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Energiewende, alternative Energie

Wasserstoff und Brennstoffzelle: Meldungen

Mit WASSERSTOFF Zug fahren -
                in Kalifornien bald möglich - dank Stadler Rail -
                14.10.2023: Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail
                sichert sich Auftrag für Wasserstoffzüge   
Mit WASSERSTOFF Zug fahren - in Kalifornien bald möglich - dank Stadler Rail - 14.10.2023:
Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail sichert sich Auftrag für Wasserstoffzüge [1]

Wasserstoff in Rottenbach bei VTA (Österreich) am 9.6.2024: Mit Nanokarbon Abwasser spalten und Wasserstoff herstellen - kinderleicht und billig - Video (2'58'')
Video auf Bitchute: https://www.bitchute.com/video/412lxejyq3LW/ - Bitchute-Kanal: NatMed-etc. - hochgeladen am 9.6.2024
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/146009 

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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-- (1) wasserstoffauto - YouTube: https://www.youtube.com/results?search_query=wasserstoffauto

-- (1) Umrüstung zum Wasserstoffauto - YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=kayhy9zIEd8



Wasserstoffauto am 4.4.2023: Erstmals vorgestelltes SUV mit herausnehmbaren Wasserstoffkartuschen
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/48433

Der Markt für Elektroautos steht vor einem Mangel an Lithium, das für die Batterieproduktion benötigt wird. Aber NamX ist weiter gegangen und baut bereits Autos auf 6 Wasserstoffkartuschen. Sie haben eine Reichweite von 800 km.

Die Kartuschen können an einer Station oder Tankstelle nachgefüllt oder ausgetauscht werden. Wenn es nicht möglich ist, eine Station zu finden, schickt das Unternehmen einen Kurier mit einer Patrone. Das Auto kostet ab 68.200 US-Dollar. Die Auslieferung beginnt im Jahr 2026.‌‌





WASSERSTOFF 9.5.2023: Pipeline-Netz von Afrika bis Deutschland geplant:
Gemeinsames Schreiben unterzeichnet: Wien unterstützt mit Rom und Berlin Wasserstoffkorridor
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/wien-unterstuetzt-mit-rom-und-berlin-wasserstoffkorridor

Die Energieminister Österreichs, Deutschlands und Italiens haben ein gemeinsames Schreiben unterzeichnet, in dem sie ihre politische Unterstützung für die Entwicklung des so genannten “südlichen Wasserstoffkorridors” in der Europäischen Union bekunden. Sie wollen sich in der EU dafür einsetzen, dass die entsprechenden Projekte den Status von “Projekten von gemeinsamem Interesse” erhalten, teilte der italienische Gasnetzbetreiber SNAM in einer Presseaussendung am Dienstag mit.

SNAM, der 2016 mit der deutschen Allianz Capital Partners einen 49-Prozent-Anteil an der österreichischen Pipelinegesellschaft Gas Connect Austria hält, begrüßte zusammen mit der Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG), der GCA sowie der deutschen Bayernets diese politische Unterstützung.

Der Korridor mit der Bezeichnung SoutH2 sieht 3300 Kilometer Wasserstoffpipelines vor und soll Nordafrika, Italien, Österreich und Deutschland miteinander verbinden, so dass die im südlichen Mittelmeerraum erzeugten erneuerbaren Wasserstofflieferungen die wichtigsten europäischen Nachfragezentren erreichen könnten. Mit einer Kapazität von mehr als 4 Millionen Tonnen pro Jahr aus Nordafrika dürfte die Infrastruktur eine Versorgung von etwa 40 Prozent der Importziele des europäischen REPowerEu-Plans ermöglichen.

Über die Verbindung könnte Italien pro Jahr 4,4 Megatonnen Wasserstoff aus Nordafrika importieren. 1,7 Megatonnen davon sind laut dem Unternehmen für den Export nach Österreich und Deutschland bestimmt. Damit würde der geplante Korridor einen großen Teil des europäischen Bedarfs abdecken. Für das Jahr 2030 hat sich die EU-Kommission zum Ziel gesetzt, rund zehn Megatonnen grünen Wasserstoff einzuführen.

SNAM hatte 2016 zusammen mit Allianz Capital Partners das 49-prozentige GCA-Paket um 601 Mio. Euro erworben. Die Gas Connect Austria betreibt ein über 900 km langes Erdgas-Hochdruckleitungsnetz in Österreich. SNAM ist in Österreich mit 84,47 Prozent Mehrheitseigentümer der Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG), 15,53 Prozent gehören der GCA. Die TAG ist eine der wichtigsten Transportleitungen für die Erdgasversorgung Österreichs, Italiens, Sloweniens und Kroatiens.

Von: apa







Wasserstoffmotortechnik geht an die Börse in D 7.7.2023: mit Nucera von Thyssenkrupp:
Wasserstoff-Tochter von Thyssenkrupp startet an der Börse
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.aktien-wasserstoff-tochter-von-thyssenkrupp-startet-an-der-boerse.c7805ab9-9f1d-4ada-9601-33a913fd8cf4.html

Bei Klimaschutz und Energiewende hat Wasserstoff eine Schlüsselfunktion. Die wachsende Nachfrage nach dem chemischen Element ruft auch Technologie-Unternehmen wie die Dortmunder Firma Nucera auf den Plan.

Dortmund - Die Wasserstoff-Tochter von Thyssenkrupp, Nucera, hat am Freitag einen guten Start auf dem Frankfurter Börsenparkett hingelegt. Zum Handelsschluss lag der Kurs des Dortmunder Unternehmens mit 23,52 Euro deutlich über dem Ausgabepreis von 20 Euro. Nucera stellt sogenannte Elektrolyseure her, in denen Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird. Der gewonnene Wasserstoff wird später als Energieträger genutzt.

Der Chef der Nucera-Mutter Thyssenkrupp, Miguel Ángel López Borrego, war zufrieden. "Wir haben unser Ziel erreicht und unser Wasserstoffgeschäft in einem anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld erfolgreich an die Börse gebracht", sagte er. Damit erhalte das Unternehmen ausreichend finanziellen Spielraum, um weiter zu wachsen.

Dem Markt wird angesichts der Energiewende und des wachsenden Bedarfs an Wasserstoff großes Potenzial beigemessen, er ist aber auch umkämpft. Zu den Wettbewerbern gehören Siemens Energy aus München, ITM Power aus Großbritannien sowie Plug Power und Cummins, beide aus den USA. Die Hälfte der insgesamt 600 Beschäftigten von Thyssenkrupp Nucera sind in Deutschland tätig, fast alle in Dortmund.

Erlös soll Ausbau des Geschäfts dienen

Die Essener Konzernmutter hatte für Nucera bereits im vergangenen Jahr einen Börsengang ins Auge gefasst, wegen der volatilen Marktbedingungen dann aber zunächst Abstand davon genommen. Der Erlös aus dem Börsengang soll zum Ausbau des Geschäfts mit der sogenannten alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) zur klimaneutralen Herstellung von Wasserstoff verwendet werden.

Von der klimaneutralen Herstellung von Wasserstoff verspricht sich Nucera starkes Wachstum. Bei der Elektrolyse wird Wasser mit Hilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wurde der Strom zuvor klimaneutral erzeugt, zum Beispiel mit Windrädern oder Solarzellen, wird der Wasserstoff "grün" genannt.

Thyssenkrupp Nucera baut auch Anlagen für die Chlor-Alkali-Elektrolyse - dieser Bereich ist gewissermaßen das konventionelle Brot-und-Butter-Geschäft. Das mit diesen Anlagen hergestellte Chlor wird zum Beispiel für die Reinigung von Trinkwasser genutzt oder als Basisstoff für Chemieunternehmen. Während dieser Bereich profitabel ist, ist die alkalische Wasserelektrolyse noch in der Investitionsphase - dieser Bereich soll erstmals im Geschäftsjahr 2024/25 einen Gewinn verbuchen. Das Nucera-Geschäftsjahr läuft immer bis Ende September.

2-Gigawatt-Anlage in Saudi Arabien geplant

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/23 erzielte Nucera einen Umsatz von 306 Millionen Euro und damit 130 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum, das Betriebsergebnis (Ebit) lag bei 13,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 7,1 Millionen Euro). Der Auftragsbestand ist groß. Mit dem US-Unternehmen Air Product will Nucera eine 2-Gigawatt-Anlage in Saudi Arabien installieren, die Elektrolyseure kommen von der deutschen Firma. Am Rotterdamer Hafen arbeiten die Dortmunder mit dem Energiekonzern Shell zusammen, um grünen Wasserstoff herzustellen und von dort aus zu verschiffen.

Bisher hält Thyssenkrupp 66 Prozent und das italienische Industrieunternehmen De Nora 34 Prozent. Künftig werden sich die Eigentumsverhältnisse ändern, 24 Prozent des Grundkapitals könnten in Streubesitz kommen. Mit der Ausgabe neuer Aktien will Nucera Geld bekommen, um die nötigen Investitionen zu stemmen. Die Mehrheit an Nucera will Thyssenkrupp künftig halten.





Problemloser Ferienstart an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel

Dieser Inhalt wurde am 09. Juli 2023 publiziert Der Ferienstart ist an den Flughäfen in Zürich, Genf und Basel am Wochenende problemlos verlaufen. Es herrschte zwar viel Betrieb. Aber es gab...

https://www.swissinfo.ch/ger/kantonale-energiedirektoren-fordern-nationale-wasserstoff-strategie/48651838



Australien mit Universität Wollongong 5.8.2023: erfindet neue Wasserstoffherstellung mit 95% Systemeffizienz und ohne Edelmetalle - Kopie des Vorgangs in Pflanzen:
Ist das der Durchbruch? Forschern gelingt günstigere Herstellung von Wasserstoff
https://www.blick.ch/wirtschaft/ist-das-der-durchbruch-forschern-gelingt-guenstigere-herstellung-von-wasserstoff-id18808342.html

Wasserstoff gilt als grosser Hoffnungsträger für die Energie-Speicherung. Australischen Forschern ist es jetzt gelungen, die Effizienz der Wasserstoffproduktion zu erhöhen und damit den Preis zu senken. Bereits 2025 sollen die ersten Anlagen ausgeliefert werden.

Video (Untertitel):

Hysata hat eine neue Art von Elektrolyse gebaut, so dass die Wasserstoffproduktion deutlich billiger geht (40''). die neue Technik wurde mit der Universität von Wollongong entwickelt, und wurde von Pflanzen inspiriert (47''). Eine spezielle Membran ahmt dabei den kapillaren Flüssigkeitstransport von Pflanzen nach (52''). Anstatt die Elektroden mit Flüssigkeit zu umgeben, wie es bei herkömmlichen Elektrolysuren der Fall ist, bezieht die Dochtmembran Flüssigkeit aus einem Reservoir unterhalb der Elektroden und liefert gezielt Elektrolyt zwischen den beiden Elektroden (1'6'').

Dies erklärt Paul Barrett, PhD, Geschäftsleiter von Hysata (1'8''). Aufgrund eines geringeren elektrischen Widerstands ermögliche die Technik eine besonders hohe Stromdichte und niedrige elektrische Spannung, woraus eine hohe elektrische Effizienz mit niedrigen Kosten resultiere (1'21''). Das Ergebnis: Der Produktionspreis für Wasserstoff soll auf unter 1,41 Euro pro Kilo fallen (1'27''). Die Systemeffizienz liege bei 95%, 20% über dem aktuellen Branchenstandard für Elektrolyse-Geräte (1'35''). Der Produktionsstart für 5-MW-Zellmodule ist bereits für 2025 geplant (1'41''). Wichtig: Die Bestandteile der Eletrolyseure werden aus handelsüblichen Materialien hergestellt. Anders als bei anderen Systemen werden keine Edelmetalle benötigt (1'52''). Hysata - BITPR@JECTS




16.9.2023: Mord an Stanley Meyer um das Jahr 2000 - weil er eine Brennstoffzelle für alle Arten von Wasser erfunden hatte
https://t.me/c/1292545312/46542
Vor mehr als 20 Jahren erfand Stanley Meyer eine Brennstoffzelle, mit der alle Autos für nur 1500 Euro mit jeder Art von Wasser betrieben werden können.
Süßwasser, Regenwasser und sogar Meer-/Salzwasser.
Dann wurde er ermordet.

Wahrheit ist unzerstörbar: https://t.me/+ggPbuZErsm9iY2Ux



Wasserstoff in Folschviller (Lothringen, F) am 28.9.2023: einfach so gefunden:
Dank schweiz-französischer Sonde: Forscher finden grösstes Wasserstoffreservoir der Welt
https://www.blick.ch/wirtschaft/dank-schweiz-franzoesischer-sonde-forscher-finden-groesstes-wasserstoffreservoir-der-welt-id18987817.html
Sie waren auf der Suche nach Erdgas und fanden Wasserstoff. Zwei Forschende haben nahe der Kleinstadt Folschviller im französischen Lothringen möglicherweise das grösste natürliche Wasserstoffreservoir der Welt gefunden.

Forscher meinen, an der Fundstelle könnten sich 46 Millionen Tonnen Wasserstoff befinden.



Testanlage für Wasserstofftechnologien eröffnet

https://www.nau.ch/news/schweiz/testanlage-fur-wasserstofftechnologien-in-payerne-vd-eroffnet-66627416

Die erste Wasserstofftechnologie-Testanlage schweizweit wurde in Payerne VD eröffnet. Das Ziel ist es, CO2-freie Überschallflugzeuge zu entwickeln.

Das erste private Testgelände in der Schweiz zur Entwicklung von Wasserstofftechnologien ist am Freitag am Flughafen Payerne VD eröffnet worden. Der «Destinus H2 Park» befindet sich im Technologiepark Aéropôle und umfasst eine Fläche von 1200 Quadratmetern.

Nach ihrer Fertigstellung wird die Testanlage Forschern und Privatunternehmen aus der Schweiz und anderen Ländern offen stehen. «Ihr Ziel ist es, die zukünftige Entwicklung von Wasserstofftechnologien für den Verkehr (Antrieb) und die Energie (Erzeugung) voranzutreiben, die eine entscheidende Rolle bei der Schaffung einer saubereren Zukunft in Europa spielen werden», schreiben die Initianten in einer Mitteilung vom Freitag.

«Destinus H2 Park» ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Start-up-Unternehmen Destinus, dem Technologiepark Swiss Aéropôle und dem Waadtländer Innovationszentrum Innovaud. Letzteres hat dem Start-up, das 2021 von dem russischen Unternehmer und Physiker Mikhail Kokorich gegründet wurde, dabei geholfen, sein Hauptquartier im Kanton Waadt einzurichten. Es unterhält auch Büros in Spanien, Deutschland und Frankreich.

Von Paris bis New York in 90 Minuten?

Destinus ist insbesondere für die Entwicklung einer autonomen Überschall-Flugzeugrakete mit Wasserstoffantrieb bekannt. Das Start-up hat bereits zwei Prototypen fliegen lassen und plant einen dritten Versuch für 2024.

Die Hoffnung besteht darin, Kontinente in wenigen Stunden zu verbinden, zunächst für den Transport von Fracht und später von Passagieren. Die Raketenflugzeuge sollen mit fünffacher Schallgeschwindigkeit, also rund 6000 Kilometern pro Stunde (km/h), fliegen, ohne CO₂ auszustossen. So könnte die Strecke Paris – New York beispielsweise in 90 Minuten zurückgelegt werden.




Mit WASSERSTOFF Zug fahren - in Kalifornien bald möglich - dank Stadler Rail - 14.10.2023:
Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail sichert sich Auftrag für Wasserstoffzüge
https://www.blick.ch/wirtschaft/bald-in-kalifornien-unterwegs-stadler-rail-sichert-sich-auftrag-fuer-wasserstoffzuege-id19036668.html

Mit WASSERSTOFF
                    Zug fahren - in Kalifornien bald möglich - dank
                    Stadler Rail - 14.10.2023: Bald in Kalifornien
                    unterwegs: Stadler Rail sichert sich Auftrag für
                    Wasserstoffzüge  
Mit WASSERSTOFF Zug fahren - in Kalifornien bald möglich - dank Stadler Rail - 14.10.2023:
Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail sichert sich Auftrag für Wasserstoffzüge [1]

Stadler Rail sichert sich einen Auftrag für bis zu 25 Wasserstoffzüge. Diese sollen in Kalifornien die ökologische Bilanz des Schienenverkehrs verbessern.
Stadler zieht einen weiteren Auftrag für seine Wasserstoffzüge an Land. Wie das Unternehmen unter Führung von Peter Spuhler (64) am Freitag mitteilt, hat es mit dem Bundesstaat Kalifornien eine Vereinbarung für den Kauf von wasserstoffbetriebenen Züge getroffen.
Stadler wird mindestens vier Züge für die California State Transportation Agency (CalSTA) und Caltrans bauen. Ausserdem besteht die Option, insgesamt bis zu 25 Zügen zu verkaufen.

Wasserstoffzüge in der Schweiz getestet
«Eine Partnerschaft zwischen Stadler und der San Bernardino County Transportation Authority (SBCTA) machte die Entwicklung des ersten wasserstoffbetriebenen Zuges in Nordamerika möglich», so Stadler in der Medienmitteilung. Die Züge seien sowohl in der Schweiz als auch in den USA getestet worden.
Da in den Vereinigten Staaten kaum Bahnstrecken elektrifiziert sind, sind Wasserstofflösungen umso wichtiger, um die Emissionen des Bahnbetriebs zu senken. Wann die Züge in Kalifornien in Betrieb genommen werden können, teilte Stadler bisher noch nicht mit.
Im Juli gab Stadler bereits den Verkauf von 25 Wasserstoffzügen nach Italien bekannt. (lui)





WASSERSTOFF in Österreich 17.10.2023: weil die Windkraft nicht effizient ist:
Österreich setzt auf Wasserstoff als “Gamechanger”: Industrie wünscht sich Förderungen und Planungssicherheit für Ausbau
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/oesterreich-setzt-auf-wasserstoff-als-gamechanger

Bei der Energiewende setzt das Umweltministerium auch auf grünen Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird. Ein Teil davon soll auch im Österreich hergestellt werden, was nicht ohne Förderungen gehen wird – dafür wünscht sich die Industrie aber Planungssicherheit. Für die Verteilung des Wasserstoffs kann das bestehende Gasnetz umgerüstet werden, sagt AGGM-Chef Bernhard Painz, der für die Koordination und Steuerung des heimischen Gasnetzes zuständig ist.

“Alle Energieanalysten sind sich einig: Die nächsten Jahren bleiben von Knappheiten geprägt”, sagte die Abteilungsleiterin Strategische Energiepolitik im Energieministerium, Judith Neyer, am Dienstag bei einem Verbund-“Morgengespräch”. “Die rühren vor allem aus dem krisenhaften geopolitischen Umfeld her. Aber für Wasserstoff gilt dies in jedem Fall – und zwar ganz egal, was in der Ukraine weiter passiert oder was im Nahen Osten passieren wird.”

Daher wolle man die Wasserstoff-Nutzung auf jene Anwendungen fokussieren, die nicht oder nur schwer elektrifizierbar sind. Dafür unterstütze man bereits die Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich. Eine geplante Verordnung zur Investitionsförderung für Elektrolyseanlagen werde bald in die Begutachtung gehen können. Verhandelt werde auch eine Grüngas-Quote, die sich nicht nur auf die Erzeugung, sondern auch auf die Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff auswirken werde.

Weil die Produktion von Wasserstoff in Österreich wettbewerbsfähig werden müsse, habe das Ministerium ein Wasserstoff-Förderungsgesetz auf den Weg gebracht, das eine Betriebskostenförderung für erneuerbare Wasserstofferzeugung in Österreich mittels einer fixen Prämie für den erzeugten grünen Wasserstoff vorsieht. Dieses Gesetz sei auch auf EU-Ebene noch in Entwicklung, es gebe aber bereits einige Orientierungspunkte: “Im Prinzip ist das ganze Ding ein Auktionsmodel”, erklärte Neyer. “Die EU bietet Auktionen an, an denen sich Mitgliedsstaaten mit eigenen nationalen Mitteln beteiligen und damit mehr nationale Projekte fördern können.” Das Zuschlagskriterien bei der Auktion sei nur der Preis. Bei dem derzeit laufenden Pilotverfahren betrage die Förderung einheitlich 4,5 Euro pro Kilogramm Wasserstoff. Produzenten, die sich an der Auktion beteiligen möchten, müssen auch längerfristige Abnahmeverträge haben.

Das Ziel der EU, 10 Mio. Tonnen grünen Wasserstoff in der EU zu produzieren und 10 Mio. Tonnen in die EU zu importiert, sei “sehr ambitioniert”, sagte Franz Helm, der beim Verbund für die Erzeugung und den Transport von grünem Wasserstoff zuständig ist. In Österreich wolle man bis 2030 auf 1 Gigawatt installierte Leistung kommen, aktuell habe man nur rund 14 Megawatt installiert.

Manuel Beschliesser, COO von LAT Nitrogen wünscht sich vom Energieministerium jetzt schon Zusagen für mögliche Förderungen in der Zukunft, “den ohne Förderungen wird diese Transformation nicht gelingen”. Sein Unternehmen sei der größte Wasserstoff-Produzent Österreichs, allerdings werde dieser Wasserstoff nichts ins Netz eingespeist, sondern zur Herstellung von Ammoniak und in weiterer Folge für Düngemittel genutzt. Mit dem Verbund habe man ein Gemeinschaftsprojekt, eine 60-MW-Elektrolyseanlage. “Das Ziel ist, 10 Prozent von unserem Wasserstoffbedarf mit grünem Wasserstoff aus der Elektrolyse abzudecken.”

Für den Transport von Wasserstoff kann laut AGGM-Vorstand Painz das bestehende Erdgas-Netz genutzt werden. “Wir haben eine sehr gut ausgebaute Gas-Infrastruktur in Österreich: 44.000 Kilometer Verteilleitungen und über 2.000 Kilometer Fernleitungen, das sind quasi die Autobahnen. Ein Großteil des Gasnetzes, das wir jetzt haben, kann auch für den Transport von 100 Prozent Wasserstoff umgebaut bzw. umgewidmet werden.” Laut einer Bedarfserhebung müsste man 1.400 Kilometer Gasleitungen umwidmen und 300 Kilometer Wasserstoff-Leitungen neu bauen. So könnte man den Methan-Transport aufrecht erhalten und auch Wasserstoff transportieren.

Von: apa



ETH mit neuer Brennstoffzelle 20.10.2023: Keratin aus Hühnerfedern soll giftige Metalle der Membran ersetzen, die Protonen und Elektronen trennt:
Keratin extrahiert: Zürcher Forscher wollen mit Hühnerfedern Strom produzieren
https://www.blick.ch/politik/keratin-extrahiert-zuercher-forscher-wollen-mit-huehnerfedern-strom-produzieren-id19059265.html

Mit Hühnerfedern wollen Forscherinnen und Forscher grünen Strom produzieren. Sie nutzen das Keratin in den Hühnerfedern und ersetzten damit hochgiftige Chemikalien in Brennstoffzellen.

Das Forschungsteam der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH Zürich) und der Technischen Universität Nanyang in Singapur (NTU) hat bereits ein Patent für die Hühnerfeder-Brennzellen-Membran angemeldet, wie die ETH Zürich am Freitag mitteilte.

Brennstoffzellen sind Vorrichtungen, die Energie aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und von Sauerstoff aus der Luft in elektrische Energie umwandeln. Die chemische Reaktion führt zur Erzeugung von elektrischem Strom, Wasser und Wärme als Nebenprodukte.

Das Herzstück einer Brennstoffzelle ist eine Membran, die Protonen (Wasserstoff-Ionen) passieren lässt, während sie Elektronen daran hindert, durch sie durch zu gelangen. Diese Trennung von Protonen und Elektronen ermöglicht den Fluss der Protonen durch die Membran, während die Elektronen durch einen externen Stromkreis geleitet werden, um elektrische Energie zu erzeugen. Bislang werden laut der ETH für solche Membranen hoch toxische Chemikalien, sogenannte PFAS, verwendet. Sie sind teuer und von der Umwelt nicht abbaubar.

Keratin aus den Federn extrahiert
Die Forschenden haben nun eine Membran entwickelt, die aus dem Protein Keratin der Hühnerfedern besteht. Dieses sei in grossen Mengen verfügbar, hiess es von der ETH, denn Hühnerfedern bestehen zu 90 Prozent daraus. Jährlich würden rund 40 Millionen Tonnen Hühnerfedern verbrannt, was grosse Mengen an CO2 und giftigen Gasen wie Schwefeldioxid freisetze.

Mithilfe eines einfachen Verfahrens extrahieren die Forschenden aus den Federn das Keratin und wandeln es in feine Fasern, sogenannte Amyloidfibrillen, um. Diese werden schliesslich in der Membran verwendet.

Bis diese neue Technologie eingesetzt wird, müssen jedoch noch einige Herausforderungen bewältigt werden. In einem nächsten Schritt müssen die Forscherinnen und Forscher laut der ETH testen, wie langlebig ihre Keratin-Membran ist. Ausserdem habe sich Wasserstoff noch nicht als nachhaltige Energiequelle etabliert, so die Hochschule. (SDA)



4R mit Raffinerie Heide (Niedersachsen, 4R) am 17.11.2023: will keinen Wasserstoff produzieren - voll gegen den Klimawahn:
Da sind die Klima Ziele plötzlich vergessen: Grüner Wasserstoff: Raffinerie Heide bricht Vorreiter-Projekt ab
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Gruener-Wasserstoff-Raffinerie-Heide-bricht-Vorreiter-Projekt-ab,wasserstoff480.html
https://t.me/basel2020Einladung/52937
Was kein Geld bringt ist nicht willkommen... egal ob gut für uns.
Die „bahnbrechende“ Wasserstoffanlage von Ørsted Deutschland und Hynamics Deutschland wurde abgesagt.
Ein langfristiger Betrieb der Anlage zur Produktion von „grünem Wasserstoff“ sei wirtschaftlich nicht lohnenswert, heißt es in einer Pressemitteilung des Konsortiums.
Die Öl-Raffinerie Heide hatte beschlossen, auf grünen Wasserstoff zu setzen. Drei Jahre nach Beginn des Leuchtturmprojekts wurde der



Wasserstoffantrieb bei Lastwagen in Köln 7.12.2023: SEHR GUT beim Vermieter "Hylane":
Junge Technologie im Schwertransport: Kölner Vermieter Hylane: Wasserstoff-LKW überzeugen im Alltag
https://www.ksta.de/wirtschaft/koeln-wasserstoff-lkws-ueberzeugt-vermieter-hylane-und-partner-698041

Laut Unternehmensangaben besitzt Hylane die größte Wasserstoff-Lkw-Flotte in der EU.

Die DEVK-Tochter Hylane zieht nach einem Jahr ein positives Fazit. Dabei ist der Anteil der grünen LKW noch schwindend gering.

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Wasserstoff am 12.2.2024: Über den „Kritischen Pfad“ beim Projekt „Grüner Wasserstoff“

https://uncutnews.ch/ueber-den-kritischen-pfad-beim-projekt-gruener-wasserstoff/
https://egon-w-kreutzer.de/ueber-den-kritischen-pfad-beim-projekt-gruener-wasserstoff

Nachdem die Bundesregierung beschlossen hat, im Rahmen dessen, was sie „Kraftswerks-Strategie“ zu nennen beliebt, zunächst grünes Licht für vier neue Gaskraftwerke mit je 2,5 Gigawatt Nennleistung geben zu wollen, falls sich Investoren und Betreiber dafür finden lassen, verkündet die gleiche Bundesregierung in ihrer Verlautbarung „Bundesregierung aktuell“ Folgendes:

Damit die Industrie bis 2045 Stahl, Zement oder andere energieintensive Produkte ohne CO2-Ausstoß herstellen kann, werden neue wasserstofffähige Gaskraftwerke gebaut.

Natürlich meint die Bundesregierung nicht „bis 2045“, sondern „ab 2045“.

Ich halte diese Aussage dennoch für – gelinde gesagt – verwegen.

Ich halte sie selbst dann noch für verwegen, wenn ich unterstelle, dass Robert Habeck oder ein vergleichbarer grüner Experte für die nächsten 21 Jahre als Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz fungieren und diese Strategie unbehindert verfolgen können sollte.

Selbst wenn man unterstellt, dass sich die Welt und Deutschlands Rolle in dieser Welt bis 2045 nicht nennenswert verändern sollten, was ziemlich unwahrscheinlich ist, bleibt die Ansage, dass ab 2045 nicht nur die Gebäudeheizungen und die Fahrzeuge, sondern auch alle Wirtschaftsunternehmen, einschließlich der energieintensiven Industrie, ausschließlich mit Strom aus Windkrafträdern und Solarzellen versorgt werden werden könnten, das, was man früher „das-Blaue-vom-Himmel- herunter-versprechen“ nannte.

Lassen Sie mich ganz einfach, geradezu trivial damit beginnen, dass auch die komplexesten Projekte durch zwei markante Meilensteine determiniert sind, nämlich durch den Anfangstermin A, an dem noch keine der erforderlichen Arbeiten begonnen wurde, und den Endtermin E, an dem alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen sind und das „Projekt“ in den Nutzbetrieb überführt ist.

Betrachtet man die Zeit zwischen den Terminen A und E, stellt sich heraus, dass der für die Projektarbeit erforderliche Ressourceneinsatz Geld kostet, das bei schrittweiser Inbetriebnahme über die Zeit in steigenden Quantitäten zurückfließt, bis im Endausbau die maximalen Erlöse aus der Investition in das Projekt selbst, bzw. an die Investoren zurückfließen können.

Die erste Aufgabe der Projektanten müsste also darin bestehen, abzuschätzen, wie sich Kosten und Erlöse im Zeitverlauf entwickeln, daraus abzuleiten, ob sich die Investition vor dem Ende der Nutzungsfähigkeit amortisiert haben wird, also ob das hineingesteckte Geld über die Erlöse vollständig wieder erwirtschaftet werden kann.

Weil es sich hier um ein Projekt von volkswirtschaftlichen Dimensionen handelt, darf dabei nicht nur die Kosten- und Ertragssituation der Betreiber der gesamten Wasserstoffkette betrachtet werden, es müssen ebenso die Belastungen des Staatshaushalts durch die Zinslasten der erforderlichen Netto-Neuverschuldung in Ansatz gebracht werden, sowie die  Veränderungen der Energiepreise sowohl für die Wirtschaftsunternehmen als auch für die Endverbraucher.

Schon bei dieser immer noch unterkomplexen Überlegung sollten den Makro-Ökonomen die Haare soweit zu Berge stehen, dass vom Erscheinungsbild her akute Verwechslungsgefahr mit Urban Priol eintritt.

Schließlich soll nichts anderes geschehen, als ein funktionierendes System mit durchaus noch langen Restlaufzeiten durch gleich drei Systeme zu ersetzen, von denen das eine nachts und bei Flaute in die Knie geht und das zweite in eben diesen Fällen einspringen soll. Damit das zweite System diesen Job übernehmen kann, muss das erste System aber so weit überdimensioniert werden, dass die Stromüberschüsse an windreichen Sonnentagen nachdem sie durch das dritte System unter erheblichen Verlusten in Wasserstoff umgewandelt wurden, noch ausreichen, um zusammen mit Wasserkraftwerken und Biogasanlagen den Strombedarf vollständig zu decken.

Dass Wind und Sonne keine Rechnung schicken, stimmt dabei natürlich. Es stimmt aber ebenso, dass auch Kohlelagerstätten und Ölfelder, ja nicht einmal Natururan-Vorkommen eine Rechnung schicken. Die Kosten entstehen in allen Fällen erst bei der Nutzbarmachung, und da sieht das Energieversorgungskonzept, aus dem diese Kraftwerkssstrategie entwickelt wurde, gar nicht gut aus, was wiederum die internationale Wettbewerbsfähigkeit beschädigt und den Wohlstand in der Breite der Bevölkerung schwinden lässt.

Die Ampel manövriert das Land mit dieser Strategie in einen kritschen Systemzustand, sollten die Pläne denn aufgegehen. Doch zwischen der Strategie und ihrem Erfolg steht auch noch die Detailplanung – und da steckt der Teufel im Detail.

Noch ist nicht einmal der Zeitpunkt A des Projekts erreicht, denn die Bundesregierung verkündetet mit Pressemitteilung vom 5. Februar (hier auszugsweise wiedergegeben):

… haben Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner (…) vereinbart, dass die Arbeiten an dem zukünftigen Strommarktdesign umgehend weiter vorangebracht und insbesondere Konzepte für einen marktlichen, technologieneutralen Kapazitätsmechanismus erarbeitet werden, die bis spätestens 2028 operativ sein sollen.

Eine politische Einigung darüber soll innerhalb der Bundesregierung bis spätestens Sommer 2024 erzielt werden. Darüber hinaus legt das BMWK unter Berücksichtigung der Plattform Klimaneutrales Stromsystem im Sommer 2024 auch ein Optionenpapier für eine politische Einigung unter Einbeziehung der Fraktionen über das zukünftige Strommarktdesign vor.(…) Die Kraftwerksstrategie schafft den Rahmen für Investitionen in moderne, hochflexible und klimafreundliche Kraftwerke, die in der Lage sind, zukünftig Wasserstoff nutzen zu können. (…) Um eine no regret Menge an Kraftwerken schnell zu realisieren, wird mit der Kraftwerksstrategie unverzüglich ein vorgezogener Zubau von Kraftwerken angereizt. Die Ausschreibungen im Rahmen der Kraftwerksstrategie werden so ausgestaltet, dass die neuen Kraftwerke in den zukünftigen Kapazitätsmechanismus vollständig integriert werden. (…) Es wurde darüber hinaus beschlossen, dass bestehende Hemmnisse für die Errichtung und den Betrieb von Elektrolyseuren ohne Einschränkung abgebaut und alle Möglichkeiten genutzt werden sollen, um insbesondere den Zubau von Elektrolyseuren zu beschleunigen, die systemdienlich betrieben werden sollen. (…) Die gefundene Einigung zur Kraftwerksstrategie wird mit der EU-Kommission in Brüssel beraten und anschließend mit der Öffentlichkeit konsultiert. (…)

Mit etwas Glück stimmt die EU-Kommission zu (und zwar der staatlichen Förderung der Maßnahmen, die zwingend notwendig ist, weil ohne Förderung weder Investoren noch Betreiber eine Rendite einfahren könnten), statt – wie so gerne, wenn Deutschland industriepolitische Maßnahmen erwägt, von unzulässigen Beihilfen zu schwadronieren, um den nächsten Kuhhandel zu Gunsten Brüssels einzufädeln.

Dann stehen wir bestenfalls Anfang 2025, wahrscheinlich aber erst im Sommer 25 an dem Punkt, an dem wirklich angefangen werden kann, diese ersten 10 Gigawatt H2-ready Gaskraftwerke auszuschreiben. Dass diese Strommenge gerade ausreicht, um die „normale“ Lücke zwischen dem Stromverbrauch ohne massiven Ausbau der E-Mobilität, ohne massiven Ausbau der Wärmepumpen, ohne den Prozesswärme-Bedarf der Industrie einerseits und der Leistung der Erneuerbaren an Tagen mit durchschnittlichem Ertrag zu decken, sei nur am Rande erwähnt. Das eigentliche Problem ist jetzt die Zeit. Grundsätzlich gilt, dass es zwischen den unterschiedlichen Arbeitsschritten in der Ausführung von Projekten gewisse Abhängigkeiten gibt. Manche können parallel erledigt werden, manche können erst begonnen werden, wenn andere erledigt sind, manche dürfen erst fertiggestellt werden, wenn der Folgeschritt beginnen kann.

Um es zu illustrieren: Man kann an unterschiedlichen Standorten gleichzeitig Fundamente herstellen, aber man kann das Kraftwerksgebäude nicht errichten, bevor die Fundamente gegossen sind, so wie Strom auch erst erzeugt werden kann, wenn der Anschluss an das Netz erfolgt ist.

So entsteht aus tausenden von Einzelaktivitäten ein Netz, dass sich zwischen Zeitpunkt A und Zeitpunkt E in großer Breite entfaltet und innerhalb dieses Netzes kristallisiert sich in der Regel eine sonderbare Abfolge von Einzelschritten heraus, die für das gesamte Projekt zeitbestimmend sind. Das ist der so genannte „Kritische Pfad“.

Der Bau der Gaskraftwerke alleine wird wohl eher nicht zeitbestimmend sein, vorausgesetzt die erforderlichen Kapazitäten im Bausektor und im Maschinenbau sind für die Errichtung von mindestens 50, eher 60 neuen Gaskraftwerken nach Ausschreibung und Vergabe, Standortbestimmung und Genehmigungsverfahren  verfügbar.

Viel dramatischer sieht es bei der Beschaffung des für ihren Betrieb ab 2045 erforderlichen, grünen Wasserstoffs aus – und ob bis dahin ausreichend LNG beschafft werden kann, ist überdies ebenfalls fraglich.

Im Zuge der Arbeit an meinem Buch „Links abgebogen“ habe ich eine Reihe von Berechnungen angestellt, die ich dort – ab Seite 120 – dargelegt habe. Danach sind für eine einigermaßen ausfallsichere Stromversorgung mit dem Speichermedium Wasserstoff mindesten 800.000 Windkraftanlagen erforderlich, zusätzlich, zu den in Deutschland bereits installierten. Es geht ja um den Ersatz des kompletten Primärenergie-Einsatzes durch so genannte Erneuerbare, und da wiederum um Speicherkapazitäten zur Überbrückung von in Deutschland durchaus möglichen Dunkelflauten von sieben Tagen und mehr. Das erfordert die Vorratsspeicherung von 260 Terrawattstunden. Bei 3 kWh pro Kubikmeter Wasserstoff ergibt das ein erforderliches Speichervolumen von 90 Millionen Kubikmetern, es sei denn, man kühlt den Wasserstoff auf minus 253 Grad herunter und hält ihn bei dieser Temperatur flüssig.

Aber, was soll’s, für 800.000 Windkraftanlagen ist in Deutschland sowieso kein Platz. Wir verfügen ja, einschließlich aller bereits anderweitig genutzen Flächen nur über rund 360.000 Quadratkilometer.

So ist es nicht verwunderlich, dass das Wirtschaftsministerium nach anderen Quellen für grünen Wasserstoff sucht, und das vorzugsweise in Afrika, wo große sonnenbeschienene Flächen ohne große Vegetation zur Verfügung stehen, um gigantische Fotovoltaik Plantagen zu errichten.

Sprechen wir aber nicht von den Problemen, denen die Fotovoltaik in Wüstengebieten trotzen müsste, ohne dass die Oberflächen von gelegentlichen Sandstürmen in nur noch halbdurchlässiges Milchglas verwandelt werden, oder von den Windradflügeln, die ebenfalls erheblichen Erosionskräften ausgesetzt würden.

Sprechen wir stattdessen vom Wasser. Grüner Wasserstoff soll ja aus Wasser hergestellt werden, wobei für ein Kilogramm Wasserstoff mindestens neun Liter Wasser benötigt werden, aber nicht einfach irgendein Wasser, sondern reines Wasser, fast so rein, wie destilliertes Wasser.

Weil da, wo die Fotovoltaik ertragreich erscheint, leider kein Überfluss an sauberem Wasser herrscht, ergibt sich die nächste Notwendigkeit, nämlich Meerwasserentsalzungsanlagen zu errichten. Die brauchen auch ein bisschen Strom, einmal für den reinen Pumpenbetrieb zum Wassertransport, und zum anderen für den Druckaufbau in der so genannten Umkehrosmose.

Die können allerdings erst in Betrieb genommen werden, wenn  genügend Strom zur Verfügung steht, also die Fotovoltaik- und ggfs. Windkraftanlagen in Betrieb gehen können. Dazu müssen wiederum Leitungen zwischen der Küste und den Stromernteregionen errichtet werden, wobei auch in Afrika aus dem Flatterstrom von Wind und Sonne kein kontinuierlicher Stromertrag zu erwarten ist.

Eine Meerwasserentsalzungsanlage kann man natürlich vom Netz nehmen, wenn nachts der Wind nicht weht, nicht aber eine Elektrolyseanlage. Die nimmt Unterbrechungen übel, schlimmstenfalls kommt es zur Selbstzerstörung per Knallgasexplosion. Um den kontinierlichen Elektrolyse-Betrieb sicherzustellen, bräuchte es also schon wieder einen Stromspeicher.

Die Absichtserklärnungen, die Habeck über die enge Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff jüngst in Südafrika und Algerien unterzeichnet hat, sind eben leider nicht mehr als Absichtserklärungen. Die Probleme werden nicht erst beginnen, wenn es an die Verträge geht. Aber wenn es so weit kommt, steht dann wieder die Frage im Raum, wer die Investitionen finanzieren wird?

Werden sich private Investoren finden? Wird Deutschland Kredite gewähren? Wer wird den Preis des Wasserstoffs bestimmen? Was wird der Wasserstoff kosten, wenn er in Deutschland angekommen ist? Was wird er kosten, wenn er aus den ebenfalls erforderlichen Großspeichern entnommen wird? Aus Südafrika wird er wohl als Schiffsfracht unterwegs sein sollen. Aus Algerien soll er über bestehende Pipelines transportiert werden, die dazu jedoch noch ertüchtigt werden müssen. Wie das gehen soll, ist nach meinem Wissen noch unklar. Wasserstoff ist ja insofern tückisch, als seine Atome so klein sind, dass sie in andere Materialien eindringen können. Stahl versprödet dann …

Die 20 Jahre bis 2045 erscheinen als eine lange Zeit.

Ich gebe dazu drei Einschätzungen ab:

  1. Die derzeit als Bedarf angenommenen 50 neuen Gaskraftwerke können bis 2045 durchaus errichtet werden.
  2. Grüner Wasserstoff wird nach Lösung aller noch offenen technischen Probleme ab 2045 in geringen Mengen in Deutschland selbst erzeugt und in ebenfalls geringen Mengen importiert werden können. Der wesentliche Betriebsstoff der Gaskraftwerke wird auch 2045 immer noch Erdgas sein, ganz unabhängig davon,  woher es bezogen wird.
  3. Die Kosten der Dekarbonisierung über die Wasserstofftechnologie werden Deutschlands Industrie weitgehend zerstören, die Bürger verarmen und dabei die Staatsverschuldung so weit in die Höhe treiben, dass das grüne Projekt „Netto Null“, sich noch vor 2035 als definitiv unbezahlbar erweisen wird.

Hoffen wir, dass diese Einsicht schon deutlich früher um sich greift und sich jemand findet, der den Mut hat, die „Strategie“ nach den nächsten Bundestagswahlen in die grüne Tonne zu treten.

 




Wasserstoff aus Abwasser gewinnen am 21.3.2024: Mit einem Katalysator soll das möglich sein:
Saubere Energie aus Abwasser: zwei Fliegen mit einer Klappe?

«Perlen im Boden finden»: Bahnbrechender Katalysator könne kommunale Abwässer reinigen und gleichzeitig sehr effizient Wasserstoff produzieren, behaupten Forscher der südkoreanischen Pohang University.

https://transition-news.org/saubere-energie-aus-abwasser-zwei-fliegen-mit-einer-klappe





: Wasserstoff-Zug aus der Schweiz stellt Weltrekord auf

https://www.nau.ch/news/schweiz/wasserstoff-zug-aus-der-schweiz-stellt-weltrekord-auf-66733256

Ein Zug des Schweizer Bahnunternehmens Stadler schreibt Geschichte und sichert sich einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde.

    Ein Wasserstoff-Zug des Schweizer Bahnunternehmens Stadler stellt einen Weltrekord auf.
    Der Personenzug hat eine Strecke von 2803 Kilometern ohne Unterbrechungen zurückgelegt.
    Die Rekordfahrt wurde in einem Testzentrum im US-Bundesstaat Colorado durchgeführt.

Ein mit Wasserstoff betriebener Zug des Schweizer Bahnunternehmens Stadler hat sich einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde gesichert. Der Personenzug vom Typ Flirt hat eine Strecke von 2803 Kilometern ohne Nachtanken oder Aufladen zurückgelegt.

Die Weltrekordfahrt hatte am Abend des 20. März stattgefunden, wie Stadler am Montag mitteilte. Der Zug legte die Rekordstrecke in rund 46 Stunden zurück.
Glauben Sie, dass Wasserstoff ein guter Treibstoff ist?

Vor, während und nach dem Rekordversuch wurden laut dem Unternehmen detaillierte Aufzeichnungen geführt. Dies, um eine genaue und transparente Beweisführung zu gewährleisten.

Bereits zweiter Eintrag im Guinnessbuch

Die Rekordfahrt wurde in einem Testzentrum im US-Bundesstaat Colorado durchgeführt. Der mit Wasserstoff betriebene Zug der Firma Stadler verfügt über 108 Sitzplätze und zusätzliche Stehplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 Kilometer pro Stunde.

Für das Unternehmen aus Bussnang TG ist es bereits der zweite Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde, hiess es weiter. Im Dezember 2021 stellte ein batteriebetriebener Flirt-Zug mit 224 Kilometern in Deutschland den Weltrekord: für die längste Fahrt mit einem Zug im Batteriemodus.



Österreichs Ex-Kanzler Kurz mit Wasserstoff am 5.4.2024:
Ex-Kanzler Sebastian Kurz heuert bei Wasserstoff-Firma in Abu Dhabi an

https://exxpress.at/ex-kanzler-sebastian-kurz-heuert-bei-wasserstoff-firma-in-abu-dhabi-an/



Wasserstoff mit der Axpo (Schweiz) 26.4.2024: aus Domat/Ems mit 350 Tonnen pro Jahr: 1,5 Mio. Liter Diesel einsparen pro Jahr:
Axpo eröffnet in Domat/Ems grösste Anlage für «grünen Wasserstoff»
https://www.nau.ch/news/schweiz/axpo-eroffnet-in-domatems-grosste-anlage-fur-grunen-wasserstoff-66752397

Axpo startet die grösste Anlage für «grünen Wasserstoff» in der Schweiz, welche jährlich bis zu 350 Tonnen produziert.

Der Energiekonzern Axpo hat in Domat/Ems GR die grösste Schweizer Anlage für «grünen Wasserstoff» eröffnet. Sie produziert jährlich bis zu 350 Tonnen Wasserstoff und nutzt dafür den Strom des Wasserkraftwerks Reichenau. Mit der Anlage könne pro Jahr 1,5 Millionen Liter Dieseltreibstoff eingespart werden, schrieb der Energiekonzern am Freitag in einer Mitteilung.

Sie sei damit die schweizweit grösste Anlage zur Produktion von CO2-neutralem Wasserstoff. Mit ihrem direkten Anschluss an ein Flusswasserkraftwerk produziere die Anlage nach rund einem Jahr Bauzeit klimaneutral und sei somit ein Pionierprojekt.

Der Wasserstoff wird gemäss Mitteilung direkt vor Ort verdichtet, damit er künftig einfach zu Tankstellen und Industriekunden geliefert werden kann. «Es gibt noch ein paar Hürden zu meistern, aber Axpo ist vom Potenzial des grünen, nachhaltigen und erneuerbaren Energieträgers überzeugt», sagte Axpo-CEO Christoph Brand gemäss Mitteilung.
Energiewende: Grüner Wasserstoff als zentrales Puzzlestück

Die Anlage in Domat/Ems wurde am Freitag mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft eingeweiht. Anwesend waren die Bündner Regierungsrätin und Energiedirektorin Carmelia Maissen, Mitte-Nationalrat Martin Candinas sowie Gemeinderäte aus der Standortgemeinde Domat/Ems.

Grüner Wasserstoff gehört laut Axpo vor allem im Bereich der Industrie und der Mobilität zu den wichtigen klimafreundlichen Energieträgern und sei ein zentrales Puzzlestück im Zuge der Dekarbonisierung. Die Aufnahme von Wasserstoff in den Energiemix dürfte eine immer wichtigere Rolle in der künftigen Versorgungssicherheit spielen.

Axpo wolle Wasserstofftechnologien weiter vorantreiben. Zusammen mit der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees plant der Energiekonzern etwa das erste mit «grünem Wasserstoff» betriebene Passagierschiff. Auch beteilige man sich an Wasserstoff-Projekten in Frankreich und Italien.



https://orf.at/stories/3359204/



Wasserstoff in Rottenbach bei VTA (Österreich) am 9.6.2024: Mit Nanokarbon Abwasser spalten und Wasserstoff herstellen - kinderleicht und billig - Video (2'58'')
Video auf Bitchute: https://www.bitchute.com/video/412lxejyq3LW/ - Bitchute-Kanal: NatMed-etc. - hochgeladen am 9.6.2024
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/146009 
 
 


Erfinder: "Mit Nanokarbon ist es möglich, das Wasser ohne Energie aufzuspalten, das heisst, wir spalten das Wasser auf in Sauerstoff und Wasserstoff, und der Wasserstoff brennt, und der Sauerstoff, der geht in die Atmosphäre, ist gut, so haben wir mehr Sauerstoff (1'31'')

Sprecherin: "Die VTA-Gruppe reinigt mit ihren Technologieprodukten tagtäglich Wasser für 250 Millionen Menschen. Forscher aus der ganzen Welt arbeiten in Rottenbach bei VTA. Das sogenannte Hydro-Team geht jetzt einen Schritt weiter und bringt mit diesem Verfahren Wasser sozusagen zum Brennen." (1'52'')


WER ist VTA? VTA ist eine international tätige Firmengruppe in Umwelttechnik, insbesondere mit Wasseraufbereitung mit Nanokarbon - Wasserstoff herstellen mit Nanokarbon
VTA Nanocarbon - Die Evolution in der Biophysik https://vta.cc/de
Es braucht KEINE Atomkraftwerke mehr und KEINE Windräder mehr


Hier ist der Artikel von VTA:

VTA in Rottenbach am 28.5.2024: Herstellung von Wasserstoff mit Nanokarbon: Erfinder Kubinger:
VTA begeisterte beim 4Gamechangers Festival in Wien: „Wasser brennt“ durch VTA-Hydropower-Nano-Technologie ohne zusätzliche Energie
https://vta.cc/de/news/unser-magazin-vta-begeisterte-beim-4gamechangers-festival-wien

Am 16. Mai wurde das VTA-Hydropower-System als Höhepunkt des 4Gamechangers Festivals in Wien vorgestellt. Umweltpionier Ulrich Kubinger und VTA-Prokuristin Marlen Kubinger beeindruckten das Publikum auf der Hauptbühne mit ihrer Präsentation „Wasser brennt“.

2023 zeigte der VTA-Gründer auf dem 4Gamechangers Festival, wie aus Abwasser sauberes Wasser gewonnen werden kann, und versprach für 2024 eine größere Innovation: Wasser zum Brennen zu bringen. Dieses Versprechen löste er ein. Gemeinsam mit seiner Tochter Marlen Kubinger präsentierte er die revolutionäre VTA Liquid Engineering Technologie des VTA-Hydropowers und demonstrierte, wie ohne zusätzliche Energie Wasserstoff aus Abwasser abgespalten wird.




Wasserstoff-Auto aus Verbrennerauto umgebaut für 4000 Euro am 6.8.2024:
Ingenieur entwickelt Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite – Nur 4.000¤ als Umbau-Set für Benziner & Diesel
https://unserplanet.net/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-fur-e-autos-mit-1-500km-reichweite-fur-nur-4000e-bald-auf-dem-markt/
https://www.dailymail.co.uk/news/article-7592485/Father-eight-invents-electric-car-battery-drivers-1-500-miles-without-charging-it.html

Man stelle sich einmal die Zufriedenheit darüber vor, mit seinem umweltfreundlichen Elektroauto über 1.500 Meilen (also ca. 2.400 Kilometer) zu fahren, ohne anhalten zu müssen, um die Batterie aufzuladen. Das ist immerhin eine Strecke, die mehr als viermal so lang ist wie die des besten und teuersten Modells, das derzeit auf dem Markt ist.

Unter der Motorhaube verbirgt sich ein revolutionärer neuer Batterietyp, der, im Gegensatz zu den Batterien herkömmlicher Elektroautos, auch Busse, große Lastkraftwagen und sogar Flugzeuge antreiben kann. Darüber hinaus ist die Herstellung viel einfacher und billiger als bei den Batterien, die derzeit in Millionen von Elektrofahrzeugen auf der ganzen Welt verwendet werden. Und im Gegensatz zu ihnen ist das Recycing  zudem problemlos.

Gibt’s nicht? Das klingt doch nach einer Science-Fiction-Fantasie? Aber es ist bereits Realität. Am vergangenen Freitag unterzeichnete der Erfinder dieser genialen Energiezelle, der britische Ingenieur Trevor Jackson, einen Vertrag, um demnächst mit der Herstellung zu beginnen.

Trevor Jackson (58) aus Tavistock in Devon, ehemaliger Offizier der Royal Navy und Vater von 8 Kindern, hat einen Vertrag über mehrere Millionen Pfund gesichert, um das Gerät in Großbritannien in großem Stil zu fertigen.
Der portable Akku hält zwischen 2,6 und 11 Mal länger als die etablierte Lithium-Primärbatterie. (Metalectrique)

Austin Electric, ein Ingenieurbüro mit Sitz in Essex, das mittlerweile die Rechte am alten Logo der Austin Motor Company besitzt, wird bereits im nächsten Jahr Tausende davon in Elektrofahrzeuge einbauen. Laut Danny Corcoran, dem Geschäftsführer von Austin, ist die neue Technologie ein “Game Changer” und wird alles verändern.

“Sie könnte die nächste industrielle Revolution auslösen. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien für Elektrofahrzeuge sind enorm”, sagte er.

Nur wenige werden wohl bislang von Jacksons außergewöhnlicher Erfindung etwas gehört haben. Der Grund dafür ist, so erläutert er, ist, dass er seit er und seine Firma Metalectrique Ltd. vor einem Jahrzehnt einen Prototypen entwickelt haben, mit dem entschlossenen Widerstand der Automobilhersteller konfrontiert ist.

Die Industrie hat natürlich allen Grund, nicht einem Konkurrenten das Terrain zu überlassen, der ihre eigene Technologie mit der Zeit überflüssig machen könnte. Skeptiker in den Reihen der Autoindustrie behaupten, die Technologie von Trevor sei nicht bewiesen, und die Vorteile seien übertrieben.

Eine unabhängige Bewertung der britischen Regierungsbehörde UK Trade and Investment aus dem Jahr 2017 ergab jedoch, dass es sich um eine “sehr attraktive Batterie” handelt, die auf einer “gut etablierten” Technologie basiert und pro Kilogramm viel mehr Energie produziert als die Batterien herkömmlicher Elektrofahrzeuge.
Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Bahnbrechend: Die Aluminium-Luft-Brennstoffzelle speichert weitaus mehr Energie als eine herkömmliche Batterie

Laut Jackson hatten die Automobilhersteller vor zwei Jahrem das Außenministerium gedrängt, ihn von einer prestigeträchtigen Konferenz für europäische Unternehmen und Regierungen in der britischen Botschaft in Paris abzuhalten, die sich auf einen Plan einigen sollte, um sicherzustellen, dass alle neuen Autos bis 2040 elektrisch angetrieben werden. Das Vorhaben, ihn auszuschließen, schlug jedoch fehl. Mit der Unterzeichnung des Vertrags mit Austin scheint unser Erfinder nun endlich auf Erfolgskurs zu sein.

Er hat zudem einen Zuschuss von 108.000 Pfund Sterling für die weitere Forschung vom Advanced Propulsion Center, einem Partner der Abteilung für Wirtschaft, Innovation und Kompetenzen, erhalten. Seine Technologie ist von zwei französischen Universitäten validiert worden.

Er sagt: “Es war ein harter Kampf, aber ich mache endlich Fortschritte. Von jedem logischen Blickwinkel aus ist dies der richtige Weg.”

Jackson begann nach einer bemerkenswerten Karriere als Ingenieur mit der Arbeit an neuen Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge anzutreiben. Er arbeitete einst für Rolls-Royce in Derby und half bei der Konstruktion von Kernreaktoren. Anschließend übernahm er einen Auftrag bei der Royal Navy, wo er als Leutnant an Bord von Atom-U-Booten tätig war und deren Reaktoren verwaltete und wartete.

Bevor er 1999 seine eigene Firma gründete, arbeitete er für BAE Systems, wo er zunächst nach alternativen, umweltfreundlichen Möglichkeiten zum Antrieb von Fahrzeugen suchte. Zu dieser Zeit heiratete er seine Partnerin Kathryn. Das Paar hat heute acht Kinder im Alter von 11 bis 27 Jahren und lebt in Tavistock am Rande von Dartmoor in Devon.

2001 begann er, damit, das Potenzial einer Technologie zu untersuchen, die erstmals in den 1960er Jahren entwickelt worden war. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass sie durch Eintauchen von Aluminium in eine chemische Lösung, die als Elektrolyt bezeichnet wird, eine Reaktion zwischen dem Metall und der Luft auslösen können, um Elektrizität zu erzeugen. Das Verfahren war für kommerzielle Batterien indes zunächst unbrauchbar, da das Elektrolyt extrem giftig und ätzend war.

Nach jahrelangen Experimenten in seiner Werkstatt in Callington im britischen Cornwall kam Jackson dann der erleuchtende Moment, als er eine neue Formel für ein Elektrolyt entwickelte, das weder giftig noch ätzend war.

“Ich habe es getrunken, als ich es den Anlegern vorgeführt habe, damit ich beweisen kann, dass es harmlos ist”, sagt Jackson. Ein weiteres Problem bei der 1960er-Version war, dass es nur mit reinem Aluminium funktionierte, was sehr teuer ist.

Aber Jacksons Elektrolyt funktioniert mit deutlich weniger reinem Metall – einschließlich simpler recycelter Getränkedosen. Die streng geheime Formel ist der Schlüssel zu seinem Gerät.

Technisch korrekt sollte man es als Brennstoffzelle und nicht als Batterie bezeichnen. Wie auch immer, sie ist jedenfalls so leicht und leistungsstark, dass sie jetzt den gesamten CO²-armen Verkehr revolutionieren könnte, so viel Energie liefert sie.

Jackson hat es vorgeführt. Er schnitt die Oberseite einer Coladose ab, leerte sie, füllte sie mit Elektrolyt und befestigte Elektroden daran, um einen kleinen Propeller anzutreiben. “Die Energie, die hier drin steckt wird den Propeller einen Monat lang in Schwung halten”, sagte er. “Sie können sehen, was diese Technologie in einem Fahrzeug bewirken kann, wenn man den Maßstab größer fasst.” Nach dem Deal mit Austin in der vergangenen Woche wird genau das geschehen. Drei Sofortprojekte stehen kurz vor dem unmittelbaren Produktionsstart.

Das erste Projekt ist, einige Tuk-Tuks für den asiatischen Markt herzustellen – dreirädrige Mofas. Das zweite ist die Herstellung von E-Bikes, die billiger sein und viel mehr Reichweite haben werden als diejenigen von Konkurrenten am Markt.

Schließlich, und was am wichtigsten ist, wird das Unternehmen Kits produzieren, um gewöhnliche Benzin- und Dieselfahrzeuge in Hybridfahrzeuge umzuwandeln, indem es sie mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen und Elektromotoren an den Hinterrädern ausstattet.

Der Fahrer kann dann wählen, ob er das Auto mit fossilen Brennstoffen oder mit Strom fahren möchte. Die Kosten eines solchen Umbaus werden laut Jackson etwa 3.500 GBP betragen und werden von Anfang nächsten Jahres verfügbar sein. Dies ist laut Jackson das Sprungbrett für ein vollwertiges Elektrofahrzeug mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen. Die Autoindustrie hat bereits massiv in einen ganz anderen Batterietyp, nämlich in Lithium-Ionen, investiert.

Auch in Geräten wie Computern und Mobiltelefonen sind Lithium-Ionen-Batterien wiederaufladbar. Fast jedes Elektrofahrzeug auf der Straße nutzt sie. Sie haben jedoch sehr große Nachteile. So enthalten sie neben Lithium seltene, giftige Substanzen wie etwa Kobalt. Sie können explodieren oder Feuer fangen, so wie wir es an den zahlreichen Zwischenfällen gesehen haben, die Samsung 2016 gezwungen haben, Zehntausende von Galaxy Note 7-Handys zurückzurufen.

Durch wiederholtes Aufladen werden Modelle in Wagengröße letztendlich verbraucht. Ihr Recycling zur Rückgewinnung von Kobalt und Lithium ist äußerst kostspielig – etwa fünfmal so viel wie die Kosten für deren schlichte Entsorgung als Abfall plus Neufertigung.

Aluminium hingegen ist das am häufigsten auf dem Planeten vorkommende Metall. Viele Fabriken, die es aus Erz oder recyceltem Müll raffinieren, werden mit grüner, erneuerbarer Energie betrieben, beispielsweise mit Staudämmen aus Wasserkraft.

Und wenn eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle einmal verbraucht ist, kann sie sehr billig recycelt werden. Laut Jackson bedeuten die geringen Kosten für das Recycling, dass die Betriebskosten für ein Auto mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellenantrieb bei nur 13 Cent pro Kilometer liegen. Zum Vergleich, die Kosten für ein kleines Fließheck-Benzinauto belaufen sich auf etwa 22,5 Cent pro Kilometer. Noch wichtiger indes ist, dass Lithium-Ionen-Batterien ein hohes Gewicht haben.

Akkreditierte Tests haben ergeben, dass die Brennstoffzelle von Jackson neunmal so viel Energie produziert wie Lithium-Ionen: Das bedeutet neunmal so viele Kilowattstunden Strom pro Kilogramm. Der Luxus-Elektroautohersteller Tesla gibt für sein Modell S eine Reichweite von 370 Meilen pro Ladung an. Laut Jackson wäre die Reichweite 2.700 Meilen, wenn Sie dasselbe Auto mit einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle fahren würden, die das gleiche Gewicht wie der Lithium-Ionen-Akku hätte.

Aluminium-Luft-Brennstoffzellen nehmen auch weniger Platz ein. Jackson weist darauf hin, dass der Tesla, wenn er mit einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle ausgestattet wäre, welche dieselbe Größe hätte wie seine derzeitige Batterie, beachtliche 1.500 Meilen ohne Unterbrechung fahren könnte. Eine durchschnittliche britische Familie, deren Auto jährlich 12.000 km zurücklegt (und in anderen Ländern sieht es statistisch wohl ähnlich aus), müsste ihre Brennstoffzelle also nur ein paar Mal im Jahr wechseln.

Wissenschaftler bezeichnen das Verhältnis von Gewicht zu Energie als Energiedichte. Laut Jackson könnten Aluminium-Luft-Brennstoffzellen in Bussen oder großen Lastwagen eingesetzt werden, da sie eine viel größere Dichte als Lithium-Ionen-Batterien haben. Wenn solche Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Energie betrieben würden, wären sie undurchführbar schwer, da die Batterie dann genauso wiegt viel wie die Fracht.

Er sagt: “Sie könnten problemlos zahlreiche unserer Zellen in einem solchen Fahrzeug zusammenkoppeln – schließlich haben Sie viel Platz gewonnen, wenn Sie die Dieseltanks entfernen.” Jackson fügt hinzu, dass Aluminium-Luft-Zellen auch in Flugzeugen verwendet werden könnten. “Wir führen derzeit Gespräche mit zwei Flugzeugherstellern. Es wird nicht für Jets geeignet sein. Aber es würde in Propellerflugzeugen funktionieren und so für Kurzstrecken-Passagier- und Frachtflüge geeignet sein.”

Unterdessen sind die Rohkosten einer neuen Aluminium-Luft-Zelle viel niedriger. In einem Tesla, so erläutert Jackson, kostet die Batterie ungefähr 30.000 Britische Pfund. Eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle, die dasselbe Auto länger antreibt, würde nur 5.000 Pfund kosten.

Autofahrer, die auf Lithium-Ionen-Batterien angewiesen sind, müssen ihre Batterien nach Verbrauch aus dem Stromnetz laden – ein Vorgang, der viel Zeit in Anspruch nimmt, häufig über Nacht. Wenn hingegen eine Aluminium-Luftzelle erschöpft ist, tauscht der Fahrer sie einfach gegen eine neue aus.

Anstelle eines riesigen Netzes von Ladestationen sind lediglich Geschäfte erforderlich, in denen leere Zellen gegen geladene ausgetauscht werden können, so wie die Leute heutzutage etwa bereits Propangasflaschen austauschen.

Das Auswechseln einer Brennstoffzelle dauert laut Jackson ungefähr 90 Sekunden. Er und Corcoran verweisen auf das “fortgeschrittene Stadium” von Gesprächen mit zwei großen Supermarktketten, die diesen Service bereitstellen sollen.

Letzte Woche hatte Sir James Dyson angekündigt, dass er seine Pläne zur Herstellung von Elektroautos verwerfen werde, da er zu dem Schluss gekommen sei, dass sie wirtschaftlich nicht rentabel seien, obwohl er bereits Millionen investiert hat.

“Das Problem ist,” sagt Jackson, “dass Dyson Lithium-Ionen verwendet hat. Wären seine Autos mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen ausgestattet gewesen, so wäre das Ergebnis möglicherweise anders ausgefallen.”

Ironischerweise hat Jacksons Geschichte bisher mehr als nur eine vorübergehende Ähnlichkeit mit Dysons.

Dyson hatte seinen beutellosen Staubsauger in einer Werkstatt bei sich zu Hause entwickelt, unterstützt von seiner Frau.

Und genau wie Jackson gegen die Interessen der großen Automobilhersteller ankämpfen musste, brauchte Dyson zehn Jahre, um sich wirtschaftlich durchzusetzen, da weder ein Vertriebshändler noch ein bestehender Hersteller bereit waren, den lukrativen Markt für Staubsaugerbeutel zu stören.

“Jeder weiß, dass das Verkehrswesen die am schwersten zu knackende Nuss ist, wenn wir wirklich das Ziel der Regierung erreichen wollen, bis 2050 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen”, sagt Jackson. “Wir werden das mit Lithium-Ionen einfach nicht erreichen. Abgesehen von allen anderen Aspekten, nützt Lithium-Ionen nichts für Lastwagen, die riesige Mengen fossiler Brennstoffe verbrennen.

“Ich weiß, wir kämpfen gegen eingefahrene Interessen, aber die technologischen und ökologischen Vorteile von Aluminium-Luft sind überwältigend – und Großbritannien hat die Chance, weltweit führend zu werden.”

Corcoran fügt hinzu: “Wenn Sie etwas für die Umwelt tun möchten, so können Sie das. Sie können es jetzt mit diesem Produkt tun.”

 







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BMW plant Auto-Serienproduktion ab 2028

https://www.nau.ch/news/wirtschaft/wasserstoff-fur-autos-bmw-plant-serienproduktion-ab-2028-66823690




2.10.2024: China ist Vorreiter bei Projekten für grünen Wasserstoff

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/china-ist-vorreiter-bei-projekten-fuer-gruenen-wasserstoff

Von: apa

Die Anzahl der Projekte zur Gewinnung von grünem Wasserstoff hat sich in den letzten zwölf Monaten verdoppelt, die globale Produktion von emissionsarmem Wasserstoff könnte bis 2030 verfünffacht werden, schreibt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem aktuellen Wasserstoffbericht. Vorreiter ist dabei mit großem Abstand China – dort könnte bis 2030 Wasserstoff durch Elektrolyse billiger werden als die Erzeugung aus Kohle.

Laut IEA-Bericht gibt es derzeit weltweit Projekte mit einer Elektrolysekapazität von insgesamt 20 Gigawatt (GW), die die Entscheidungsreife erreicht haben. Wenn alle angekündigten Projekte umgesetzt werden, könnte die Gesamtproduktion bis Ende dieses Jahrzehnts fast 50 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen. Dafür müsste der Wasserstoffsektor aber jährlich um 90 Prozent wachsen, also deutlich schneller als die Solarenergie je gewachsen ist.

Von den mehr als 6 GW Elektrolysekapazität, die im vergangenen Jahr eine endgültige Investitionsentscheidung erreicht haben, entfallen mehr als 40 Prozent auf China. Das Land beherbergt 60 Prozent der globalen Elektrolyse-Produktionskapazität. Weltweit befinden sich die meisten Projekte zur Erzeugung von grünem Wasserstoff noch in der Planungs- oder frühen Entwicklungsphase, weil Entwickler auf Klarheit über staatliche Unterstützungen warten würden, heißt es in dem Bericht. Viele Regierungen hätten zwar Produktionsziele vorgegeben, die sich bis 2030 auf 43 Mio. Tonnen pro Jahr summieren, doch die Vorgaben für die Nachfrageentwicklung würden nur ein Viertel davon ausmachen. Hier möchte die IEA gesetzliche Vorgaben, um die Nachfrage nach emissionsarmem Wasserstoff zu stimulieren, etwa durch Kraftstoffquoten für die Luftfahrt und den Schiffsverkehr.




https://orf.at/stories/3373594/

Das Kernnetz für die geplante Verteilung von Wasserstoff in Deutschland kann gebaut werden. Die entsprechende Genehmigung dafür liege mittlerweile vor, teilten das deutsche Wirtschaftsministerium, die Bundesnetzagentur sowie die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber heute in Berlin mit.

Vorgesehen sind insgesamt 9.040 Kilometer und Kosten von knapp 19 Mrd. Euro. Das sind um 800 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant. Das Netz soll alle 16 deutschen Bundesländer verbinden, 13 Knotenpunkte an den deutschen Grenzen für den Import haben und bis 2032 fertiggestellt werden.

„Bereits im kommenden Jahr werden erste Wasserstoffleitungen des Kernnetzes in Betrieb gehen“, sagte der deutsche Wirtschaftsminister und Grünen-Politiker Robert Habeck. Der Aufbau erfolge dann schrittweise. Es sei aber größer als der Bedarf im Jahr 2032 angelegt.

Auf Import angewiesen

Kritiker monieren, dass nicht genügend Wasserstoff zur Verfügung stehe und dieser noch sehr teuer sei. Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle, um die Energieversorgung und Industrieprozesse klimaneutral zu machen. Deutschland wird den Großteil seines Wasserstoffbedarfs über Importe abdecken müssen.

Finanzielle Absicherung durch Bund

Umgesetzt werden die Pläne von den Fernleitungsnetzbetreibern, die bis zum Jahr 2032 18,9 Mrd. Euro investieren wollen. Der Bund bietet eine finanzielle Absicherung gegen unvorhersehbare Entwicklungen.

Die eigentliche Finanzierung soll zum größten Teil aber über Entgelte der Nutzer erfolgen. Diese sind allerdings gedeckelt. Ein Ausgleichskonto soll dafür sorgen, dass Mindereinnahmen in der Startphase durch spätere Mehreinnahmen kompensiert werden.




Hahahabeck in Indien am 27.10.2024: wegen Wasserstoff?
Deutschland und Indien arbeiten bei Wasserstoff zusammen: Wirtschaftsminister Habeck will Forschung und Entwicklung fördern

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/deutschland-und-indien-arbeiten-bei-wasserstoff-zusammen

Von: APA/dpa

Deutschland und Indien wollen beim Thema Wasserstoff enger zusammenarbeiten. Der Energieträger gilt als klimafreundlicher Hoffnungsträger der Energiewende, insbesondere wenn bei seiner Gewinnung erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Am Rande der deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Neu-Delhi wurde ein entsprechendes Papier unterzeichnet.

“Die Wasserstoff-Roadmap heißt nicht, dass jetzt die Regierungen alles machen werden, sondern sie hat verschiedene Arbeitsbereiche definiert, die jetzt betreut werden”, sagte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck. “Aber am Ende müssen Wissenschafter, Studierende, Unternehmen jetzt einsteigen.” Auf die Dauer müsse sich Wasserstoff am Markt behaupten.

In ihrer Wasserstoffstrategie geht die deutsche Regierung davon aus, dass Deutschland bis 2030 Wasserstoff mit einer Leistung von 95 bis 130 Terawattstunden pro Jahr benötigen wird, was einem Brennwert von mehr als drei Millionen Tonnen Wasserstoff entspreche. Man geht davon aus, dass 50 bis 70 Prozent davon importiert werden müssen. Indien wiederum will bis zum Ende des Jahrzehnts eine Produktionskapazität von fünf Millionen Tonnen Wasserstoff pro Jahr aufbauen.

Mit dem nun vereinbarten Papier wollen beide Seiten unter anderem die Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung vorantreiben und mehr Möglichkeiten zur Vernetzung von Unternehmen schaffen. Auch bei gesetzlichen Vorgaben will man im Gespräch bleiben. Zudem soll der Bau von Terminals in Indien zum Export von klimafreundlich gewonnenem Ammonium unterstützt werden.

Das Papier ist eher eine Absichtserklärung. Konkrete Finanzierungszusagen enthält es nicht, allerdings Verweise auf bestehende Förderprogramme. Beide Länder wollen Unternehmen aus dem jeweils anderen die Beteiligung daran ermöglichen. Eine “Energiepartnerschaft” gibt es bereits seit 2006.



Tesla am 19.11.2024: Musk plant einen Wasserstoff-Tesla "Modell H" - soll 2026 realisiert sein:
Tesla Unveils Plan For First Hydrogen-Powered Vehicle, Model H By 2026
https://www.drivespark.com/four-wheelers/2024/tesla-to-introduce-hydrogen-fuel-cells-by-2026-011-050291.html
aus FB: Neofit: https://www.facebook.com/photo/?fbid=1077623113744881

Elon Musk hat kürzlich auf der Plattform X (ehemals Twitter) angekündigt, dass Tesla plant, bis 2026 ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug, das Modell H, einzuführen. ​​ Diese Entscheidung markiert eine bemerkenswerte Wende, da Musk zuvor Wasserstoffantriebe als ineffizient bezeichnet hatte. ​​

Die Ankündigung erfolgt inmitten von Herausforderungen bei der Produktion der 4680-Batteriezellen, die für Teslas Elektrofahrzeuge von zentraler Bedeutung sind. Berichten zufolge hat Tesla Schwierigkeiten, die Produktion dieser Zellen zu skalieren, was zu Verzögerungen bei der Einführung neuer Modelle wie des Cybertrucks geführt hat. ​​

Mit dem geplanten Wasserstoffantrieb strebt Tesla an, seine Energiequellen zu diversifizieren und die Abhängigkeit von Batterietechnologien zu reduzieren. Dies könnte nicht nur die Automobilindustrie, sondern auch den Energiesektor insgesamt beeinflussen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese strategische Neuausrichtung auf Teslas Marktposition und die zukünftige Entwicklung der Mobilität auswirken wird.​​


Übersetzung mit Deepl:

Von Vedant Jouhari
Veröffentlicht: Monday, June 17, 2024, 14:00 [IST]
Elon Musk, der für seine kühnen Ideen bekannt ist, hat angekündigt, dass Tesla von Elektro- auf Wasserstoffantrieb umstellen wird - ein überraschender Schritt angesichts seiner früheren Kritik. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die starke Konkurrenz von BYD aus China. Unerwartete Umstellung von Tesla auf Wasserstoff Musk, der Chef von Tesla, hat Wasserstoff als Energiespeicher oft kritisiert. In einem Fernsehinterview bezeichnete er ihn als das „dümmste Ding“ der Energiespeicherung. Trotzdem plant Tesla nun, bis 2026 auf Wasserstoffantrieb umzustellen. Musks Umstellung auf Wasserstoff wird als strategischer Schritt gesehen, um in der sich schnell entwickelnden Automobilindustrie die Nase vorn zu haben. „Teslas Robotaxi verwendet ein drahtloses Ladesystem: Das Konzept dahinter“ Durch die Erforschung von Wasserstoff-Brennstoffzellen will Tesla sein Produktangebot diversifizieren und ein breiteres Marktsegment ansprechen, wodurch sich möglicherweise neue Wachstums- und Innovationsmöglichkeiten ergeben. Dieser kühne Schritt spiegelt Musks Bereitschaft wider, sich anzupassen und neue Technologien zu übernehmen, um Teslas Position als Pionier auf dem Markt für Elektrofahrzeuge zu behaupten. Das Wasserstoffprojekt von Tesla erklärt Musk erklärte zuvor, dass die Wasserstoffspeicherung komplex ist. Das neue Wasserstoffprojekt von Tesla zielt auf die Verwendung von Brennstoffzellen zur Stromerzeugung ab. Das erste wasserstoffbetriebene Auto, das Model H, soll im Jahr 2026 auf den Markt kommen.

 „What's Next For Tesla? Elon Musk enthüllt Masterplan 4“ Jeep Wrangler Rubicon mit 11,6 km/l bei 60 km/h im Gelände. Nicht schlecht für einen massiven 4X4-Offroader. Musks Skepsis gegenüber der Wasserstoffspeicherung hat Tesla nicht davon abgehalten, diese Technologie weiter zu erforschen. Die Konzentration des Unternehmens auf die Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs unterstreicht sein Engagement für nachhaltige Transportlösungen. Durch die Nutzung von Brennstoffzellen zur Stromerzeugung will Tesla einige der mit der Wasserstoffspeicherung und -infrastruktur verbundenen Herausforderungen angehen. Mit der für 2026 erwarteten Markteinführung des Model H wird Tesla in den Wasserstoffmarkt einsteigen und möglicherweise sein Produktangebot erweitern, um ein breiteres Spektrum umweltbewusster Verbraucher anzusprechen. Dieser strategische Schritt steht im Einklang mit Teslas übergreifender Mission, den Übergang der Welt zu nachhaltiger Energie und nachhaltigem Transport zu beschleunigen. „Teslas massiver Rückruf: Ein mutiger Schritt angesichts potenzieller Risiken“ Wie Wasserstoff-Brennstoffzellen funktionieren Wasserstoff, der in großen Tanks gelagert wird, wird in Brennstoffzellen in Elektrizität umgewandelt - ein Prozess, bei dem nur Licht und Wasser als Nebenprodukte entstehen. Diese saubere Energietechnologie wird bei umweltbewussten Kunden, die nach nachhaltigen Energielösungen suchen, immer beliebter.

Die Fähigkeit, Strom ohne schädliche Emissionen zu erzeugen, macht Wasserstoff-Brennstoffzellen zu einer attraktiven Option zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks und zur Unterstützung einer grüneren Zukunft. Da die Nachfrage nach sauberen Energiequellen weiter steigt, bieten Wasserstoff-Brennstoffzellen eine vielversprechende Lösung, um den Energiebedarf der Welt auf umweltfreundliche Weise zu decken. Anzeige DriveSpark Thinks Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten saubere Energie und können die Treibhausgasemissionen reduzieren. Die Herstellung von Wasserstoff ist jedoch energieintensiv, und die Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung ist unterentwickelt. In den USA gibt es nur ein paar hundert Wasserstofftankstellen. Die Entscheidung von Musk stellt eine bedeutende Veränderung dar, da Elektrofahrzeuge in den USA immer beliebter werden. Die genauen Einzelheiten des Wasserstoffprojekts von Tesla sind noch unklar, und es gibt noch keine offizielle Bestätigung über Prototypen. Nichtsdestotrotz stellt die Umstellung auf Wasserstoff ein neues Kapitel für Tesla dar. Dieser unerwartete Richtungswechsel hat sowohl bei Branchenexperten als auch bei Verbrauchern Neugierde und Skepsis ausgelöst. Während sich Tesla auf diese neue Reise in Richtung Wasserstoffantrieb begibt, werden alle Augen auf Musk und sein Team gerichtet sein, um zu sehen, wie sie dieses unbekannte Terrain meistern und ob sie die Automobilindustrie erneut erfolgreich revolutionieren können.


ENGL orig.:

By Vedant Jouhari
Published: Monday, June 17, 2024, 14:00 [IST]
Elon Musk, known for his bold ideas, has announced Tesla's shift from electric to hydrogen power, a surprising move given his previous criticism. This decision to be a response to the intense competition from China's BYD. Tesla's Unexpected Move to Hydrogen Musk, the head of Tesla, has often criticised hydrogen as energy storage. In a TV interview, he called it the "dumbest thing" for energy storage. Despite this, Tesla now plans to transition to hydrogen power by 2026. Musk's pivot to hydrogen is seen as a strategic move to stay ahead in the rapidly evolving automotive industry. "Tesla's Robotaxi Uses A Wireless Charging System: The Concept Behind It" By exploring hydrogen fuel cells, Tesla aims to diversify its product offerings and cater to a broader market segment, potentially tapping into new opportunities for growth and innovation. This bold shift reflects Musk's willingness to adapt and embrace new technologies to maintain Tesla's position as a pioneering force in the electric vehicle market. Tesla's Hydrogen Project Explained Musk previously stated that hydrogen storage is complex. Tesla's new hydrogen project aims to use fuel cells to generate electricity. The first hydrogen-powered car, Model H, is expected to debut in 2026. "What's Next For Tesla? Elon Musk Reveals Master Plan 4" Jeep Wrangler Rubicon giving 11.6 km/l at 60km/h while crusing. Not bad for a massive 4X4 offroader Musk's skepticism regarding hydrogen storage has not deterred Tesla from exploring the technology further. The company's focus on developing a hydrogen-powered vehicle underscores its commitment to providing sustainable transportation solutions. By leveraging fuel cells to produce electricity, Tesla aims to address some of the challenges associated with hydrogen storage and infrastructure. The anticipated debut of the Model H in 2026 marks Tesla's foray into the hydrogen market, potentially expanding its product offerings to cater to a broader range of environmentally conscious consumers. This strategic move aligns with Tesla's overarching mission to accelerate the world's transition to sustainable energy and transportation. "Teslas Massive Recall: A Bold Move in the Face of Potential Risks" How Hydrogen Fuel Cells Work Hydrogen, stored in large tanks, is converted into electricity in fuel cells, a process that produces only light and water as by-products. This clean power technology is gaining popularity among environmentally conscious customers looking for sustainable energy solutions. The ability to generate electricity without harmful emissions makes hydrogen fuel cells an attractive option for reducing carbon footprints and supporting a greener future. As the demand for clean energy sources continues to grow, hydrogen fuel cells offer a promising solution for meeting the world's energy needs in an environmentally friendly way. Advertisement DriveSpark Thinks Hydrogen fuel cells offer clean power, potentially reducing greenhouse gas emissions. However, hydrogen production is energy-intensive, and the infrastructure for hydrogen refuelling is underdeveloped. In the US, there are only a few hundred hydrogen refuelling stations. Musk's decision marks a significant shift as electric vehicles gain popularity in the US. The exact details of Tesla's hydrogen project remain unclear, and no official confirmation about prototypes has been made. Nonetheless, the move to hydrogen represents a new chapter for Tesla. This unexpected change in direction has sparked both curiosity and skepticism among industry experts and consumers alike. As Tesla embarks on this new journey towards hydrogen power, all eyes will be on Musk and his team to see how they navigate this uncharted territory and whether they can successfully revolutionize the automotive industry once again.



Wasserstoff am 18.1.2025: braucht etwas Energie, um ihn zu isolieren und aufzubereiten
von Roland Mösl: https://www.facebook.com/roland.mosl

Wie sind denn die Voremmissionen vom Wasserstoff?
Aus Erdgas 9,5 kg CO2 pro kg Wasserstoff.
Wo ist der Strom zum Verflüssigen von Wasserstoff, um diesen zur Tankstelle zu bringen? 16 kWh/kg.
Wo ist der Strom zum Verpressen in den Hochdrucktank? 6 kWh/kg.



Taunus (4R) am 31.1.2025: Wasserstoff-Züge von Alstom (Frankreich) bleiben laufend liegen - Generalrevision:
Energiewende-Flop: Weil Wasserstoff-Züge dauernd liegen blieben, müssen Dieselzüge wieder ran

https://journalistenwatch.com/2025/01/31/energiewende-flop-weil-wasserstoff-zuege-liegenbleiben-muessen-dieselzuege-wieder-ran/

Der Versuch, Deutschland zum klimaneutralen Utopia zu machen, hat einen weiteren peinlichen Rückschlag erlitten. Im Taunus sollten seit zwei Jahren Wasserstoffzüge zum Einsatz kommen und die zuvor verwendeten Dieselfahrzeuge ein für allemal ablösen. Da diese sich aber als wesentlich zuverlässiger erwiesen als die vielgepriesene Alternative, setzt man sie nun doch wieder ein – und zwar mindestens bis Dezember. Bis dahin hofft man, dass der französische Hersteller Alstom eine Generalüberholung an den notorisch fehleranfälligen Wasserstoffzügen vornehmen kann.

„Mit dem Rückgriff auf die bewährten Dieselzüge schaffen wir das Wichtigste: Ein verlässliches Fahrtenangebot auf der Taunusbahn für unsere Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Ulrich Krebs (CDU), der Landrat des Hochtaunuskreises und Aufsichtsratsvorsitzende des RMV. Allerdings stellte er umgehend fest, dass Dieselzüge langfristig keine Zukunft hätten. Umso bedauerlicher sei es, dass Alstom mit der zweijährigen Pannenserie im Taunus „dem Vertrauen in neue Antriebsarten einen Bärendienst erwiesen“ habe.

Einziges Desaster

Die Umstellung auf Wasserstoffzüge war von Anfang an ein einziges Desaster. Zunächst wurde von Alstrom nicht die zugesicherte Zahl von Zügen geliefert, dann gab es ständige Ausfälle, die keinen geregelten Bahnbetrieb mehr möglich machten. „Alstom muss das kommende Jahr intensiv nutzen, um die Flotte endlich dauerhaft zuverlässig fit zu bekommen“, forderte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), die ebenfalls auf Alstrom-Züge gesetzt hatte, musste zuletzt auch sämtliche Straßenbahnwagen einer neuen Serie buchstäblich aus dem Verkehr ziehen und alte Straßenbahnen aus den 70er-Jahren reaktivieren. Diese Farce zeigt wieder einmal, dass man die alte Wertarbeit früherer Zeiten nicht vorschnell verschrotten sollte, denn die angeblichen neuen Klimawunder-Erzeugnisse können ihre hehren Versprechungen nur in den seltensten Fällen erfüllen, wie etwa auch die E-Autos mit ihren gemeingefährlichen Lithium-Batterien zeigen, die immer wieder für schwere Brandkatastrophen sorgen. (JS)

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Wasserstoff im 4R am 31.1.2025: soll zu teuer sein - die kriminellen Windräder aber nicht!
Der Hype um „grünen“ Wasserstoff löst sich in Luft auf

https://tkp.at/2025/01/31/der-hype-um-gruenen-wasserstoff-loest-sich-in-luft-auf/

von |Technologie0

Trotz ehrgeiziger Ziele wurden 2023 weniger als ein Zehntel der geplanten grünen Wasserstoffprojekte umgesetzt. Die geplanten Projekte würden zwischen 0,8 und 2,6 Billionen Dollar an Subventionen benötigen, so eine Studie in [...]




Ö am 23.4.2025: Wasserstoff zu produzieren kostet zu viel:
Gegen Wasserstoff-Autos in Ö: OMV schließt alle Wasserstofftankstellen

https://noe.orf.at/stories/3302392/

Die OMV schließt sämtliche von ihr betriebenen öffentlichen Wasserstofftankstellen in Österreich, darunter auch die einzige in Niederösterreich in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling). Die Nachfrage sei zu gering, die Kosten für Betreiber sowie Endkundinnen seien zu hoch.

Mit Stand Ende März waren in ganz Österreich 62 Pkws laut Statistik Austria mit Wasserstoffantrieb gemeldet, nur fünf davon im Privatbesitz. In Niederösterreich gibt es lediglich 14 solcher Autos. Grund dafür waren vor allem die hohen Kosten und der Aufwand für die Betreiber: Einerseits ist die Erzeugung von Wasserstoff enorm kostenintensiv und benötigt viel Strom, andererseits ist er schwer lager- und transportierbar.

Auch für die Bevölkerung war die Antriebsform zu unattraktiv. Die Kosten für den Kauf eines Wasserstoffautos liegen zwischen 45.000 und 80.000 Euro, das Tanken ist aber teurer als bei einem PKW mit Verbrennungs- oder Elektromotor. Flächendeckendes Tankstellennetz gab und gibt es außerdem keines, die OMV war der einzige Betreiber solcher Anlagen in Österreich.

Die Tankstelle in Wien wurde bereits vor kurzem geschlossen, der Standort in Asten (Bezirk Link-Land) folgt mit 30. Juni. Am 31. August sollen dann jene in Graz und Wiener Neudorf zugesperrt werden, am 30. September jener in Innsbruck, bestätigte der Energiekonzern Berichte der „Kronen Zeitung“ und „Der Presse“.
OMV investiert stattdessen in Elektromobilität

„Diese Entscheidung folgt einer umfassenden Analyse der aktuellen Marktbedingungen und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens“, sagt OMV-Sprecherin Nicole Keltscha gegenüber noe.ORF.at. 2012 wurde die erste Wasserstofftankstelle in Österreich in Wien-Floridsdorf eröffnet, auch die Investitionen in weitere Standorte hätten keine Steigerung der Nachfrage eingebracht.
Super-Charger
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Neuer Ladepark: Wetter regelt Strompreis

Die OMV sieht für Wasserstoff im Individualverkehr deswegen aktuell keine Perspektive und will stattdessen weiter in Elektromobilität investieren. Bis 2030 will das Unternehmen „in Zentral- und Osteuropa insgesamt 5.000 Ladepunkte“, betreiben und in Österreich ein „flächendeckendes Schnellladenetzwerk“ aufbauen.
Größte Wasserstoffproduktion entsteht in Niederösterreich

Wasserstoff produziert die OMV aber weiterhin, allerdings nur mehr für die Industrie. In diesem Zusammenhang baut das Unternehmen derzeit seine erste Elektrolyseanlage, also ein Werk zur Wasserstoffproduktion. Dieses entsteht in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) und soll noch heuer in Betrieb gehen. Es wird mit einer Produktionskapazität von zehn Megawatt die größte Anlage in Österreich sein.

In naher Zukunft soll dieser Titel aber an eine andere Elektrolyseanlage gehen, die die OMV derzeit noch plant, aber bereits 2027 eröffnen will – der Standort ist noch unbekannt. Diese soll dann eine jährliche Produktionskapazität von 140 Megawatt haben.

red, noe.ORF.at



journalistenwatch online, Logo

12.7.2025: Grüner Wasserstoff – Deutschlands milliardenschweres Scheitern

https://journalistenwatch.com/2025/07/12/gruener-wasserstoff-deutschlands-milliardenschweres-scheitern/



Exxpress für
                  Selbstdenker https://exxpress.at/news/stellantis-stoppt-wasserstoff-entwicklung-geplanter-marktstart-abgesagt/




ORF online Logo

https://orf.at/stories/3401081/

Die österreichische Gaswirtschaft drängt auf den Ausbau der bestehenden Gasinfrastruktur, damit grüner Wasserstoff künftig transportiert werden kann. Das dafür notwendige Investitionsvolumen beziffert Stefan Wagenhofer, Präsident des Branchenverbandes Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW), heute bei einem Pressegespräch mit 3,5 Mrd. Euro.

Die Zeit dränge, damit Österreich im Spiel bleibe. Vor allem das Gaswirtschaftsgesetz (GWG) müsse schnell durch den Nationalrat gebracht werden, um Planungssicherheit sowie Investitionsanreize zu schaffen.

Finanzierung und rechtlicher Rahmen nötig

Auch ein geeignetes Finanzierungsmodell sei nötig. Mit einem Gasnetz könne man in Österreich zwar rund 200 Mio. Euro pro Jahr erzielen, aber wegen der anfangs geringen Wasserstoffmengen würden Einnahmen erst später anfallen. Wagenhofer stellt sich daher ein „Hochlaufkonto“ mit staatlicher Garantie vor.

Die Politik habe verstanden, dass man dieses Startnetz für Wasserstoff brauche. Außerdem brauche man auch das Grüngasgesetz, das zusätzlich den Einsatz von Biogas erlaube, das von der Erdgasabgabe und CO2-Besteuerung befreit werden müsse. Zuständig solle die E-Control sein.

Breite Einsatzmöglichkeiten

Die bereits vorhandenen Gasnetze könnten zu 98 Prozent auch für die Beförderung von Wasserstoff verwendet werden, so Universitätsprofessor Michael Harasek vom Institut für Verfahrenstechnik der TU Wien. Neben Transport seien auch Speicher nötig, wenn Wasserstoff durch Elektrolyse mit Strom aus Wind und Photovoltaik erzeugt werde.

Wasserstoff sei zudem versatil, so Harasek weiter. Man könne Ammoniak für Düngemittel herstellen und ihn auch statt Kohle und Gas in der Stahlindustrie und bei Hochtemperaturprozesse wie der Glasschmelze einsetzen. Auch für Gasheizungen wäre Wasserstoff technisch geeignet – das frühere Stadtgas in Wien habe vor allem aus Wasserstoff bestanden.




Südkorea am 6.11.2025: Hyundai baut Wasserstoff-Fabrik
https://www.nau.ch/lifestyle/auto/der-4-weg-hyundai-baut-wasserstoff-fabrik-67062451

Daniel Huber - Bern - Hyundai investiert massiv in die Wasserstoff-Technologie. Der Konzern errichtet ein neues Brennstoffzellen-Werk in Südkorea.



Duisburg am 8.12.2025:
Duisburg: Stadt kann eigene Öko-Müllwagen nicht mehr betanken - einzige Wasserstoff-Tanke macht dicht
https://t.me/infrarotmediensicht/11821
https://t.me/standpunktgequake/218099

Duisburg hat in der Vergangenheit ganze sieben Müllwagen mit Wasserstoffantrieb angeschafft – als Beitrag zur "grünen Wende".

Jetzt scheint das Öko-Projekt spektakulär gegen eine Wand zu fahren. Das Problem: Zum Jahresende wird die einzige Wasserstoff-Tankstelle in der Stadt dichtgemacht – aus Mangel an Kundschaft.

Vielleicht hätte man doch auf mit Wind betriebene Fahrzeuge setzen sollen.

zum Nachlesen
➝ https://tinyurl.com/3k6925zr






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Fotoquellen
[1] Wasserstoff-Strassenbahn in Tangshan in China: https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318046259-china-strassenbahn-wasserstoffantrieb/
[2]
China Juni 2017: Erfindung einer Wasserstoff-Strassenbahn mit einprogrammierter Fahrstrecke ohne Schienen:
https://www.youtube.com/watch?v=krI_5vl76TI - 21sek.
[3] China Juni 2017: Erfindung einer Wasserstoff-Strassenbahn mit einprogrammierter Fahrstrecke ohne Schienen: Video: https://www.youtube.com/watch?v=krI_5vl76TI
[4] Wasserstoff-Strassenbahn mit Brennstoffzelle in Tanghan in China 2017:
https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318046259-china-strassenbahn-wasserstoffantrieb/
[5] Wasserstoff-Lastwagen von Nicola:
https://www.horizonworld.de/nikola-stellt-wasserstoff-lkw-mit-1200km-reichweite-vor/?fbclid=IwAR1Zy3ATH4LTmFtvRuRwk8ZbwnnjIuj5Xvtp1JnAxwWxsTtrei-F8VHLTMQ
[6] Der Wasserstoffbus "Urbino Hybrid 12" der Firma Solaris aus Polen: https://de.sputniknews.com/technik/20200318326626591-polen-deutschland-e-busse/
[7] Der neue Wasserstoff-Lkw der Migros Schweiz: https://www.20min.ch/video/so-faehrt-sich-der-migros-wasserstoff-lkw-861313566869
[8] Wasserstoff-Brennstoffzellen im Migros-Lastwagen, Schweiz: https://www.20min.ch/video/so-faehrt-sich-der-migros-wasserstoff-lkw-861313566869



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