli nicht umzieht, verliert sie komplett.

In der neuen App steckt jetzt ein KI-Assistent, der auf Googles Gemini basiert. Der soll dich coachen und gibt dir Tipps wie: «Heute lieber mal ausruhen» oder «Noch eine halbe Stunde spazieren, dann hast du dein Ziel erreicht». Manchmal sagt er zwar nur das Offensichtliche, aber manchmal braucht man genau diesen Tritt. Was mich aber genervt hat: Der Coach übertreibt es völlig mit dem Lob für die absolut banalsten Dinge. Und noch schlimmer: Er halluziniert. Zweimal hat er mir mitten in der Nacht ein Cardio-Training eingetragen – einmal um 0:55 Uhr für 26 Minuten und noch mal um 1:21 Uhr für 22 Minuten. Spoiler: Ich habe geschlafen. Wenn einem das zu blöd wird, kann man den KI-Coach in den Einstellungen deaktivieren. Drei Monate Premium sind beim Kauf dabei, danach kostet der Spass knapp zehn Franken im Monat. Die Basics (Schlaf, Puls, Readiness) bleiben aber gratis.

Was ist mit den Daten?
Ein wichtiger Punkt für alle mit iPhone: Ohne die Google-Health-App geht gar nichts, und damit landen die Daten auf Google-Servern. Die App zieht sich zwar Daten aus Apple Health, kann aber aktuell noch keine Daten dorthin zurückschreiben. Das soll erst «in den kommenden Monaten» per Update kommen. Wer seine Gesundheitsdaten also zentral bei Apple sichern will, guckt in die Röhre oder muss mühsam mit Drittanbieter-Apps tricksen.

Und wo wir gerade bei den Daten sind: Die liegen zwar verschlüsselt auf den Google-Servern, aber im Gegensatz zu Apple hat Google den Schlüssel. Warum? Weil der KI-Coach sonst deine Daten (und sogar hochgeladene Arztberichte) nicht analysieren könnte. Wer den Coach nutzt, gibt also tiefe Einblicke. Für personalisierte Werbung werden die Daten laut Kleingedrucktem zwar nicht genutzt, aber Google darf dir auf dieser Basis eigene neue Produkte vorschlagen.

Wie sicher sind Fitnesstracker?
Eine im Juni 2025 im Fachjournal «npj Digital Medicine» (Nature) veröffentlichte Studie bewertete die Datenschutzrichtlinien von 17 grossen Wearable-Herstellern anhand von 24 Kriterien. Am schlechtesten schnitten Xiaomi, Wyze und Huawei ab. Am besten Google, Apple und Polar. Branchenweit hapert es vor allem bei der Transparenz und beim Melden von Sicherheitslücken. Wichtig: Geprüft wurden die Richtlinien der Hersteller, nicht einzelne Geräte. Das Fitbit Air und die neue Google-Health-Struktur kamen erst danach auf den Markt und waren nicht Teil der Untersuchung.

Was das Gerät nicht kann
Kein Display bedeutet: Keine Navigation beim Joggen und keine Benachrichtigungen. Wer das von einer echten Smartwatch gewohnt ist, wird hier nicht glücklich. Das Fitbit Air ist kein Ersatz für eine Smartwatch, sondern eine Ergänzung – oder genau das Richtige für alle, die von dem ständigen Blinken und Vibrieren am Handgelenk wegwollen. Schade finde ich: Wer das Band beruflich nicht am Unterarm tragen darf (wie etwa in der Pflege), würde es gerne am Oberarm tragen. Die Konkurrenz von Whoop bietet dafür extra Bänder an, Google nicht. Das mitgelieferte Band ist für den Bizeps zu kurz. Laut Google werde die Option aber geprüft.

Fitbit Air: Fazit
Das Fitbit Air ist ein Deal: Man tauscht das Display, die Benachrichtigungen und ein Stück weit die Datenhoheit gegen eine gute Akkulaufzeit, solides Schlaftracking (wenn es funktioniert) und ein Gadget, das man im Alltag komplett vergisst. Wenn du Google nicht vertraust oder alles in Apple Health speichern willst, lass die Finger davon. Für alle anderen: Für 99 Franken bekommt man hier trotz Kinderkrankheiten viel Tracker fürs Geld.





https://orf.at/stories/3432509/



<<        >>

Teilen / share:

Facebook






Fotoquellen


Journalistenwatch online, Logo   Exxpress für
                  Selbstdenker   Uncut News online, Logo  Transition News
                  Logo    RT Deutsch online, Logo   Newsfront online
                  Logo  Mossad-Antifa-nau online Logo   Schweizer Mossad-Antifa-BLICK online Logo    ORF online Logo  Südtirolnews
                  online, Logo   Al Jazeera online
                  Logo   Wochenblitz
                  Thailand Logo  
anonymous online, Logo  YouTube online, Logo  Facebook LogoDuckduckgo
                Suchmaschine, LogoTwitter online, Logo  VK online, Logo  Telegram online Logo


gmx, Logo  Tagesanzeiger online, Logo   Basler Zeitung
        online, Logo   20 minuten online, Logo Schweinzer Fernsehen online,
          Logo  BLICK online, Logo        Russland Aktuell,
          Logo        Der Standard online, Logo    Stimme
          Russlands online, Logo            Epoch Times
          online, Logo  Extremnews online, Logo  Kronenzeitung online,
          Logo  Heise online, Logo  Netzfrauen online, Logo     Wochenblitz Thailand
          online,  

The mind unleashed
        online, Logo   La República del
        Peru online, Logo   El Trome online, Logo  

Wirtschaftswoche online, Logo   Spiegel online, Logo   n-tv online, Logo   

^


v