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Architektur: Das Plus-Energie-Haus

Das Energie-Haus, mit dem man sogar Energie verkaufen kann

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Architektur mit der Sonne
Die Sonnenseite muss Fensterfront sein. Die Schattenseite muss Doppelwand sein.
Denke Architekt!
Michael Palomino, 18.10.2022




Spiegel online, Logo

20.6.2012: Das Haus produziert so viel Strom, dass man das E-Auto damit kostenlos auftanken kann

aus: Spiegel online: Energiemanagement mit Elektroautos: Die Rechnung geht aufs Haus; 19.6.2012;
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/energieeffizienzhaus-mit-elektroautos-in-berlin-a-837160.html

<Von Christoph Stockburger

Kostenlos tanken - davon träumen Millionen Autofahrer. In Berlin steht ein Haus, das genau das ermöglicht: Es produziert so viel überschüssigen Strom, dass man damit Elektroautos aufladen kann.

Vergessen Sie den Ärger über Benzinpreise und Stromrechnungen. Freuen Sie sich stattdessen auf Morgen: Die Energie, die Sie zum Kochen, Duschen und zum Laden Ihres Elektroautos brauchen, ist gratis. Sie produzieren Sie selbst. In - und vor allem: mit - Ihren eigenen vier Wänden.

Hört sich utopisch an? Mag sein, aber diese Utopie hat bereits eine Hausnummer: Fasanenstraße 87a, 10623 Berlin.

Dort, in der Mitte der Hauptstadt, steht das Energieeffizienzhaus Plus. Ein Gebäude, das mehr Energie produziert, als es verbraucht - und den Überschuss in die Akkus von Elektrofahrzeugen fließen lässt. Die Energie kommt dabei zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. Entwickelt und gebaut hat es die Universität Stuttgart zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Motto des Projekts: "Mein Haus, meine Tankstelle."

Probewohnen in der Zukunft

Das Effizienzhaus ist eine 130 Quadratmeter große Mischung aus Designerbude und Minikraftwerk für regenerative Energie. Hausfront und -rücken sind verglast. Strom wird durch Fotovoltaikpanneelen an der Südwestfassade und auf dem Dach produziert.

Für warmes Wasser und Heizluft sorgt eine Wärmepumpe. Die Technik funktioniert wie ein Kühlschrank, nur mit umgekehrtem Prinzip: sie entzieht der Außenluft Wärme und gibt sie an das Heizsystem und den Warmwasserkreislauf weiter. Laut den Entwicklern decken Sonnenkraft und Sauerstoff das ganze Jahr über den Energiebedarf einer vierköpfigen Familie - und ihrer Elektrofahrzeuge.

Der Überschuss wird nämlich nicht nur ins öffentliche Netz eingespeist, er fließt auch in eine Art privaten Stromkreislauf. Automobiltechnik kommt dabei gleich doppelt zum Einsatz: Zum einen wird die Energie in einer 40 kWh starken Lithium-Ionen-Akkubatterie im Haus gespeichert. Ein Second-Hand-System - der Akku ist aus ausrangierten Fahrzeugbatterien zusammengebaut. Zum anderen fließt der Strom direkt in Elektroautos, die vor dem Gebäude parken. Das Haus wird zur Tankstelle.


Haus und Auto im Dialog

Und der Hausherr zum Tankwart? So würde sich Jörg Welke nicht bezeichnen. Der 42-Jährige wohnt zusammen mit seiner gleichaltrigen Frau Simone Wiechers, den Kindern Freya (elf Jahre) und Lenz (acht Jahre) und Katze Susi (16 Jahre) im Effizienzhaus. Zur Zwischenmiete sozusagen - von März 2012 bis Juli 2013. In dieser Zeit bringt die Familie Leben in die Bude und testet sie auf ihre Alltagstauglichkeit.

Bislang sind sie begeistert, ungewohnt ist nur der exklusive Fuhrpark vor der Türe. "Wir haben kein eigenes Auto. Wegen der Umweltverschmutzung und weil wir in der Stadt auch keins brauchen", sagt Welke. Nun bekommt die Familie aber alle drei Monate ein neues Elektroauto von deutschen Autoherstellern zur Verfügung gestellt. Zur Zeit hängt in der Fasanenstraße ein VW Golf Blue-e-motion am Ladekabel.

Vorher parkte eine A-Klasse E-CELL von Mercedes-Benz unter dem Vordach. Der kleine Daimler musste zum Stromtanken nicht mal eingestöpselt werden: In den Holzplanken vor dem Haus ist eine Magnetspule installiert - darüber abgestellt, lud sich die A-Klasse induktiv auf. "Hat hervorragend geklappt", konstatiert Welke.

Strombetankung per Smartphone-App

Ist das Fahrzeug ans Hausnetz gehängt, können die Bewohner die Strombetankung per Smartphone-App steuern. Haus und Auto treten dann in einen Dialog: je nachdem, wann und für welche Strecke es genutzt werden soll, gibt das Gebäude den nötigen Saft an das Fahrzeug ab.

Nachts, wenn die Fotovoltaik keinen Strom produziert, zapft es Energie von der Hausbatterie. Und wenn es mal rasch gehen soll, wird es an ein Schnellladesystem mit 22 kW geschlossen. In einer halben Stunde lässt sich so genug Strom für rund 100 Kilometer Reichweite tanken.

Bei Bedarf kann das Auto auch Strom an das Haus abtreten. Dieses Energie-Ping-Pong von Immobilie und E-Mobil nennt sich Smart Grid und beflügelt schon seit längerem den Innovationswillen von Autobauern.

Bislang waren es vor allem asiatische Hersteller wie Nissan, Toyota oder Honda, die dazu Konzepte lieferten. Mit der Kooperation beim Energieeffizienzhaus werden allmählich auch deutsche Hersteller aktiv - Familie Welke-Wiechers erhält nach den Elektroautos von Mercedes und VW auch Modelle von Opel und BMW.

"Technisch ist das machbar"

Ein Audi E-tron wird ebenfalls nach Berlin gebracht werden. Die Ingolstädter schmieden bereits an einer Energiestrategie, die über ein einzelnes Haus hinausgeht. In Niedersachsen will der Autobauer 2013 eine Anlage in Betrieb nehmen, die überschüssigen Ökostrom in Methan umwandelt. Die Idee dahinter: Tankt ein Audi herkömmliches Erdgas, speist die Anlage die gleiche Menge in Form von Methan aus CO2-neutraler Produktion ins Netz ein. Unterm Strich bleibt die Klimabilanz somit neutral.

So lobenswert das Konzept von Audi sein mag, die Idee vom Effizienzhaus - kostenlose Energie aus unerschöpflichen Quellen - hat mehr Charme. In größeren Maßstäben gedacht, bietet sie sogar eine Lösung für ein grundlegendes Problem von regenerativen Energien - nämlich für die Schwankungen, denen das Netz aus Sonnen- und Windkraft unterliegt.

Denn das Energie-Ping-Pong zwischen Stromquelle und E-Mobil ist auch im großen Stil möglich. Geparkte Elektroautos dienen dabei als sogenannte Puffer, als Energiespeichern auf vier Räder, die dem Leitungsnetz in dessen Spitzenzeiten Strom zuführen - das allerdings, da sind sich die Experten einig, liegt in einer ferneren Zukunft.

In der Bauart und den dabei verwendeten Materialien ist auch das Energieeffizienzhaus von Berlin noch ein Prototyp. Ist Familie Welke-Wiechers ausgezogen, wird es zu dem, was es vorher war - ein Schaufenster zur Zukunft, frei zugänglich für Besucher. Das Konzept lässt sich aber bereits bauen. "Technisch ist das machbar", sagt eine Sprecherin des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

In Norderstedt bei Hamburg feiert die Utopie sogar bald Richtfest. Dort wird eine Siedlung gebaut, deren Häuser Strom über Fotovoltaikanlagen beziehen. In der Hausfinanzierung mitinbegriffen: ein Elektroauto des Herstellers Karabag, das überschüssige Energie speichert.>


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Beispiel von Plusenergiehäusern

Freiburg im Breisgau: Heliotrop - Solarturm mit Ausrichtung an die Sonne

<Als das erste wirkliche Plusenergiehaus gilt das „Heliotrop“, das von Rolf Disch entwickelt und kurz vor der Jahrtausendwende in Freiburg im Breisgau errichtet worden ist.> - Wärmedämmung, Dreifachverglasung,

<Die in ein Plusenergiehaus integrierte Technik ist ebenfalls sehr ausgeklügelt. So verlassen weder Abluft noch Abwasser das Gebäude, ohne dass ihnen die Restenergie über Wärmetauscher entzogen hat. Tageslichtspots in den oberen Innenräumen sorgen für eine Reduzierung des Stromverbrauchs. Dazu tragen auch eine intelligente Planung der Räume an sich und die Anordnung der Fester bei.>

<Solaranlagen und Wärmepumpen>

<integrierten Lüftungssysteme ist eine aktive Belüftung beim Plusenergiehaus>

<Oft nutzt man auch parallel Stromkollektoren und thermische Kollektoren, weil mit letzteren der Energiebedarf für die Aufbereitung von Warmwasser mit abgedeckt werden kann.>

http://www.energiesparhaus.info/plusenergiehaus/


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Freiburg im Breisgau: Solarsiedlung am Schlierberg


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München: Plusenergie-Ausstellungshalle

12. Januar bis 15. April 2009 auf dem Marienhof in München

Energiekonzept

 

Passive Maßnahmen:

Kompakte Bauweise

Hohe Wärmedämmung durch Vakuumdämmpaneele
Hohe innere Speichermasse (PCM – „phase changing material“)
Südorientierung (passive Solarenergiegewinne)
Verschattung durch Lamellenfassade (Schutz vor Überhitzung)
Querlüftung (Lamellen als Einbruchsschutz)
PCM-Kühldecke (atmosphärische Auskühlung des Kühlmittels)
Energiesparende Haushaltsgeräte

Aktive Systeme:

Photovoltaik in Dach und Fassade
Solarthermie
Kombilüftungsgerät (mit Wärmerückgewinnung)
Reversible Wärmepumpe

Nachhaltigkeit:

Konstruktion, Fassade und Innenausbau aus regionalem Holz (Eiche)
Vollständig lösbare Verbindungen
Recyclebarer Innenausbau
Modulares, erweiterbares Gebäudekonzept

Gebäudehülle opak

Aufbau: Holzständerkonstruktion
PCM-Gipskartonplatten
Vakuumdämmpaneele, zweilagig (Stoßüberdeckung)
Faserzementfassade
Solar aktivierte Lamellenfassade
U-Wert (Ost/West/Decke: 0,1 W/m²K /Bodenplatte: 0,4 W/m²K)

Gebäudehülle transparent

Norden: 4-Scheibenverglasung Krypton-Füllung
U-Wert: 0,32 W/m²K
g-Wert: 0,37
Süden: 3-Scheibenverglasung Argon-Füllung
U-Wert: 0,56 W/m²K
g-Wert: 0,51

Gebäudetechnik

Heizen / Kühlen: Luft / Wasser-Wärmepumpe (Kombi-Kompaktlüftungsgerät),
Heiz-/ Kühlleistung : ca. 1,3 kW
Warmwasser: Solarthermie, Wärmepumpe, Warmwasserspeicher mit 200 Liter
Lüftung: Natürliche Querlüftung / mechanische Lüftung
Wärmerückgewinnungsgrad > 80%
Solarthermie (Dach): Flachkollektor ein Modul, ca. 3 m² belegte Fläche

Photovoltaik

Dach: Monokristalline Siliziumzellen (47 Module), Leistung = ca. 9,6 kWp
Fassade: Amorphe Siliziumzellen (1050 Module), Leistung = ca. 2,1 kWp
Loggia: Semitransparente monokristalline Siliziumzellen (8 Module), Leistung = ca. 1,6 kWp



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Standard online, Logo

Österreich: Systematische Umgestaltung von Zweckbauten zu Plusenergiehäusern

aus: Der Standard online: Bestandsobjekt wird zum Plusenergiehaus; 10.12.2012;
http://derstandard.at/1353208746886/Kapfenberg-Bestandsobjekt-wird-zum-Plusenergiehaus

<Martin Putschögl,
10. Dezember 2012, 18:09

Das Wohnhaus in der Johann-Böhm-Straße umfasst 32 Wohnungen auf vier Geschoßen. Die Sanierung auf ein Plusenergiehaus wird rund 3,5 Millionen Euro kosten.

Zweckbau mit 32 Wohnungen wird zum Vorzeigemodell - Energiesparende Fertigteil-Sanierung von Wohnbauten soll serienmäßig entwickelt werden.

Im obersteirischen Kapfenberg wird gerade eine Wohnhausanlage aus den 1960er-Jahren zu einem "Plusenergiehaus" saniert. Das bedeutet, dass das Gebäude künftig mehr Energie erzeugen wird, als es verbraucht.

Das Vorhaben wird vom Forschungsprogramm "Haus der Zukunft Plus" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) unterstützt. Höheres Ziel dieser Anstrengungen ist es, eine wirtschaftliche Methode zu entwickeln, wie Wohngebäude aus der Bauperiode 1945 bis 1980 wirtschaftlich effizient saniert werden können.

Um 85 Prozent weniger Energie

Am konkreten Konzept für die Anlage in der Kapfenberger Johann-Böhm-Straße wird seit zwei Jahren gearbeitet. Neben dem Gebäudeeigentümer, der "Wohnbaugruppe ennstal", sind Wissenschafter des Instituts für Materialprüfung und Baustofftechnologie der TU Graz unter Führung von Alexander Passer sowie das AEE Intec Institut für Nachhaltige Technologien in Gleisdorf beteiligt. Für die Architektur zeichnet das Grazer Büro Nussmüller Architekten ZT verantwortlich.

Baubeginn war im März heurigen Jahres, vor wenigen Tagen wurde die neue hinterlüftete Fertigteil-Fassade (Dämmstoff: Mineralwolle) fertig montiert. Erste Ergebnisse seien schon jetzt vielversprechend, erklärt Passer: "Im fertig sanierten Gebäude wird der Energieverbrauch um 85 Prozent reduziert sein. Da das Haus zusätzliche Energie erzeugt, haben wir gemeinsam die Zertifizierung als Plus-Energie-Haus erreicht." Dies sei durch die wärmedämmende Fassade und die Strom- und Wärmeerzeugung durch Solarenergie gelungen. 

"Dauerhaft und langlebig"

Passer und Co-Projektleiter Karl Höfler von AEE Intec können sich somit dieser Tage über die erreichte TQB-Zertifizierung ("Total Quality Building") der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) freuen. Dabei wurden 867 von 1.000 Punkten und in Sachen Heizwärmebedarf ein Wert von 15,1 kWh/m²a erreicht (zuvor 101 kWh/m²a), was gerade noch einer Passivhaus-Gebäudehülle entspricht.

Die zur Dämmung verwendete Mineralwolle sei zwar nicht unbedingt das ökologischste aller Materialien, jedoch "nachhaltig, weil dauerhaft und langlebig", sagt Passer zu derStandard.at. Grundsätzlich hätten die Planer "natürlich auch Rücksicht auf die Wünsche des Bauherren" nehmen müssen.

Strom- und Wasserleitungen in der Fassade

Der Projekttitel "e80 hoch 3" steht für die Ziele des Sanierungskonzepts, nämlich die Reduktion des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen um jeweils 80 Prozent sowie einen Anteil von 80 Prozent an erneuerbaren Energien. Neben der 30 Zentimeter dicken thermischen Außenhülle wurde das Haus deshalb auch mit rund 1.000 m² an Fotovoltaik-Modulen versehen. "Die Haustechnik-Elemente wie Strom- und Wasserleitungen wurden nach außen in die Fassade des Gebäudes verlegt. So sind sie jederzeit schnell und einfach zugänglich, etwa für Reparaturen", erklärt Passer eine weitere Innovation des Projekts.

Bis April 2013 soll der erste Bauabschnitt in Kapfenberg abgeschlossen und bis Ende 2013 das gesamte Wohngebäude fertig saniert sein. Die Bewohner werden laut Passer für die Zeit der Bauarbeiten hausintern übersiedelt.

Netz für Strom und Wärme

Auf Basis der hier angestellten "Feldforschung" wollen die Projektverantwortlichen nun Fertigteile für eine serienmäßige energiesparende Sanierung von Wohnbauten entwickeln. Außerdem ist als weitere Sanierungsmaßnahme ein siedlungsweites Netz für Strom und Wärme geplant, um noch mehr Energie zu sparen: "Wenn eines der Gebäude zu viel Strom oder Wärme produziert, fließt der Überschuss ins Netz und kann bei Bedarf später oder von einem anderen Gebäude verwendet werden."  (map, derStandard.at, 10.12.2012)

Link

Fotos von der Projektpräsentation und den Bauarbeiten auf der Website der Wohnbaugruppe ennstal.>


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TU Darmstadt: Intelligente ABB-Gebäudesystemtechnik

http://www.abb.de/cawp/deabb201/e58afa341a041a47c1257673004533cb.aspx

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Offene Meisterschaften der Plusenergiehäuser

http://www.solarportal24.de/nachrichten_55873_offene_meisterschaften_der_plusenergiehaeuser.html

Offene Meisterschaften der Plusenergiehäuser

Das aktuelle BINE-Projektinfo „Im Wettkampf um das beste Plusenergiehaus“ (17/2012) stellt die beiden deutschen Beiträge des diesjährigen europäischen Solar Decathlon in Madrid vor. In diesem Wettbewerb für komplett solar versorgte Wohnhäuser messen sich Hochschulteams aus aller Welt mit ihren Demonstrationsgebäuden. Teams der Hochschulen aus Konstanz und Aachen hatten mit ganz unterschiedlichen Ansätzen den vierten und fünften Platz von 18 Teilnehmern erreicht.

Der Decathlon, also der Zehnkampf, gilt in der Leichtathletik wegen der geforderten Vielseitigkeit als Königsdisziplin. Genau auf diese Fähigkeit, unterschiedlichen Anforderungen möglichst umfassend gerecht zu werden, kommt es beim Solar Decathlon an. Die Hauskonzepte für den Solar Decathlon müssen sich u. a. den Wettbewerbskriterien Architektur, Energieeffizienz, Technische Umsetzung und Nachhaltigkeit stellen. Auch Komfort, Raumklima und die Funktionalität des Gebäudes sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Teams werden bewertet. 

Von den deutschen Entwürfen perfektionierten die Studierenden aus Konstanz die modulare Bauweise. Hier steht im Mittelpunkt, dass die Hausnutzer sich ihr Plusenergiehaus aus Modulen individuell zusammenstellen und später wieder verändern können. Bei den Aachenern drehte sich alles um das Thema Wiederverwertung. Um den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes möglichst ressourcenschonend zu gestalten, verbaute das Team teils ungewöhnliche Recyclingmaterialien.

In einem Kurzinterview bezieht Prof. Karsten Voss von der Universität Wuppertal, der in Madrid der Jury angehörte, zum diesjährigen Solar Decathlon und zu den Perspektiven Stellung. Derzeit beginnt in Deutschland eine Diskussion um einen weiteren Wettbewerb mit einem umfassenderen Profil.

Die Solar Decathlon-Wettbewerbe gehen weiter: In 2013 können sich Hochschulteams mit neuen Konzepten bei zwei Veranstaltungen in den USA und China messen. Die nächste europäische Ausgabe findet 2014 in Versailles statt. Das BINE-Projektinfo „Im Wettkampf um das beste Plusenergiehaus“ (17/2012) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

Quelle: BINE Informationsdienst


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Stern online, Logo

Deutschland: <Schöner Wohnen im Plusenergiehaus> - besser wohnen als zuvor

aus: Stern online; 2.4.2012;
http://mobil.stern.de/wirtschaft/immobilien/neue-wohnkultur-schoener-wohnen-im-plusenergiehaus-1794644.html

<Umweltfreundliches Wohnen bedeutet Umstellung - aber nicht Verzicht. Im Gegenteil: Plusenergiehäuser ermöglichen eine neue Art zu wohnen. Ein Besuch in Mecklenburg.

Wenn Kalle Burmester am Morgen aus der Dusche gestiegen ist, seinen Kaffee getrunken hat und startklar ist für einen Tag im Home Office, führt ihn sein Weg zunächst in den Abstellraum. Hier arbeitet das Herzstück seines Plusenergiehauses: die Technikzelle. Der 51-Jährige vergewissert sich, ob noch genug warmes Wasser im Tank ist, wie viel Strom die Solarmodule auf dem Dach schon produziert haben und ob die überschüssige Hitze ins Erdreich transportiert wird. Außerdem misst er morgens und abends in jedem Raum die Zimmertemperatur.

Seit einem Jahr wohnen Burmester und seine Frau Corinna Hesse bereits in ihrem 150-Quadratmeterparadies aus Douglasienholz, Gipsfaserplatten, Zellstoff und Lehm im mecklenburgischen Tüschow. Aber die Technikkontrolle und das Listenführen können sie noch nicht lassen. "Das gibt sich sicher irgendwann", glaubt Burmester, aber im Vergleich zu einem "normalen Haus" müsse man seinen Energieverbrauch und den einwandfreien Zustand der Apparaturen eben besser im Blick haben.

Bis zum Sommer vergangenen Jahres lebten der Radiomacher und die 43-jährige Hörbuchverlegerin zur Miete in einem Einfamilienhaus in der Nähe von Hamburg. Doch feuchte Wände, Schimmel und der ewige Wechsel zwischen Heizen und Lüften machte ihnen zu schaffen. Weil beide von zu Hause aus arbeiten, jeder in seinem eigenen Büro, hielten sie es in ihrem alten Haus kaum noch aus. Raus in die Natur hätten sie gewollt, mitten ins Grün, erzählt Hesse und nippt an ihrem Bio-Apfelsaft. Ihr neues Heim sollte nur ökologisch unbedenkliche Materialien enthalten. Und wenn schon umweltfreundlich, dann doch bitte auch gleich mit einer Energieversorgung zum Nulltarif.

Ein weiterentwickeltes Passivhaus

Schimmel ist jetzt kein Problem mehr. Kalle Burmester läuft in verwaschenen Jeans und auf nackten Sohlen über den Holzfußboden und schwärmt vom "extrem angenehmen Raumklima". Ihr neues Haus ist vom Prinzip her eine Weiterentwicklung des Passivhauses: Es ist gut gedämmt und benötigt deshalb keine klassische Heizung. Wenn die dreifach verglasten Fenster geschlossen sind, findet praktisch kein Luftaustausch mit der Außenwelt statt. Für den nötigen Sauerstoff sorgt ein Lüftungssystem, in allen Räumen herrscht eine gleichbleibende Temperatur von etwa 20 Grad. Im Garten ragen "Ernie und Bert" aus der Erde - so nennt das Ehepaar die beiden grünen Ab- und Zuluftrohre.

Zum Plusenergiehaus wird das Eigenheim durch eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach, die mehr Strom produziert, als die Eheleute verbrauchen. Ihren Bedarf an Warmwasser decken sie über eine Solarthermie-Anlage. Die überschüssige Wärme wird im Sommer ins Erdreich und die Betonsohle gepumpt und heizt das Haus im Winter von unten. Ist es doch einmal zu kalt, kann zur Not auch mit einem Holzkaminofen geheizt werden.

Dass ihr Haus besonders ist, fällt sofort auf: Die gesamte Fläche des langgezogenen Pultdaches ist von Solarmodulen bedeckt, außerdem steht das Gebäude nicht wie die Nachbarhäuser parallel zur Straße ausgerichtet, sondern mitten auf dem Grundstück. Für eine optimale Ausnutzung der Sonnenstrahlung ist das Dach exakt zur Südseite hin ausgerichtet, der Neigungswinkel wurde genau berechnet. Die ungewöhnliche Form des Hauses hat Kalle Burmester selbst erdacht - die Baufirma, die sonst nur ihre eigenen Haustypen errichtet, hat sich so weit wie möglich an seinen Wünschen orientiert.

Häuslebauer brauchen Durchhaltevermögen

Um sich seinen Traum vom energieeffizienten Öko-Haus zu erfüllen, hat das Ehepaar allerdings einige Hürden überwinden müssen. Es hat lange Zeit gedauert, bis sie ein passendes Grundstück gefunden hatten, denn obwohl der Bau energieoptimierter Häuser von der Politik gewünscht wird, legen die Gemeinden Häuslebauern immer noch Steine in den Weg. Viele Dörfer haben einen individuellen Bebauungsplan, dessen Vorschriften über Firsthöhe, Hausgröße, -gestaltung und -ausrichtung sich selten mit den Anforderungen an ein Plusenergiehaus in Einklang bringen lassen. Tüschow, das winzige Straßendorf am Flüsschen Schaale mit 33 Einwohnern, hat keinen solchen strikten Bebauungsplan.

Auch unter den Anwohnern, die den Neubau zunächst argwöhnisch beäugten, haben die beiden Aufklärungsarbeit leisten müssen. Allerdings: "Wenn man ihnen erklärt, dass man aus sachlichen Gründen so baut, und nicht weil man überkandidelt ist und ein schräges Haus haben will, dann sind die meisten fasziniert", erzählt Corinna Hesse.

Unabhängig von Öl- und Strompreisen

Dass sie sich statt eines einfachen Wohnungswechsels für den mitunter nervenaufreibenden Hausbau entschieden haben, bereuen sie nicht. Kalle Burmester ist begeistert vom Geruch des Holzes, seine Frau davon, dass die Spiegel nach dem Duschen nicht beschlagen sind, weil der Lehmputz die Feuchtigkeit aufsaugt. Etwa 270.000 Euro hat sich das Paar seinen Traum vom neuen Wohnen kosten lassen. Die Mehrkosten gegenüber einem normalen Haus, die sich laut Baufirma auf etwa fünf bis zehn Prozent belaufen, nimmt Burmester gern in Kauf - zumal sie sich in wenigen Jahren durch die wegfallenden Heizkosten rentiert haben und er bis ins hohe Alter hier wohnen will. Bezuschusst wurde der Bauherr von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die zinsgünstige Kredite für energieeffizientes Bauen vergibt.

Burmester und seine Frau haben auch die finanziellen Vorteile im Blick. Knapp 29 Cent bekommen sie für jede Kilowattstunde Strom, die sie ins Netz einspeisen - gut 3000 Euro haben sie so in den letzten zwölf Monaten erwirtschaftet. Bereits im ersten Jahr, dessen Sonnenausbeute im Vergleich zu vergangenen Jahren eher mager ausfiel, haben die beiden nur rund ein Fünftel ihres Solarstroms selbst verbraucht. Die Vergütung, die sie für ihren Solarstrom erhalten, ist auf 20 Jahre garantiert. "Das ist für mich ein Teil meiner Rente", sagt Burmester.

Von Mareike Rehberg>

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Österreich: <Erstes Plusenergiehaus in Vorarlberg zum Nachahmen.>

http://www.energiezukunft-vorarlberg.at/erstes-plusenergiehaus-in-vorarlberg

<Martin und Daniela Brunn setzen in Hard einen außergewöhnlichen Schritt in Richtung Energieautonomie.

Fast „versteckt“ im dicht verbauten Ortskern der Bodensee-Gemeinde Hard steht ein Vorzeigeobjekt für Nachahmer. Martin und Daniela Brunn beziehen im Laufe dieses Jahres ihr privates Wohngebäude, das mehr Energie erzeugt, als verbraucht wird. Vorarlbergs erstes Plusenergiehaus setzt neue Maßstäbe.

Martin Brunn, Fachexperte für Gebäudebewertung und Energieausweis am Energieinstitut Vorarlberg, wartete weder weitere atomare Katastrophen und Störfälle noch die jetzt vor allem in Mitteleuropa politisch beschworene Notwendigkeit der beschleunigten Nutzung von erneuerbaren Energiequellen ab. Beruflich ist er zwar unter den Zugpferden auf dem schrittweisen Weg in eine nachhaltige Energieversorgung tätig. Dies bedeutet aber nicht zwingend, privat umzusetzen, was er als Bauphysiker an vorhandenem Wissen einbringt. Der Mix aus optimaler Gebäudehülle, Sonnenstrom, -wärme, Holz zum Heizen und als Baustoff sowie architektonischen Elementen ist das Rezept. Das junge Paar hatte zusätzliche Beweggründe, das alte elterliche Haus in der Badgasse durch das erste Vorarlberger Plusenergiehaus zu ersetzen: „Die alte Bausubstanz war ein Energiefresser, in der Nähe des Sees immer wieder von Hochwässern betroffen, stand direkt an der Straße, eingeengt zwischen den Nachbargebäuden und hatte einen schlechten Schallschutz zwischen den Geschoßen“. Außerdem haben die beiden ihr Eigenheim für die langfristig wechselnden Nutzungsbedingungen konzipiert. Im Unterschied zum alten Haus liegt das Erdgeschoß 1,4 Meter höher. Die Bodenplatte besteht aus Stroh-Holz-Elementen und ruht auf einem Streifenfundament. Das Gebäude verfügt über zwei Geschoße und ein ausbaubares Dachgeschoß. Bereits in der Planungsphase wurden verschiedene Nutzungsszenarien entwickelt. Damit kann das Haus mit sehr geringem Aufwand beispielsweise in drei unabhängige Wohnungen und/oder eine altengerechte Einliegerwohnung geteilt werden. „Die Investitionen dafür waren insgesamt lediglich rund ¤ 4000 höher“, betont Martin Brunn.
Als „Stück Heimat“ ist der alte Stadel hinter dem Haus stehen geblieben. Auf dem Stadeldach wird über 40 m2 Photovoltaik-Fläche Strom produziert. Auf der Südseite des neuen Wohngebäudes sind im Dach neben 15 m2 Sonnenkollektoren weitere 40 m2 Sonnenstrommodule integriert. Rund drei Viertel des jährlich geernteten Sonnenstroms wird ins öffentliche Netz eingespeist. Allein über die Photovoltaik wird so viel Strom erzeugt, dass der Durchschnittsbedarf von vier Haushalten gedeckt werden könnte.

Minimalster Wärmebedarf
Das Plusenergiehaus erreicht die höchste Stufe der Wohnbauförderung des Landes locker. Im Wohnbereich deckt ein Holzvergaserofen den Wärmebedarf. 80 Prozent wandern in den Pufferspeicher, wo auch die Wärme von den Sonnenkollektoren landet. Im Sommer und in den Übergangszeiten wird das Gebäude allein über die thermische Solaranlage mit Warmwasser und Raumwärme versorgt. Den Ofen müssen die Brunns in durchschnittlich kalten Zeiten nur alle zwei Tage bestücken. Das unbehandelte Abbruchholz vom alten Haus reicht für gut zehn Jahre. Zum Um und Auf gehört die 60 Zentimenter dicke Gebäudehülle in Schichten: Stroh mit Holzstehern, mehreren Holzschalungen, Windpapier, Hinterlüftung, und einer Schindelfassade. Die flachsgedämmten Zwischenwände aus Holz sind beidseitig mit Lehm verputzt.

Komfort für die Fahrräder
Selbstverständlich war der Familie Brunn die Frage der Mobilität sehr wichtig: So sind die Fahrräder über eine kleine Fernbedienung am Schlüsselbund gleich komfortabel in der Garage abstellbar wie das Auto. Martin und Daniela Brunn wollen ihr energetisches Musterhaus keineswegs vor Interessierten verschließen. „Es soll doch nachgeahmt werden“, sagt Martin. Im Laufe des Jahres wird es nach einer Bauzeit von rund einem Jahr, Abbruch des alten Hauses inbegriffen, bezogen.

Mehr Ökostromförderung
Die private Initiative in Hard bildet einen kleinen, aber umso beachtenswerteren Mosaikstein im Prozess „Schritt für Schritt in die Energieautonomie“, mit dessen Umsetzung das Energieinstitut im Rahmen des Landesprogrammes „Energiezukunft 2050“ beauftragt ist. Noch ist es ein langer Weg: Bis zum Sommer will Energielandesrat Erich Schwärzler Maßnahmen vorlegen, „die wir bis 2020 umsetzen wollen“. Adolf Gross, Landesenergiebeauftragter und Leiter des Energieinstituts vor dem Hintergrund der entflammten Atomstromdebatte: „In Vorarlberg kann man in etwa 15 Jahren den Strom vollständig aus erneuerbarer Energie erzeugen“.

Der Bund tritt in Sachen Ökostromerzeugung nicht mehr so stark auf die Bremse: Von 4. bis 6. April (Einreichtage gestaffelt nach Bundesländern) gibt es eine neuerliche Förderaktion des Klima- und Energiefonds für Privatpersonen, die eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage errichten. Die Vorarlberger Landesregierung schießt einen Investitionsbeitrag in der Höhe von ¤ 500 pro kWp zu. Das Wirtschaftsministerium will durch die kürzlich präsentierte Ökostromgesetz-Novelle mit heuer zusätzlich 100 Millionen Euro die Wartelisten abbauen.

Förderaktion des Klima- und Energiefonds im Detail

www.plus-energie.at Baudokumentation von Martin und Daniela Brunn


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Plusenergiehaus Standard M185

http://www.id-bau.de/?id=96

<Plusenergie-Ausführung

  • Versorgen Sie sich selbst mit Solarstrom, Sonnen- und Erdwärme.
  • Ihr Haus produziert mehr Energie, als Sie benötigen: Verdienen Sie Geld damit.
  • Sie entlasten das Klima um ca. 5 Tonnen CO2 pro Jahr.
  • Noch höherer Komfort durch Fußbodenheizung, Passivhausfenster und Lüftunganlage>
  • <Höchste Energieeffizienz durch Architektur und Materialien
  • Lichtdurchflutet, großzügig geschnitten, inkl. Schlafböden in den Kinderzimmern
  • Inklusive Brennwertkessel und Solaranlage für Warmwasserbereitung
  • Erweiterbar um Veranda, Carport, Schiebeläden, Einbauschränke uvm.>


<intelligent vernetzte Technologie: Die Dacheindeckung aus Photovoltaik-Modulen produziert Ihren Strom, Solarpanels sowie eine Erdwärmepumpe die Wärme. Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein angenehmes Raumklima, die dreifachverglaste Fenster nach Passivhausstandard geben sommerlicher Hitze und winterlicher Kälte keine Chance und sorgen zusätzlich für verbesserten Schallschutz. Details wie die Fußbodenheizung, die überraschend behagliche Beleuchtung durch LEDs mit minimalem Energieverbrauch oder die eleganten Schiebeläden aus Lärchenholz komplettieren das Bild.>


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Hamburg: Plusenergiehaus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

http://zebau.de/projekte/plus-energie-haus-in-hamburg/

<Das Plus-Energie-Haus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde in Hamburg zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle am 22. Oktober 2009 feierlich eröffnet. >

<Technik - Alle Außenwände, das Dach sowie die verbauten Fenster sind hoch wärmedämmend. Wärmespeicher in Form von so genannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials / PCM) im Haus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima, indem sie die solaren und internen Wärmegewinne aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben. Die eingesetzte Haustechnik minimiert den Energiebedarf des Hauses. Die Stromversorgung des Plus-Energie-Hauses wird über Photovoltaik-Module sichergestellt, die auf dem Dach installiert und in die Sonnenschutzlamellen integriert sind. Der nicht für die Nutzung des Gebäudes benötigte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung sind zusätzlich Flachkollektoren in das Dach integriert. >

<Geäudetyp:

- Solares Ausstellungsgebäude im Plus-Energie-Konzept
- Überproduktion elektrischer Energie im Jahresmittel>

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Plusenergiehaus von Proligna

http://www.proligna.de/technik-der-zukunft/energiestandards/passivhaus/

<Unter einem Plusenergiehaus versteht man die technische Weiterentwicklung eines Passivhauses. Es weist im Jahresmittel eine positive Bilanz (Energieüberschuss) zwischen der am Gebäude z.B. über Photovoltaik – Solarkollektoren selber erzeugten Energie und der verbrauchten Energie für Heizung, Warmwasser , Hilfs- und Haushaltsstrom auf. Unser ProLigna Plusenergiehaus zeichnet sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei niedrigsten Energiebedarf aus. Erreicht wir dies durch höchstwertige natürliche Baustoffe und technische Komponenten wie z. Bsp.  Passivhaus Fenster, besonders gute Wärmedämmung, kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und konsequenter Nutzung regenerativer Energien, mittels Erdkollektoren, thermischen Solaranlagen und Photovoltaik.

Kostenlose Umweltwärme und Solarenergie“ werden bei diesem Plusenergiehaus über dazu speziell abgestimmte Systeme gewonnen und bereitgestellt. Diese selbst erzeugte Energie deckt den eigenen Energiebedarf, Überschüsse werden eingespeist und
dadurch eine positive Jahresbilanz erzielt.>

<Außerdem: „Die Sonne schickt keine Rechnung“  deshalb wird das Warmwasser zum Duschen, Baden etc. durch eine Solarthermieanlage bereitgestellt die zusätzlich die Heizung unterstützen kann.>

<Beheizt wird das Haus über eine kleine Wärmepumpe die Wärmeenergie über Energiekörbe aus dem Erdreich gewinnt. Zusätzlich sind an diesen Kreislauf die Solarthermiekollektoren angeschlossen die den “Akku” Erdreich regenerieren.>

<Diese selbst erzeugte Energie aus der Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 14,4 KW/peak deckt den eigenen Energiebedarf. Überschüsse werden eingespeist und dadurch eine positive Jahresbilanz erzielt. „Plusenergiehaus”>

<Für unser Plusenergiehaus, genauso wie für unser Passivhaus erhalten Sie als staatliche Fördermittel von der KfW Bank je Wohneinheit einen Kredit bis maximal 50.000,- ¤,  zu günstigen Konditionen.>

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Schweiz 5.6.2020: Architektur mit Sonnenseite: Die haben gemerkt, dass die Sonne dort ist, wo die Sonne ist:
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Solare Architektur beschränkt sich nicht auf Architektur plus Solarenergie.

https://commercial-publishing.ch/wirsindzukunft/de/innovation/235

<Einerseits aktive Nutzung der Sonne durch Solaranlagen – anderseits passive Nutzung durch Speicherung der lokal verfügbaren Energien: «Passive Solarhäuser» nennt man die Gebäude, die durch ihre Bauweise die Vorteile der Solarenergie nutzen und so vollsten Komfort bieten.

Was aber heisst das konkret? Passive Solarhäuser sind so konzipiert, dass die Sonnenenergie für die natürliche Beleuchtung, die Beheizung bzw. die Kühlung der Räume optimal genutzt wird. Daneben spielen weitere Aspekte eine Rolle wie zum Beispiel die Isolation von Mauern und Fensterverstärkung, die Reduktion von Wärmeverlusten über Wärmebrücken oder die Optimierung der Lüftung. In der Schweiz beinhaltet das Minergie-P-Label die Ziele des Passivhauses und trägt damit dazu bei, dass Energiekosten eingespart und das Klima geschützt werden können. Einen Überblick zu allen Gebäudelabels, die in der Schweiz eingesetzt werden, um energieeffiziente und klimaschonende Gebäude und Areale zu planen, bauen, betreiben und erneuern gibt es hier

Nicht überall gleich

Passive Solarhäuser müssen ihrer Umgebung angepasst werden, denn nicht überall in der Schweiz scheint die Sonne gleich häufig. Im sonnigen Graubünden beispielsweise reichen eine gute Dämmung, grosse Fensterflächen und eine möglichst grosse Wärmespeichermasse aus, um bei schlechtem Wetter während drei bis vier Tagen Wärme zu haben. Bei einem Haus im Mittelland genügt das nicht. Bei der Planung muss also nicht nur die Lage berücksichtigt werden, sondern auch die Materialauswahl sowie die Ausrichtung des Hauses und die Position der Fensterflächen.

Solaranlage als Bauteil

Aktiv kann Sonnenenergie durch Photovoltaikmodule zur Stromproduktion wie auch Sonnenkollektoren für Warmwasser und/oder Heizungsunterstützung genutzt und direkt in die Gebäudehülle eingebaut werden. Das Vorgehen ist immer gleich. Zuerst wird der Strom- und Warmwasserbedarf der Bewohner ermittelt. Dadurch kann die benötigte Solarmodul-Fläche geschätzt werden. Die Technik lässt sich dabei bewusst zeigen oder nahezu unsichtbar integrieren. Nebst vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht dieses Vorgehen oftmals auch Einsparungen bei den Baukosten, da Photovoltaikelemente bestimmte Bauteile ersetzen. Eine Solaranlage kann also auch ein Element sein, dass das Gebäude mitgestaltet. >








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