Mit WASSERSTOFF Zug fahren - in Kalifornien bald möglich -
dank Stadler Rail - 14.10.2023:
Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail sichert sich
Auftrag für Wasserstoffzüge [1]
Wasserstoff in Rottenbach bei VTA (Österreich) am 9.6.2024:
Mit Nanokarbon Abwasser spalten und Wasserstoff herstellen -
kinderleicht und billig - Video (2'58'')
Video auf Bitchute:
https://www.bitchute.com/video/412lxejyq3LW/ -
Bitchute-Kanal: NatMed-etc. - hochgeladen am 9.6.2024
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/146009
Wasserstoffauto
am 4.4.2023: Erstmals vorgestelltes SUV mit
herausnehmbaren Wasserstoffkartuschen
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/48433
Der Markt für Elektroautos steht vor einem Mangel an
Lithium, das für die Batterieproduktion benötigt wird.
Aber NamX ist weiter gegangen und baut bereits Autos auf 6
Wasserstoffkartuschen. Sie haben eine Reichweite von 800
km.
Die Kartuschen können an einer Station oder Tankstelle
nachgefüllt oder ausgetauscht werden. Wenn es nicht
möglich ist, eine Station zu finden, schickt das
Unternehmen einen Kurier mit einer Patrone. Das Auto
kostet ab 68.200 US-Dollar. Die Auslieferung beginnt im
Jahr 2026.
WASSERSTOFF 9.5.2023: Pipeline-Netz von
Afrika bis Deutschland geplant: Gemeinsames Schreiben unterzeichnet: Wien unterstützt
mit Rom und Berlin Wasserstoffkorridor
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/wien-unterstuetzt-mit-rom-und-berlin-wasserstoffkorridor
Die Energieminister Österreichs, Deutschlands und
Italiens haben ein gemeinsames Schreiben unterzeichnet,
in dem sie ihre politische Unterstützung für die
Entwicklung des so genannten “südlichen
Wasserstoffkorridors” in der Europäischen Union
bekunden. Sie wollen sich in der EU dafür einsetzen,
dass die entsprechenden Projekte den Status von
“Projekten von gemeinsamem Interesse” erhalten, teilte
der italienische Gasnetzbetreiber SNAM in einer
Presseaussendung am Dienstag mit.
SNAM, der 2016 mit der deutschen Allianz Capital Partners
einen 49-Prozent-Anteil an der österreichischen
Pipelinegesellschaft Gas Connect Austria hält, begrüßte
zusammen mit der Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG), der
GCA sowie der deutschen Bayernets diese politische
Unterstützung.
Der Korridor mit der Bezeichnung SoutH2 sieht 3300
Kilometer Wasserstoffpipelines vor und soll Nordafrika,
Italien, Österreich und Deutschland miteinander verbinden,
so dass die im südlichen Mittelmeerraum erzeugten
erneuerbaren Wasserstofflieferungen die wichtigsten
europäischen Nachfragezentren erreichen könnten. Mit einer
Kapazität von mehr als 4 Millionen Tonnen pro Jahr aus
Nordafrika dürfte die Infrastruktur eine Versorgung von
etwa 40 Prozent der Importziele des europäischen
REPowerEu-Plans ermöglichen.
Über die Verbindung könnte Italien pro Jahr 4,4 Megatonnen
Wasserstoff aus Nordafrika importieren. 1,7 Megatonnen
davon sind laut dem Unternehmen für den Export nach
Österreich und Deutschland bestimmt. Damit würde der
geplante Korridor einen großen Teil des europäischen
Bedarfs abdecken. Für das Jahr 2030 hat sich die
EU-Kommission zum Ziel gesetzt, rund zehn Megatonnen
grünen Wasserstoff einzuführen.
SNAM hatte 2016 zusammen mit Allianz Capital Partners das
49-prozentige GCA-Paket um 601 Mio. Euro erworben. Die Gas
Connect Austria betreibt ein über 900 km langes
Erdgas-Hochdruckleitungsnetz in Österreich. SNAM ist in
Österreich mit 84,47 Prozent Mehrheitseigentümer der Trans
Austria Gasleitung GmbH (TAG), 15,53 Prozent gehören der
GCA. Die TAG ist eine der wichtigsten Transportleitungen
für die Erdgasversorgung Österreichs, Italiens, Sloweniens
und Kroatiens.
Wasserstoffmotortechnik geht an die Börse
in D 7.7.2023: mit Nucera von Thyssenkrupp: Wasserstoff-Tochter von Thyssenkrupp startet an der
Börse
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.aktien-wasserstoff-tochter-von-thyssenkrupp-startet-an-der-boerse.c7805ab9-9f1d-4ada-9601-33a913fd8cf4.html
Bei Klimaschutz und Energiewende hat Wasserstoff eine
Schlüsselfunktion. Die wachsende Nachfrage nach dem
chemischen Element ruft auch Technologie-Unternehmen wie
die Dortmunder Firma Nucera auf den Plan.
Dortmund - Die Wasserstoff-Tochter von Thyssenkrupp,
Nucera, hat am Freitag einen guten Start auf dem Frankfurter
Börsenparkett hingelegt. Zum Handelsschluss lag der Kurs
des Dortmunder Unternehmens mit 23,52 Euro deutlich über
dem Ausgabepreis von 20 Euro. Nucera stellt sogenannte
Elektrolyseure her, in denen Wasser in Wasserstoff und
Sauerstoff zerlegt wird. Der gewonnene Wasserstoff wird
später als Energieträger
genutzt.
Der Chef der Nucera-Mutter Thyssenkrupp, Miguel
Ángel López Borrego, war zufrieden. "Wir haben unser
Ziel erreicht und unser Wasserstoffgeschäft in einem
anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld erfolgreich an die
Börse gebracht", sagte er. Damit erhalte das Unternehmen
ausreichend finanziellen Spielraum, um weiter zu
wachsen.
Dem Markt wird angesichts der Energiewende und des
wachsenden Bedarfs an Wasserstoff großes Potenzial
beigemessen, er ist aber auch umkämpft. Zu den
Wettbewerbern gehören Siemens Energy aus München, ITM
Power aus Großbritannien sowie Plug Power und Cummins,
beide aus den USA. Die Hälfte der insgesamt 600
Beschäftigten von Thyssenkrupp Nucera sind in Deutschland
tätig, fast alle in Dortmund.
Erlös soll Ausbau des Geschäfts dienen
Die Essener Konzernmutter hatte für Nucera bereits im
vergangenen Jahr einen Börsengang ins Auge gefasst,
wegen der volatilen Marktbedingungen dann aber zunächst
Abstand davon genommen. Der Erlös aus dem Börsengang
soll zum Ausbau des Geschäfts mit der sogenannten
alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) zur klimaneutralen
Herstellung von Wasserstoff verwendet werden.
Von der klimaneutralen Herstellung von Wasserstoff
verspricht sich Nucera starkes Wachstum. Bei der
Elektrolyse wird Wasser mit Hilfe von Strom in seine
Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten.
Wurde der Strom zuvor klimaneutral erzeugt, zum Beispiel
mit Windrädern oder Solarzellen, wird der Wasserstoff
"grün" genannt.
Thyssenkrupp Nucera baut auch Anlagen für die
Chlor-Alkali-Elektrolyse - dieser Bereich ist
gewissermaßen das konventionelle
Brot-und-Butter-Geschäft. Das mit diesen Anlagen
hergestellte Chlor wird zum Beispiel für die Reinigung
von Trinkwasser genutzt oder als Basisstoff für
Chemieunternehmen. Während dieser Bereich profitabel
ist, ist die alkalische Wasserelektrolyse noch in der
Investitionsphase - dieser Bereich soll erstmals im
Geschäftsjahr 2024/25 einen Gewinn verbuchen. Das
Nucera-Geschäftsjahr läuft immer bis Ende September.
2-Gigawatt-Anlage in Saudi Arabien geplant
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/23 erzielte
Nucera einen Umsatz von 306 Millionen Euro und damit 130
Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum, das
Betriebsergebnis (Ebit) lag bei 13,3 Millionen Euro
(Vorjahreszeitraum: 7,1 Millionen Euro). Der
Auftragsbestand ist groß. Mit dem US-Unternehmen Air
Product will Nucera eine 2-Gigawatt-Anlage in Saudi
Arabien installieren, die Elektrolyseure kommen von der
deutschen Firma. Am Rotterdamer Hafen arbeiten die
Dortmunder mit dem Energiekonzern Shell zusammen, um
grünen Wasserstoff herzustellen und von dort aus zu
verschiffen.
Bisher hält Thyssenkrupp 66 Prozent und das
italienische Industrieunternehmen
De Nora 34 Prozent. Künftig werden sich die
Eigentumsverhältnisse ändern, 24 Prozent des
Grundkapitals könnten in Streubesitz kommen. Mit der
Ausgabe neuer Aktien will Nucera Geld bekommen, um die
nötigen Investitionen zu stemmen. Die Mehrheit an Nucera
will Thyssenkrupp künftig halten.
Australien mit Universität Wollongong
5.8.2023: erfindet neue Wasserstoffherstellung mit 95%
Systemeffizienz und ohne Edelmetalle - Kopie des
Vorgangs in Pflanzen: Ist das der Durchbruch? Forschern gelingt
günstigere Herstellung von Wasserstoff https://www.blick.ch/wirtschaft/ist-das-der-durchbruch-forschern-gelingt-guenstigere-herstellung-von-wasserstoff-id18808342.html
Wasserstoff gilt als grosser Hoffnungsträger für die
Energie-Speicherung. Australischen Forschern ist es
jetzt gelungen, die Effizienz der Wasserstoffproduktion
zu erhöhen und damit den Preis zu senken. Bereits 2025
sollen die ersten Anlagen ausgeliefert werden.
Video (Untertitel):
Hysata hat eine neue Art von Elektrolyse gebaut, so dass
die Wasserstoffproduktion deutlich billiger geht (40'').
die neue Technik wurde mit der Universität von Wollongong
entwickelt, und wurde von Pflanzen inspiriert (47''). Eine
spezielle Membran ahmt dabei den kapillaren
Flüssigkeitstransport von Pflanzen nach (52''). Anstatt
die Elektroden mit Flüssigkeit zu umgeben, wie es bei
herkömmlichen Elektrolysuren der Fall ist, bezieht die
Dochtmembran Flüssigkeit aus einem Reservoir unterhalb der
Elektroden und liefert gezielt Elektrolyt zwischen den
beiden Elektroden (1'6'').
Dies erklärt Paul Barrett, PhD, Geschäftsleiter von Hysata
(1'8''). Aufgrund eines geringeren elektrischen
Widerstands ermögliche die Technik eine besonders hohe
Stromdichte und niedrige elektrische Spannung, woraus eine
hohe elektrische Effizienz mit niedrigen Kosten resultiere
(1'21''). Das Ergebnis: Der Produktionspreis für
Wasserstoff soll auf unter 1,41 Euro pro Kilo fallen
(1'27''). Die Systemeffizienz liege bei 95%, 20% über dem
aktuellen Branchenstandard für Elektrolyse-Geräte
(1'35''). Der Produktionsstart für 5-MW-Zellmodule ist
bereits für 2025 geplant (1'41''). Wichtig: Die
Bestandteile der Eletrolyseure werden aus handelsüblichen
Materialien hergestellt. Anders als bei anderen Systemen
werden keine Edelmetalle benötigt (1'52''). Hysata -
BITPR@JECTS
16.9.2023: Mord an Stanley Meyer um das
Jahr 2000 - weil er eine Brennstoffzelle für alle Arten
von Wasser erfunden hatte
https://t.me/c/1292545312/46542
Vor mehr als 20 Jahren erfand Stanley Meyer eine
Brennstoffzelle, mit der alle Autos für nur 1500 Euro mit
jeder Art von Wasser betrieben werden können.
Süßwasser, Regenwasser und sogar Meer-/Salzwasser.
Dann wurde er ermordet.
Wahrheit ist unzerstörbar: https://t.me/+ggPbuZErsm9iY2Ux
Wasserstoff in Folschviller (Lothringen,
F) am 28.9.2023: einfach so gefunden: Dank schweiz-französischer Sonde: Forscher finden
grösstes Wasserstoffreservoir der Welt https://www.blick.ch/wirtschaft/dank-schweiz-franzoesischer-sonde-forscher-finden-groesstes-wasserstoffreservoir-der-welt-id18987817.html
Sie waren auf der Suche nach Erdgas und fanden
Wasserstoff. Zwei Forschende haben nahe der Kleinstadt
Folschviller im französischen Lothringen möglicherweise
das grösste natürliche Wasserstoffreservoir der Welt
gefunden.
Forscher meinen, an der Fundstelle könnten sich 46
Millionen Tonnen Wasserstoff befinden.
Schweiz mit Wasserstoff
13.10.2023: Experimente finden in Payerne statt:
Payerne VD: Testanlage für
Wasserstofftechnologien eröffnet
Die erste Wasserstofftechnologie-Testanlage schweizweit
wurde in Payerne VD eröffnet. Das Ziel ist es, CO2-freie
Überschallflugzeuge zu entwickeln.
Das erste private Testgelände
in der Schweiz zur Entwicklung von
Wasserstofftechnologien ist am Freitag am Flughafen
Payerne VD eröffnet worden. Der «Destinus H2
Park» befindet sich im Technologiepark Aéropôle
und umfasst eine Fläche von 1200 Quadratmetern.
Nach ihrer Fertigstellung wird
die Testanlage Forschern und Privatunternehmen
aus der Schweiz und anderen Ländern offen
stehen. «Ihr Ziel ist es, die zukünftige
Entwicklung von Wasserstofftechnologien für den
Verkehr (Antrieb) und die Energie
(Erzeugung) voranzutreiben, die eine
entscheidende Rolle bei der Schaffung einer
saubereren Zukunft in Europa spielen werden»,
schreiben die Initianten in einer Mitteilung vom
Freitag.
«Destinus H2 Park» ist das
Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem
Start-up-Unternehmen Destinus, dem
Technologiepark Swiss Aéropôle und dem
Waadtländer Innovationszentrum Innovaud.
Letzteres hat dem Start-up, das 2021 von dem
russischen Unternehmer und Physiker Mikhail
Kokorich gegründet wurde, dabei geholfen, sein
Hauptquartier im Kanton Waadt einzurichten. Es
unterhält auch Büros in Spanien, Deutschland und
Frankreich.
Von Paris bis
New York in 90 Minuten?
Destinus ist insbesondere für
die Entwicklung einer autonomen
Überschall-Flugzeugrakete mit Wasserstoffantrieb
bekannt. Das Start-up hat bereits zwei
Prototypen fliegen lassen und plant einen
dritten Versuch für 2024.
Die Hoffnung besteht darin,
Kontinente in wenigen Stunden zu verbinden,
zunächst für den Transport von Fracht und später
von Passagieren. Die Raketenflugzeuge sollen mit
fünffacher Schallgeschwindigkeit, also rund 6000
Kilometern pro Stunde (km/h), fliegen, ohne
CO₂ auszustossen. So könnte die Strecke
Paris – New York beispielsweise in 90 Minuten
zurückgelegt werden.
Mit WASSERSTOFF Zug fahren - in Kalifornien bald möglich
- dank Stadler Rail - 14.10.2023:
Bald in Kalifornien unterwegs: Stadler Rail sichert sich
Auftrag für Wasserstoffzüge [1]
Stadler Rail sichert sich einen Auftrag für bis zu 25
Wasserstoffzüge. Diese sollen in Kalifornien die
ökologische Bilanz des Schienenverkehrs verbessern.
Stadler zieht einen weiteren Auftrag für seine
Wasserstoffzüge an Land. Wie das Unternehmen unter Führung
von Peter Spuhler (64) am Freitag mitteilt, hat es mit dem
Bundesstaat Kalifornien eine Vereinbarung für den Kauf von
wasserstoffbetriebenen Züge getroffen.
Stadler wird mindestens vier Züge für die California State
Transportation Agency (CalSTA) und Caltrans bauen.
Ausserdem besteht die Option, insgesamt bis zu 25 Zügen zu
verkaufen.
Wasserstoffzüge in der Schweiz getestet
«Eine Partnerschaft zwischen Stadler und der San
Bernardino County Transportation Authority (SBCTA) machte
die Entwicklung des ersten wasserstoffbetriebenen Zuges in
Nordamerika möglich», so Stadler in der Medienmitteilung.
Die Züge seien sowohl in der Schweiz als auch in den USA
getestet worden.
Da in den Vereinigten Staaten kaum Bahnstrecken
elektrifiziert sind, sind Wasserstofflösungen umso
wichtiger, um die Emissionen des Bahnbetriebs zu senken.
Wann die Züge in Kalifornien in Betrieb genommen werden
können, teilte Stadler bisher noch nicht mit.
Im Juli gab Stadler bereits den Verkauf von 25
Wasserstoffzügen nach Italien bekannt. (lui)
WASSERSTOFF in Österreich 17.10.2023: weil
die Windkraft nicht effizient ist: Österreich setzt auf Wasserstoff als “Gamechanger”:
Industrie wünscht sich Förderungen und
Planungssicherheit für Ausbau
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/oesterreich-setzt-auf-wasserstoff-als-gamechanger
Bei der Energiewende setzt das Umweltministerium auch
auf grünen Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren
Quellen erzeugt wird. Ein Teil davon soll auch im
Österreich hergestellt werden, was nicht ohne
Förderungen gehen wird – dafür wünscht sich die
Industrie aber Planungssicherheit. Für die Verteilung
des Wasserstoffs kann das bestehende Gasnetz umgerüstet
werden, sagt AGGM-Chef Bernhard Painz, der für die
Koordination und Steuerung des heimischen Gasnetzes
zuständig ist.
“Alle Energieanalysten sind sich einig: Die nächsten
Jahren bleiben von Knappheiten geprägt”, sagte die
Abteilungsleiterin Strategische Energiepolitik im
Energieministerium, Judith Neyer, am Dienstag bei einem
Verbund-“Morgengespräch”. “Die rühren vor allem aus dem
krisenhaften geopolitischen Umfeld her. Aber für
Wasserstoff gilt dies in jedem Fall – und zwar ganz egal,
was in der Ukraine weiter passiert oder was im Nahen Osten
passieren wird.”
Daher wolle man die Wasserstoff-Nutzung auf jene
Anwendungen fokussieren, die nicht oder nur schwer
elektrifizierbar sind. Dafür unterstütze man bereits die
Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich. Eine
geplante Verordnung zur Investitionsförderung für
Elektrolyseanlagen werde bald in die Begutachtung gehen
können. Verhandelt werde auch eine Grüngas-Quote, die sich
nicht nur auf die Erzeugung, sondern auch auf die
Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff auswirken werde.
Weil die Produktion von Wasserstoff in Österreich
wettbewerbsfähig werden müsse, habe das Ministerium ein
Wasserstoff-Förderungsgesetz auf den Weg gebracht, das
eine Betriebskostenförderung für erneuerbare
Wasserstofferzeugung in Österreich mittels einer fixen
Prämie für den erzeugten grünen Wasserstoff vorsieht.
Dieses Gesetz sei auch auf EU-Ebene noch in Entwicklung,
es gebe aber bereits einige Orientierungspunkte: “Im
Prinzip ist das ganze Ding ein Auktionsmodel”, erklärte
Neyer. “Die EU bietet Auktionen an, an denen sich
Mitgliedsstaaten mit eigenen nationalen Mitteln beteiligen
und damit mehr nationale Projekte fördern können.” Das
Zuschlagskriterien bei der Auktion sei nur der Preis. Bei
dem derzeit laufenden Pilotverfahren betrage die Förderung
einheitlich 4,5 Euro pro Kilogramm Wasserstoff.
Produzenten, die sich an der Auktion beteiligen möchten,
müssen auch längerfristige Abnahmeverträge haben.
Das Ziel der EU, 10 Mio. Tonnen grünen Wasserstoff in der
EU zu produzieren und 10 Mio. Tonnen in die EU zu
importiert, sei “sehr ambitioniert”, sagte Franz Helm, der
beim Verbund für die Erzeugung und den Transport von
grünem Wasserstoff zuständig ist. In Österreich wolle man
bis 2030 auf 1 Gigawatt installierte Leistung kommen,
aktuell habe man nur rund 14 Megawatt installiert.
Manuel Beschliesser, COO von LAT Nitrogen wünscht sich vom
Energieministerium jetzt schon Zusagen für mögliche
Förderungen in der Zukunft, “den ohne Förderungen wird
diese Transformation nicht gelingen”. Sein Unternehmen sei
der größte Wasserstoff-Produzent Österreichs, allerdings
werde dieser Wasserstoff nichts ins Netz eingespeist,
sondern zur Herstellung von Ammoniak und in weiterer Folge
für Düngemittel genutzt. Mit dem Verbund habe man ein
Gemeinschaftsprojekt, eine 60-MW-Elektrolyseanlage. “Das
Ziel ist, 10 Prozent von unserem Wasserstoffbedarf mit
grünem Wasserstoff aus der Elektrolyse abzudecken.”
Für den Transport von Wasserstoff kann laut AGGM-Vorstand
Painz das bestehende Erdgas-Netz genutzt werden. “Wir
haben eine sehr gut ausgebaute Gas-Infrastruktur in
Österreich: 44.000 Kilometer Verteilleitungen und über
2.000 Kilometer Fernleitungen, das sind quasi die
Autobahnen. Ein Großteil des Gasnetzes, das wir jetzt
haben, kann auch für den Transport von 100 Prozent
Wasserstoff umgebaut bzw. umgewidmet werden.” Laut einer
Bedarfserhebung müsste man 1.400 Kilometer Gasleitungen
umwidmen und 300 Kilometer Wasserstoff-Leitungen neu
bauen. So könnte man den Methan-Transport aufrecht
erhalten und auch Wasserstoff transportieren.
Von: apa
ETH mit neuer Brennstoffzelle 20.10.2023:
Keratin aus Hühnerfedern soll giftige Metalle der
Membran ersetzen, die Protonen und Elektronen trennt: Keratin extrahiert: Zürcher Forscher wollen mit
Hühnerfedern Strom produzieren
https://www.blick.ch/politik/keratin-extrahiert-zuercher-forscher-wollen-mit-huehnerfedern-strom-produzieren-id19059265.html
Mit Hühnerfedern wollen Forscherinnen und Forscher
grünen Strom produzieren. Sie nutzen das Keratin in den
Hühnerfedern und ersetzten damit hochgiftige Chemikalien
in Brennstoffzellen.
Das Forschungsteam der Eidgenössischen Technischen
Hochschule in Zürich (ETH Zürich) und der Technischen
Universität Nanyang in Singapur (NTU) hat bereits ein
Patent für die Hühnerfeder-Brennzellen-Membran angemeldet,
wie die ETH Zürich am Freitag mitteilte.
Brennstoffzellen sind Vorrichtungen, die Energie aus der
chemischen Reaktion von Wasserstoff und von
Sauerstoff aus der Luft in elektrische Energie
umwandeln. Die chemische Reaktion führt zur Erzeugung von
elektrischem Strom, Wasser und Wärme als Nebenprodukte.
Das Herzstück einer Brennstoffzelle ist eine Membran,
die Protonen (Wasserstoff-Ionen) passieren lässt, während
sie Elektronen daran hindert, durch sie durch zu gelangen.
Diese Trennung von Protonen und Elektronen ermöglicht den
Fluss der Protonen durch die Membran, während die
Elektronen durch einen externen Stromkreis geleitet
werden, um elektrische Energie zu erzeugen. Bislang werden
laut der ETH für solche Membranen hoch toxische
Chemikalien, sogenannte PFAS, verwendet. Sie sind teuer
und von der Umwelt nicht abbaubar.
Keratin aus den Federn extrahiert
Die Forschenden haben nun eine Membran entwickelt, die aus
dem Protein Keratin der Hühnerfedern besteht. Dieses sei
in grossen Mengen verfügbar, hiess es von der ETH, denn
Hühnerfedern bestehen zu 90 Prozent daraus. Jährlich
würden rund 40 Millionen Tonnen Hühnerfedern verbrannt,
was grosse Mengen an CO2 und giftigen Gasen wie
Schwefeldioxid freisetze.
Mithilfe eines einfachen Verfahrens extrahieren die
Forschenden aus den Federn das Keratin und wandeln es in
feine Fasern, sogenannte Amyloidfibrillen, um. Diese
werden schliesslich in der Membran verwendet.
Bis diese neue Technologie eingesetzt wird, müssen jedoch
noch einige Herausforderungen bewältigt werden. In einem
nächsten Schritt müssen die Forscherinnen und Forscher
laut der ETH testen, wie langlebig ihre Keratin-Membran
ist. Ausserdem habe sich Wasserstoff noch nicht als
nachhaltige Energiequelle etabliert, so die Hochschule.
(SDA)
4R mit Raffinerie Heide (Niedersachsen,
4R) am 17.11.2023: will keinen Wasserstoff produzieren -
voll gegen den Klimawahn: Da sind die Klima Ziele plötzlich vergessen: Grüner
Wasserstoff: Raffinerie Heide bricht Vorreiter-Projekt
ab
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Gruener-Wasserstoff-Raffinerie-Heide-bricht-Vorreiter-Projekt-ab,wasserstoff480.html
https://t.me/basel2020Einladung/52937
Was kein Geld bringt ist nicht willkommen... egal ob gut
für uns.
Die „bahnbrechende“ Wasserstoffanlage von Ørsted
Deutschland und Hynamics Deutschland wurde abgesagt.
Ein langfristiger Betrieb der Anlage zur Produktion von
„grünem Wasserstoff“ sei wirtschaftlich nicht lohnenswert,
heißt es in einer Pressemitteilung des Konsortiums.
Die Öl-Raffinerie Heide hatte beschlossen, auf grünen
Wasserstoff zu setzen. Drei Jahre nach Beginn des
Leuchtturmprojekts wurde der
Wasserstoffantrieb bei Lastwagen in Köln
7.12.2023: SEHR GUT beim Vermieter "Hylane": Junge Technologie im Schwertransport: Kölner Vermieter
Hylane: Wasserstoff-LKW überzeugen im Alltag
https://www.ksta.de/wirtschaft/koeln-wasserstoff-lkws-ueberzeugt-vermieter-hylane-und-partner-698041
Laut Unternehmensangaben besitzt Hylane die größte
Wasserstoff-Lkw-Flotte in der EU.
Die DEVK-Tochter Hylane zieht nach einem Jahr ein
positives Fazit. Dabei ist der Anteil der grünen LKW noch
schwindend gering.
Nachdem die
Bundesregierung beschlossen hat, im Rahmen dessen, was
sie „Kraftswerks-Strategie“ zu nennen beliebt,
zunächst grünes Licht für vier neue Gaskraftwerke mit
je 2,5 Gigawatt Nennleistung geben zu wollen, falls
sich Investoren und Betreiber dafür finden lassen,
verkündet die gleiche Bundesregierung in ihrer
Verlautbarung „Bundesregierung aktuell“ Folgendes:
Damit die
Industrie bis 2045 Stahl, Zement oder andere
energieintensive Produkte ohne CO2-Ausstoß
herstellen kann, werden neue wasserstofffähige
Gaskraftwerke gebaut.
Natürlich meint die
Bundesregierung nicht „bis 2045“, sondern „ab 2045“.
Ich halte diese
Aussage dennoch für – gelinde gesagt – verwegen.
Ich halte sie
selbst dann noch für verwegen, wenn ich unterstelle,
dass Robert Habeck oder ein vergleichbarer grüner
Experte für die nächsten 21 Jahre als Bundesminister
für Wirtschaft und Klimaschutz fungieren und diese
Strategie unbehindert verfolgen können sollte.
Selbst wenn man
unterstellt, dass sich die Welt und Deutschlands Rolle
in dieser Welt bis 2045 nicht nennenswert verändern
sollten, was ziemlich unwahrscheinlich ist, bleibt die
Ansage, dass ab 2045 nicht nur die Gebäudeheizungen
und die Fahrzeuge, sondern auch alle
Wirtschaftsunternehmen, einschließlich der
energieintensiven Industrie, ausschließlich mit Strom
aus Windkrafträdern und Solarzellen versorgt werden
werden könnten, das, was man früher
„das-Blaue-vom-Himmel- herunter-versprechen“ nannte.
Lassen Sie mich
ganz einfach, geradezu trivial damit beginnen, dass
auch die komplexesten Projekte durch zwei markante
Meilensteine determiniert sind, nämlich durch den
Anfangstermin A, an dem noch keine der erforderlichen
Arbeiten begonnen wurde, und den Endtermin E, an dem
alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen sind und
das „Projekt“ in den Nutzbetrieb überführt ist.
Betrachtet man die
Zeit zwischen den Terminen A und E, stellt sich
heraus, dass der für die Projektarbeit erforderliche
Ressourceneinsatz Geld kostet, das bei schrittweiser
Inbetriebnahme über die Zeit in steigenden Quantitäten
zurückfließt, bis im Endausbau die maximalen Erlöse
aus der Investition in das Projekt selbst, bzw. an die
Investoren zurückfließen können.
Die erste Aufgabe
der Projektanten müsste also darin bestehen,
abzuschätzen, wie sich Kosten und Erlöse im
Zeitverlauf entwickeln, daraus abzuleiten, ob sich die
Investition vor dem Ende der Nutzungsfähigkeit
amortisiert haben wird, also ob das hineingesteckte
Geld über die Erlöse vollständig wieder erwirtschaftet
werden kann.
Weil es sich hier
um ein Projekt von volkswirtschaftlichen Dimensionen
handelt, darf dabei nicht nur die Kosten- und
Ertragssituation der Betreiber der gesamten
Wasserstoffkette betrachtet werden, es müssen ebenso
die Belastungen des Staatshaushalts durch die
Zinslasten der erforderlichen Netto-Neuverschuldung in
Ansatz gebracht werden, sowie die Veränderungen
der Energiepreise sowohl für die
Wirtschaftsunternehmen als auch für die
Endverbraucher.
Schon bei dieser
immer noch unterkomplexen Überlegung sollten den
Makro-Ökonomen die Haare soweit zu Berge stehen, dass
vom Erscheinungsbild her akute Verwechslungsgefahr mit
Urban Priol eintritt.
Schließlich soll
nichts anderes geschehen, als ein funktionierendes
System mit durchaus noch langen Restlaufzeiten durch
gleich drei Systeme zu ersetzen, von denen das eine
nachts und bei Flaute in die Knie geht und das zweite
in eben diesen Fällen einspringen soll. Damit das
zweite System diesen Job übernehmen kann, muss das
erste System aber so weit überdimensioniert werden,
dass die Stromüberschüsse an windreichen Sonnentagen
nachdem sie durch das dritte System unter erheblichen
Verlusten in Wasserstoff umgewandelt wurden, noch
ausreichen, um zusammen mit Wasserkraftwerken und
Biogasanlagen den Strombedarf vollständig zu decken.
Dass Wind und
Sonne keine Rechnung schicken, stimmt dabei natürlich.
Es stimmt aber ebenso, dass auch Kohlelagerstätten und
Ölfelder, ja nicht einmal Natururan-Vorkommen eine
Rechnung schicken. Die Kosten entstehen in allen
Fällen erst bei der Nutzbarmachung, und da sieht das
Energieversorgungskonzept, aus dem diese
Kraftwerkssstrategie entwickelt wurde, gar nicht gut
aus, was wiederum die internationale
Wettbewerbsfähigkeit beschädigt und den Wohlstand in
der Breite der Bevölkerung schwinden lässt.
Die Ampel
manövriert das Land mit dieser Strategie in einen
kritschen Systemzustand, sollten die Pläne denn
aufgegehen. Doch zwischen der Strategie und ihrem
Erfolg steht auch noch die Detailplanung – und da
steckt der Teufel im Detail.
Noch ist nicht
einmal der Zeitpunkt A des Projekts erreicht, denn die
Bundesregierung verkündetet mitPressemitteilung vom 5.
Februar(hier auszugsweise
wiedergegeben):
… haben
Bundeskanzler Olaf Scholz, WirtschaftsministerRobert Habeckund
Finanzminister Christian Lindner (…)vereinbart, dass
die Arbeiten an dem zukünftigen Strommarktdesign
umgehend weiter vorangebracht und insbesondereKonzeptefür
einen marktlichen, technologieneutralen
Kapazitätsmechanismus erarbeitet werden, die bis
spätestens 2028 operativsein sollen.
Eine politische
Einigung darübersollinnerhalb
der Bundesregierung bis spätestens Sommer 2024
erzielt werden. Darüber hinaus legt dasBMWKunter
Berücksichtigung der Plattform Klimaneutrales
Stromsystem im Sommer 2024 auchein Optionenpapierfür
eine politische Einigung unter Einbeziehung der
Fraktionen über das zukünftige Strommarktdesign
vor.(…)Die
Kraftwerksstrategie schafft den Rahmen für
Investitionen in moderne, hochflexible und
klimafreundliche Kraftwerke, die in der Lage sind,
zukünftig Wasserstoff nutzen zu können. (…)Um eineno regretMenge
an Kraftwerken schnell zu realisieren, wird mit der
Kraftwerksstrategie unverzüglichein vorgezogener Zubauvon
Kraftwerkenangereizt.
Die Ausschreibungen im Rahmen der
Kraftwerksstrategie werden so ausgestaltet, dass die
neuen Kraftwerke in den zukünftigen
Kapazitätsmechanismus vollständig integriert werden.
(…) Es wurde darüber
hinaus beschlossen, dass bestehende Hemmnisse für
die Errichtung und den Betrieb von Elektrolyseuren
ohne Einschränkung abgebaut und alle Möglichkeiten
genutzt werdensollen, um insbesondere
den Zubau von Elektrolyseuren zu beschleunigen, die
systemdienlich betrieben werdensollen. (…)Die gefundene
Einigung zur Kraftwerksstrategie wirdmit derEU-Kommission
in Brüssel beratenund
anschließend mit der Öffentlichkeit konsultiert. (…)
Mit etwas Glück
stimmt die EU-Kommission zu (und zwar der staatlichen
Förderung der Maßnahmen, die zwingend notwendig ist,
weil ohne Förderung weder Investoren noch Betreiber
eine Rendite einfahren könnten), statt – wie so gerne,
wenn Deutschland industriepolitische Maßnahmen erwägt,
von unzulässigen Beihilfen zu schwadronieren, um den
nächsten Kuhhandel zu Gunsten Brüssels einzufädeln.
Dann stehen wir
bestenfalls Anfang 2025, wahrscheinlich aber erst im
Sommer 25 an dem Punkt, an dem wirklich angefangen
werden kann, diese ersten 10 Gigawatt H2-ready
Gaskraftwerke auszuschreiben. Dass diese Strommenge
gerade ausreicht, um die „normale“ Lücke zwischen dem
Stromverbrauch ohne massiven Ausbau der E-Mobilität,
ohne massiven Ausbau der Wärmepumpen, ohne den
Prozesswärme-Bedarf der Industrie einerseits und der
Leistung der Erneuerbaren an Tagen mit
durchschnittlichem Ertrag zu decken, sei nur am Rande
erwähnt. Das eigentliche Problem ist jetzt die Zeit.
Grundsätzlich gilt, dass es zwischen den
unterschiedlichen Arbeitsschritten in der Ausführung
von Projekten gewisse Abhängigkeiten gibt. Manche
können parallel erledigt werden, manche können erst
begonnen werden, wenn andere erledigt sind, manche
dürfen erst fertiggestellt werden, wenn der
Folgeschritt beginnen kann.
Um es zu
illustrieren: Man kann an unterschiedlichen Standorten
gleichzeitig Fundamente herstellen, aber man kann das
Kraftwerksgebäude nicht errichten, bevor die
Fundamente gegossen sind, so wie Strom auch erst
erzeugt werden kann, wenn der Anschluss an das Netz
erfolgt ist.
So entsteht aus
tausenden von Einzelaktivitäten ein Netz, dass sich
zwischen Zeitpunkt A und Zeitpunkt E in großer Breite
entfaltet und innerhalb dieses Netzes kristallisiert
sich in der Regel eine sonderbare Abfolge von
Einzelschritten heraus, die für das gesamte Projekt
zeitbestimmend sind. Das ist der so genannte
„Kritische Pfad“.
Der Bau der
Gaskraftwerke alleine wird wohl eher nicht
zeitbestimmend sein, vorausgesetzt die erforderlichen
Kapazitäten im Bausektor und im Maschinenbau sind für
die Errichtung von mindestens 50, eher 60 neuen
Gaskraftwerken nach Ausschreibung und Vergabe,
Standortbestimmung und Genehmigungsverfahren
verfügbar.
Viel dramatischer
sieht es bei der Beschaffung des für ihren Betrieb ab
2045 erforderlichen, grünen Wasserstoffs aus – und ob
bis dahin ausreichend LNG beschafft werden kann, ist
überdies ebenfalls fraglich.
Im Zuge der Arbeit
an meinem Buch „Links abgebogen“ habe
ich eine Reihe von Berechnungen angestellt, die ich
dort – ab Seite 120 – dargelegt habe. Danach sind für
eine einigermaßen ausfallsichere Stromversorgung mit
dem Speichermedium Wasserstoff mindesten 800.000
Windkraftanlagen erforderlich, zusätzlich, zu den in
Deutschland bereits installierten. Es geht ja um den
Ersatz des kompletten Primärenergie-Einsatzes durch so
genannte Erneuerbare, und da wiederum um
Speicherkapazitäten zur Überbrückung von in
Deutschland durchaus möglichen Dunkelflauten von
sieben Tagen und mehr. Das erfordert die
Vorratsspeicherung von 260 Terrawattstunden. Bei 3 kWh
pro Kubikmeter Wasserstoff ergibt das ein
erforderliches Speichervolumen von 90 Millionen
Kubikmetern, es sei denn, man kühlt den Wasserstoff
auf minus 253 Grad herunter und hält ihn bei dieser
Temperatur flüssig.
Aber, was soll’s,
für 800.000 Windkraftanlagen ist in Deutschland
sowieso kein Platz. Wir verfügen ja, einschließlich
aller bereits anderweitig genutzen Flächen nur über
rund 360.000 Quadratkilometer.
So ist es nicht
verwunderlich, dass das Wirtschaftsministerium nach
anderen Quellen für grünen Wasserstoff sucht, und das
vorzugsweise in Afrika, wo große sonnenbeschienene
Flächen ohne große Vegetation zur Verfügung stehen, um
gigantische Fotovoltaik Plantagen zu errichten.
Sprechen wir aber
nicht von den Problemen, denen die Fotovoltaik in
Wüstengebieten trotzen müsste, ohne dass die
Oberflächen von gelegentlichen Sandstürmen in nur noch
halbdurchlässiges Milchglas verwandelt werden, oder
von den Windradflügeln, die ebenfalls erheblichen
Erosionskräften ausgesetzt würden.
Sprechen wir
stattdessen vom Wasser. Grüner Wasserstoff soll ja aus
Wasser hergestellt werden, wobei für ein Kilogramm
Wasserstoff mindestens neun Liter Wasser benötigt
werden, aber nicht einfach irgendein Wasser, sondern
reines Wasser, fast so rein, wie destilliertes Wasser.
Weil da, wo die
Fotovoltaik ertragreich erscheint, leider kein
Überfluss an sauberem Wasser herrscht, ergibt sich die
nächste Notwendigkeit, nämlich
Meerwasserentsalzungsanlagen zu errichten. Die
brauchen auch ein bisschen Strom, einmal für den
reinen Pumpenbetrieb zum Wassertransport, und zum
anderen für den Druckaufbau in der so genannten
Umkehrosmose.
Die können
allerdings erst in Betrieb genommen werden, wenn
genügend Strom zur Verfügung steht, also die
Fotovoltaik- und ggfs. Windkraftanlagen in Betrieb
gehen können. Dazu müssen wiederum Leitungen zwischen
der Küste und den Stromernteregionen errichtet werden,
wobei auch in Afrika aus dem Flatterstrom von Wind und
Sonne kein kontinuierlicher Stromertrag zu erwarten
ist.
Eine
Meerwasserentsalzungsanlage kann man natürlich vom
Netz nehmen, wenn nachts der Wind nicht weht, nicht
aber eine Elektrolyseanlage. Die nimmt Unterbrechungen
übel, schlimmstenfalls kommt es zur Selbstzerstörung
per Knallgasexplosion. Um den kontinierlichen
Elektrolyse-Betrieb sicherzustellen, bräuchte es also
schon wieder einen Stromspeicher.
Die
Absichtserklärnungen, die Habeck über die enge
Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff jüngst in
Südafrika und Algerien unterzeichnet hat, sind eben
leider nicht mehr als Absichtserklärungen. Die
Probleme werden nicht erst beginnen, wenn es an die
Verträge geht. Aber wenn es so weit kommt, steht dann
wieder die Frage im Raum, wer die Investitionen
finanzieren wird?
Werden sich
private Investoren finden? Wird Deutschland Kredite
gewähren? Wer wird den Preis des Wasserstoffs
bestimmen? Was wird der Wasserstoff kosten, wenn er in
Deutschland angekommen ist? Was wird er kosten, wenn
er aus den ebenfalls erforderlichen Großspeichern
entnommen wird? Aus Südafrika wird er wohl als
Schiffsfracht unterwegs sein sollen. Aus Algerien soll
er über bestehende Pipelines transportiert werden, die
dazu jedoch noch ertüchtigt werden müssen. Wie das
gehen soll, ist nach meinem Wissen noch unklar.
Wasserstoff ist ja insofern tückisch, als seine Atome
so klein sind, dass sie in andere Materialien
eindringen können. Stahl versprödet dann …
Die 20 Jahre bis
2045 erscheinen als eine lange Zeit.
Ich gebe dazu drei
Einschätzungen ab:
Die derzeit als
Bedarf angenommenen 50 neuen Gaskraftwerke können
bis 2045 durchaus errichtet werden.
Grüner
Wasserstoff wird nach Lösung aller noch offenen
technischen Probleme ab 2045 in geringen Mengen in
Deutschland selbst erzeugt und in ebenfalls geringen
Mengen importiert werden können. Der wesentliche
Betriebsstoff der Gaskraftwerke wird auch 2045 immer
noch Erdgas sein, ganz unabhängig davon, woher
es bezogen wird.
Die Kosten der
Dekarbonisierung über die Wasserstofftechnologie
werden Deutschlands Industrie weitgehend zerstören,
die Bürger verarmen und dabei die Staatsverschuldung
so weit in die Höhe treiben, dass das grüne Projekt
„Netto Null“, sich noch vor 2035 als definitiv
unbezahlbar erweisen wird.
Hoffen wir, dass
diese Einsicht schon deutlich früher um sich greift
und sich jemand findet, der den Mut hat, die
„Strategie“ nach den nächsten Bundestagswahlen in die
grüne Tonne zu treten.
Ein Zug des Schweizer Bahnunternehmens Stadler schreibt
Geschichte und sichert sich einen Platz im Guinnessbuch
der Rekorde.
Ein Wasserstoff-Zug des Schweizer
Bahnunternehmens Stadler stellt einen Weltrekord auf.
Der Personenzug hat eine Strecke von
2803 Kilometern ohne Unterbrechungen zurückgelegt.
Die Rekordfahrt wurde in einem
Testzentrum im US-Bundesstaat Colorado durchgeführt.
Ein mit Wasserstoff betriebener Zug des Schweizer
Bahnunternehmens Stadler hat sich einen Platz im
Guinnessbuch der Rekorde gesichert. Der Personenzug vom
Typ Flirt hat eine Strecke von 2803 Kilometern ohne
Nachtanken oder Aufladen zurückgelegt.
Die Weltrekordfahrt hatte am Abend des 20. März
stattgefunden, wie Stadler am Montag mitteilte. Der Zug
legte die Rekordstrecke in rund 46 Stunden zurück.
Glauben Sie, dass Wasserstoff ein guter Treibstoff ist?
Vor, während und nach dem Rekordversuch wurden laut dem
Unternehmen detaillierte Aufzeichnungen geführt. Dies, um
eine genaue und transparente Beweisführung zu
gewährleisten.
Bereits zweiter Eintrag im Guinnessbuch
Die Rekordfahrt wurde in einem Testzentrum im
US-Bundesstaat Colorado durchgeführt. Der mit
Wasserstoff betriebene Zug der Firma Stadler verfügt über
108 Sitzplätze und zusätzliche Stehplätze. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 Kilometer pro Stunde.
Für das Unternehmen aus Bussnang TG ist es bereits der
zweite Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde, hiess es
weiter. Im Dezember 2021 stellte ein batteriebetriebener
Flirt-Zug mit 224 Kilometern in Deutschland den
Weltrekord: für die längste Fahrt mit einem Zug im
Batteriemodus.
Wasserstoff mit der Axpo (Schweiz)
26.4.2024: aus Domat/Ems mit 350 Tonnen pro Jahr: 1,5
Mio. Liter Diesel einsparen pro Jahr: Axpo eröffnet in Domat/Ems grösste Anlage für «grünen
Wasserstoff»
https://www.nau.ch/news/schweiz/axpo-eroffnet-in-domatems-grosste-anlage-fur-grunen-wasserstoff-66752397
Axpo startet die grösste Anlage für «grünen Wasserstoff»
in der Schweiz, welche jährlich bis zu 350 Tonnen
produziert.
Der Energiekonzern Axpo hat in Domat/Ems GR die grösste
Schweizer Anlage für «grünen Wasserstoff» eröffnet. Sie
produziert jährlich bis zu 350 Tonnen Wasserstoff und
nutzt dafür den Strom des Wasserkraftwerks Reichenau. Mit
der Anlage könne pro Jahr 1,5 Millionen Liter
Dieseltreibstoff eingespart werden, schrieb der
Energiekonzern am Freitag in einer Mitteilung.
Sie sei damit die schweizweit grösste Anlage zur
Produktion von CO2-neutralem Wasserstoff. Mit ihrem
direkten Anschluss an ein Flusswasserkraftwerk produziere
die Anlage nach rund einem Jahr Bauzeit klimaneutral und
sei somit ein Pionierprojekt.
Der Wasserstoff wird gemäss Mitteilung direkt vor Ort
verdichtet, damit er künftig einfach zu Tankstellen und
Industriekunden geliefert werden kann. «Es gibt noch ein
paar Hürden zu meistern, aber Axpo ist vom Potenzial des
grünen, nachhaltigen und erneuerbaren Energieträgers
überzeugt», sagte Axpo-CEO Christoph Brand gemäss
Mitteilung.
Energiewende: Grüner Wasserstoff als zentrales Puzzlestück
Die Anlage in Domat/Ems wurde am Freitag mit
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft
eingeweiht. Anwesend waren die Bündner Regierungsrätin und
Energiedirektorin Carmelia Maissen, Mitte-Nationalrat
Martin Candinas sowie Gemeinderäte aus der
Standortgemeinde Domat/Ems.
Grüner Wasserstoff gehört laut Axpo vor allem im Bereich
der Industrie und der Mobilität zu den wichtigen
klimafreundlichen Energieträgern und sei ein zentrales
Puzzlestück im Zuge der Dekarbonisierung. Die Aufnahme von
Wasserstoff in den Energiemix dürfte eine immer wichtigere
Rolle in der künftigen Versorgungssicherheit spielen.
Axpo wolle Wasserstofftechnologien weiter vorantreiben.
Zusammen mit der Schifffahrtsgesellschaft des
Vierwaldstättersees plant der Energiekonzern etwa das
erste mit «grünem Wasserstoff» betriebene Passagierschiff.
Auch beteilige man sich an Wasserstoff-Projekten in
Frankreich und Italien.
Wasserstoff in Rottenbach bei VTA
(Österreich) am 9.6.2024: Mit Nanokarbon Abwasser
spalten und Wasserstoff herstellen - kinderleicht und
billig - Video (2'58'')
Video auf Bitchute:
https://www.bitchute.com/video/412lxejyq3LW/ -
Bitchute-Kanal: NatMed-etc. - hochgeladen am 9.6.2024
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/146009
Erfinder: "Mit Nanokarbon ist es möglich, das
Wasser ohne Energie aufzuspalten, das heisst, wir spalten
das Wasser auf in Sauerstoff und Wasserstoff, und der
Wasserstoff brennt, und der Sauerstoff, der geht in die
Atmosphäre, ist gut, so haben wir mehr Sauerstoff (1'31'')
Sprecherin: "Die VTA-Gruppe reinigt mit ihren
Technologieprodukten tagtäglich Wasser für 250 Millionen
Menschen. Forscher aus der ganzen Welt arbeiten in
Rottenbach bei VTA. Das sogenannte Hydro-Team geht jetzt
einen Schritt weiter und bringt mit diesem Verfahren
Wasser sozusagen zum Brennen." (1'52'')
WER ist VTA? VTA ist eine international tätige
Firmengruppe in Umwelttechnik, insbesondere mit
Wasseraufbereitung mit Nanokarbon - Wasserstoff herstellen
mit Nanokarbon
VTA Nanocarbon - Die Evolution in der Biophysik https://vta.cc/de
Es braucht KEINE Atomkraftwerke mehr und KEINE Windräder
mehr
Hier ist der Artikel von VTA:
VTA in Rottenbach am 28.5.2024:
Herstellung von Wasserstoff mit Nanokarbon: Erfinder
Kubinger: VTA begeisterte beim 4Gamechangers Festival in Wien:
„Wasser brennt“ durch VTA-Hydropower-Nano-Technologie
ohne zusätzliche Energie
https://vta.cc/de/news/unser-magazin-vta-begeisterte-beim-4gamechangers-festival-wien
Am 16. Mai wurde das VTA-Hydropower-System als
Höhepunkt des 4Gamechangers Festivals in Wien
vorgestellt. Umweltpionier Ulrich Kubinger und
VTA-Prokuristin Marlen Kubinger beeindruckten das
Publikum auf der Hauptbühne mit ihrer Präsentation
„Wasser brennt“.
2023 zeigte der VTA-Gründer auf dem 4Gamechangers
Festival, wie aus Abwasser sauberes Wasser gewonnen
werden kann, und versprach für 2024 eine größere
Innovation: Wasser zum Brennen zu bringen. Dieses
Versprechen löste er ein. Gemeinsam mit seiner Tochter
Marlen Kubinger präsentierte er die revolutionäre VTA
Liquid Engineering Technologie des VTA-Hydropowers
und demonstrierte, wie ohne zusätzliche Energie
Wasserstoff aus Abwasser abgespalten wird.
Wasserstoff-Auto aus Verbrennerauto
umgebaut für 4000 Euro am 6.8.2024: Ingenieur entwickelt Brennstoffzelle mit 2.400km
Reichweite – Nur 4.000¤ als Umbau-Set für Benziner &
Diesel
https://unserplanet.net/ingenieur-entwickelt-brennstoffzelle-fur-e-autos-mit-1-500km-reichweite-fur-nur-4000e-bald-auf-dem-markt/
https://www.dailymail.co.uk/news/article-7592485/Father-eight-invents-electric-car-battery-drivers-1-500-miles-without-charging-it.html
Man stelle sich einmal die Zufriedenheit darüber vor, mit
seinem umweltfreundlichen Elektroauto über 1.500 Meilen
(also ca. 2.400 Kilometer) zu fahren, ohne anhalten zu
müssen, um die Batterie aufzuladen. Das ist immerhin eine
Strecke, die mehr als viermal so lang ist wie die des
besten und teuersten Modells, das derzeit auf dem Markt
ist.
Unter der Motorhaube verbirgt sich ein revolutionärer
neuer Batterietyp, der, im Gegensatz zu den Batterien
herkömmlicher Elektroautos, auch Busse, große
Lastkraftwagen und sogar Flugzeuge antreiben kann. Darüber
hinaus ist die Herstellung viel einfacher und billiger als
bei den Batterien, die derzeit in Millionen von
Elektrofahrzeugen auf der ganzen Welt verwendet werden.
Und im Gegensatz zu ihnen ist das Recycing zudem
problemlos.
Gibt’s nicht? Das klingt doch nach einer
Science-Fiction-Fantasie? Aber es ist bereits Realität. Am
vergangenen Freitag unterzeichnete der Erfinder dieser
genialen Energiezelle, der britische Ingenieur Trevor
Jackson, einen Vertrag, um demnächst mit der Herstellung
zu beginnen.
Trevor Jackson (58) aus Tavistock in Devon, ehemaliger
Offizier der Royal Navy und Vater von 8 Kindern, hat einen
Vertrag über mehrere Millionen Pfund gesichert, um das
Gerät in Großbritannien in großem Stil zu fertigen.
Der portable Akku hält zwischen 2,6 und 11 Mal länger als
die etablierte Lithium-Primärbatterie. (Metalectrique)
Austin Electric, ein Ingenieurbüro mit Sitz in Essex, das
mittlerweile die Rechte am alten Logo der Austin Motor
Company besitzt, wird bereits im nächsten Jahr Tausende
davon in Elektrofahrzeuge einbauen. Laut Danny Corcoran,
dem Geschäftsführer von Austin, ist die neue Technologie
ein “Game Changer” und wird alles verändern.
“Sie könnte die nächste industrielle Revolution auslösen.
Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien für
Elektrofahrzeuge sind enorm”, sagte er.
Nur wenige werden wohl bislang von Jacksons
außergewöhnlicher Erfindung etwas gehört haben. Der Grund
dafür ist, so erläutert er, ist, dass er seit er und seine
Firma Metalectrique Ltd. vor einem Jahrzehnt einen
Prototypen entwickelt haben, mit dem entschlossenen
Widerstand der Automobilhersteller konfrontiert ist.
Die Industrie hat natürlich allen Grund, nicht einem
Konkurrenten das Terrain zu überlassen, der ihre eigene
Technologie mit der Zeit überflüssig machen könnte.
Skeptiker in den Reihen der Autoindustrie behaupten, die
Technologie von Trevor sei nicht bewiesen, und die
Vorteile seien übertrieben.
Eine unabhängige Bewertung der britischen
Regierungsbehörde UK Trade and Investment aus dem Jahr
2017 ergab jedoch, dass es sich um eine “sehr attraktive
Batterie” handelt, die auf einer “gut etablierten”
Technologie basiert und pro Kilogramm viel mehr Energie
produziert als die Batterien herkömmlicher
Elektrofahrzeuge.
Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Bahnbrechend: Die Aluminium-Luft-Brennstoffzelle speichert
weitaus mehr Energie als eine herkömmliche Batterie
Laut Jackson hatten die Automobilhersteller vor zwei
Jahrem das Außenministerium gedrängt, ihn von einer
prestigeträchtigen Konferenz für europäische Unternehmen
und Regierungen in der britischen Botschaft in Paris
abzuhalten, die sich auf einen Plan einigen sollte, um
sicherzustellen, dass alle neuen Autos bis 2040 elektrisch
angetrieben werden. Das Vorhaben, ihn auszuschließen,
schlug jedoch fehl. Mit der Unterzeichnung des Vertrags
mit Austin scheint unser Erfinder nun endlich auf
Erfolgskurs zu sein.
Er hat zudem einen Zuschuss von 108.000 Pfund Sterling für
die weitere Forschung vom Advanced Propulsion Center,
einem Partner der Abteilung für Wirtschaft, Innovation und
Kompetenzen, erhalten. Seine Technologie ist von zwei
französischen Universitäten validiert worden.
Er sagt: “Es war ein harter Kampf, aber ich mache endlich
Fortschritte. Von jedem logischen Blickwinkel aus ist dies
der richtige Weg.”
Jackson begann nach einer bemerkenswerten Karriere als
Ingenieur mit der Arbeit an neuen Möglichkeiten,
Elektrofahrzeuge anzutreiben. Er arbeitete einst für
Rolls-Royce in Derby und half bei der Konstruktion von
Kernreaktoren. Anschließend übernahm er einen Auftrag bei
der Royal Navy, wo er als Leutnant an Bord von
Atom-U-Booten tätig war und deren Reaktoren verwaltete und
wartete.
Bevor er 1999 seine eigene Firma gründete, arbeitete er
für BAE Systems, wo er zunächst nach alternativen,
umweltfreundlichen Möglichkeiten zum Antrieb von
Fahrzeugen suchte. Zu dieser Zeit heiratete er seine
Partnerin Kathryn. Das Paar hat heute acht Kinder im Alter
von 11 bis 27 Jahren und lebt in Tavistock am Rande von
Dartmoor in Devon.
2001 begann er, damit, das Potenzial einer Technologie zu
untersuchen, die erstmals in den 1960er Jahren entwickelt
worden war. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass
sie durch Eintauchen von Aluminium in eine chemische
Lösung, die als Elektrolyt bezeichnet wird, eine Reaktion
zwischen dem Metall und der Luft auslösen können, um
Elektrizität zu erzeugen. Das Verfahren war für
kommerzielle Batterien indes zunächst unbrauchbar, da das
Elektrolyt extrem giftig und ätzend war.
Nach jahrelangen Experimenten in seiner Werkstatt in
Callington im britischen Cornwall kam Jackson dann der
erleuchtende Moment, als er eine neue Formel für ein
Elektrolyt entwickelte, das weder giftig noch ätzend war.
“Ich habe es getrunken, als ich es den Anlegern vorgeführt
habe, damit ich beweisen kann, dass es harmlos ist”, sagt
Jackson. Ein weiteres Problem bei der 1960er-Version war,
dass es nur mit reinem Aluminium funktionierte, was sehr
teuer ist.
Aber Jacksons Elektrolyt funktioniert mit deutlich weniger
reinem Metall – einschließlich simpler recycelter
Getränkedosen. Die streng geheime Formel ist der Schlüssel
zu seinem Gerät.
Technisch korrekt sollte man es als Brennstoffzelle und
nicht als Batterie bezeichnen. Wie auch immer, sie ist
jedenfalls so leicht und leistungsstark, dass sie jetzt
den gesamten CO²-armen Verkehr revolutionieren könnte, so
viel Energie liefert sie.
Jackson hat es vorgeführt. Er schnitt die Oberseite einer
Coladose ab, leerte sie, füllte sie mit Elektrolyt und
befestigte Elektroden daran, um einen kleinen Propeller
anzutreiben. “Die Energie, die hier drin steckt wird den
Propeller einen Monat lang in Schwung halten”, sagte er.
“Sie können sehen, was diese Technologie in einem Fahrzeug
bewirken kann, wenn man den Maßstab größer fasst.” Nach
dem Deal mit Austin in der vergangenen Woche wird genau
das geschehen. Drei Sofortprojekte stehen kurz vor dem
unmittelbaren Produktionsstart.
Das erste Projekt ist, einige Tuk-Tuks für den asiatischen
Markt herzustellen – dreirädrige Mofas. Das zweite ist die
Herstellung von E-Bikes, die billiger sein und viel mehr
Reichweite haben werden als diejenigen von Konkurrenten am
Markt.
Schließlich, und was am wichtigsten ist, wird das
Unternehmen Kits produzieren, um gewöhnliche Benzin- und
Dieselfahrzeuge in Hybridfahrzeuge umzuwandeln, indem es
sie mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen und Elektromotoren
an den Hinterrädern ausstattet.
Der Fahrer kann dann wählen, ob er das Auto mit fossilen
Brennstoffen oder mit Strom fahren möchte. Die Kosten
eines solchen Umbaus werden laut Jackson etwa 3.500 GBP
betragen und werden von Anfang nächsten Jahres verfügbar
sein. Dies ist laut Jackson das Sprungbrett für ein
vollwertiges Elektrofahrzeug mit
Aluminium-Luft-Brennstoffzellen. Die Autoindustrie hat
bereits massiv in einen ganz anderen Batterietyp, nämlich
in Lithium-Ionen, investiert.
Auch in Geräten wie Computern und Mobiltelefonen sind
Lithium-Ionen-Batterien wiederaufladbar. Fast jedes
Elektrofahrzeug auf der Straße nutzt sie. Sie haben jedoch
sehr große Nachteile. So enthalten sie neben Lithium
seltene, giftige Substanzen wie etwa Kobalt. Sie können
explodieren oder Feuer fangen, so wie wir es an den
zahlreichen Zwischenfällen gesehen haben, die Samsung 2016
gezwungen haben, Zehntausende von Galaxy Note 7-Handys
zurückzurufen.
Durch wiederholtes Aufladen werden Modelle in Wagengröße
letztendlich verbraucht. Ihr Recycling zur Rückgewinnung
von Kobalt und Lithium ist äußerst kostspielig – etwa
fünfmal so viel wie die Kosten für deren schlichte
Entsorgung als Abfall plus Neufertigung.
Aluminium hingegen ist das am häufigsten auf dem Planeten
vorkommende Metall. Viele Fabriken, die es aus Erz oder
recyceltem Müll raffinieren, werden mit grüner,
erneuerbarer Energie betrieben, beispielsweise mit
Staudämmen aus Wasserkraft.
Und wenn eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle einmal
verbraucht ist, kann sie sehr billig recycelt werden. Laut
Jackson bedeuten die geringen Kosten für das Recycling,
dass die Betriebskosten für ein Auto mit
Aluminium-Luft-Brennstoffzellenantrieb bei nur 13 Cent pro
Kilometer liegen. Zum Vergleich, die Kosten für ein
kleines Fließheck-Benzinauto belaufen sich auf etwa 22,5
Cent pro Kilometer. Noch wichtiger indes ist, dass
Lithium-Ionen-Batterien ein hohes Gewicht haben.
Akkreditierte Tests haben ergeben, dass die
Brennstoffzelle von Jackson neunmal so viel Energie
produziert wie Lithium-Ionen: Das bedeutet neunmal so
viele Kilowattstunden Strom pro Kilogramm. Der
Luxus-Elektroautohersteller Tesla gibt für sein Modell S
eine Reichweite von 370 Meilen pro Ladung an. Laut Jackson
wäre die Reichweite 2.700 Meilen, wenn Sie dasselbe Auto
mit einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle fahren würden,
die das gleiche Gewicht wie der Lithium-Ionen-Akku hätte.
Aluminium-Luft-Brennstoffzellen nehmen auch weniger Platz
ein. Jackson weist darauf hin, dass der Tesla, wenn er mit
einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle ausgestattet wäre,
welche dieselbe Größe hätte wie seine derzeitige Batterie,
beachtliche 1.500 Meilen ohne Unterbrechung fahren könnte.
Eine durchschnittliche britische Familie, deren Auto
jährlich 12.000 km zurücklegt (und in anderen Ländern
sieht es statistisch wohl ähnlich aus), müsste ihre
Brennstoffzelle also nur ein paar Mal im Jahr wechseln.
Wissenschaftler bezeichnen das Verhältnis von Gewicht zu
Energie als Energiedichte. Laut Jackson könnten
Aluminium-Luft-Brennstoffzellen in Bussen oder großen
Lastwagen eingesetzt werden, da sie eine viel größere
Dichte als Lithium-Ionen-Batterien haben. Wenn solche
Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Energie betrieben würden,
wären sie undurchführbar schwer, da die Batterie dann
genauso wiegt viel wie die Fracht.
Er sagt: “Sie könnten problemlos zahlreiche unserer Zellen
in einem solchen Fahrzeug zusammenkoppeln – schließlich
haben Sie viel Platz gewonnen, wenn Sie die Dieseltanks
entfernen.” Jackson fügt hinzu, dass Aluminium-Luft-Zellen
auch in Flugzeugen verwendet werden könnten. “Wir führen
derzeit Gespräche mit zwei Flugzeugherstellern. Es wird
nicht für Jets geeignet sein. Aber es würde in
Propellerflugzeugen funktionieren und so für
Kurzstrecken-Passagier- und Frachtflüge geeignet sein.”
Unterdessen sind die Rohkosten einer neuen
Aluminium-Luft-Zelle viel niedriger. In einem Tesla, so
erläutert Jackson, kostet die Batterie ungefähr 30.000
Britische Pfund. Eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle, die
dasselbe Auto länger antreibt, würde nur 5.000 Pfund
kosten.
Autofahrer, die auf Lithium-Ionen-Batterien angewiesen
sind, müssen ihre Batterien nach Verbrauch aus dem
Stromnetz laden – ein Vorgang, der viel Zeit in Anspruch
nimmt, häufig über Nacht. Wenn hingegen eine
Aluminium-Luftzelle erschöpft ist, tauscht der Fahrer sie
einfach gegen eine neue aus.
Anstelle eines riesigen Netzes von Ladestationen sind
lediglich Geschäfte erforderlich, in denen leere Zellen
gegen geladene ausgetauscht werden können, so wie die
Leute heutzutage etwa bereits Propangasflaschen
austauschen.
Das Auswechseln einer Brennstoffzelle dauert laut Jackson
ungefähr 90 Sekunden. Er und Corcoran verweisen auf das
“fortgeschrittene Stadium” von Gesprächen mit zwei großen
Supermarktketten, die diesen Service bereitstellen sollen.
Letzte Woche hatte Sir James Dyson angekündigt, dass er
seine Pläne zur Herstellung von Elektroautos verwerfen
werde, da er zu dem Schluss gekommen sei, dass sie
wirtschaftlich nicht rentabel seien, obwohl er bereits
Millionen investiert hat.
“Das Problem ist,” sagt Jackson, “dass Dyson Lithium-Ionen
verwendet hat. Wären seine Autos mit
Aluminium-Luft-Brennstoffzellen ausgestattet gewesen, so
wäre das Ergebnis möglicherweise anders ausgefallen.”
Ironischerweise hat Jacksons Geschichte bisher mehr als
nur eine vorübergehende Ähnlichkeit mit Dysons.
Dyson hatte seinen beutellosen Staubsauger in einer
Werkstatt bei sich zu Hause entwickelt, unterstützt von
seiner Frau.
Und genau wie Jackson gegen die Interessen der großen
Automobilhersteller ankämpfen musste, brauchte Dyson zehn
Jahre, um sich wirtschaftlich durchzusetzen, da weder ein
Vertriebshändler noch ein bestehender Hersteller bereit
waren, den lukrativen Markt für Staubsaugerbeutel zu
stören.
“Jeder weiß, dass das Verkehrswesen die am schwersten zu
knackende Nuss ist, wenn wir wirklich das Ziel der
Regierung erreichen wollen, bis 2050 keine
Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen”, sagt Jackson.
“Wir werden das mit Lithium-Ionen einfach nicht erreichen.
Abgesehen von allen anderen Aspekten, nützt Lithium-Ionen
nichts für Lastwagen, die riesige Mengen fossiler
Brennstoffe verbrennen.
“Ich weiß, wir kämpfen gegen eingefahrene Interessen, aber
die technologischen und ökologischen Vorteile von
Aluminium-Luft sind überwältigend – und Großbritannien hat
die Chance, weltweit führend zu werden.”
Corcoran fügt hinzu: “Wenn Sie etwas für die Umwelt tun
möchten, so können Sie das. Sie können es jetzt mit diesem
Produkt tun.”
Die Anzahl der Projekte zur Gewinnung von grünem
Wasserstoff hat sich in den letzten zwölf Monaten
verdoppelt, die globale Produktion von emissionsarmem
Wasserstoff könnte bis 2030 verfünffacht werden, schreibt
die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem aktuellen
Wasserstoffbericht. Vorreiter ist dabei mit großem Abstand
China – dort könnte bis 2030 Wasserstoff durch Elektrolyse
billiger werden als die Erzeugung aus Kohle.
Laut IEA-Bericht gibt es derzeit weltweit Projekte mit
einer Elektrolysekapazität von insgesamt 20 Gigawatt (GW),
die die Entscheidungsreife erreicht haben. Wenn alle
angekündigten Projekte umgesetzt werden, könnte die
Gesamtproduktion bis Ende dieses Jahrzehnts fast 50
Millionen Tonnen pro Jahr erreichen. Dafür müsste der
Wasserstoffsektor aber jährlich um 90 Prozent wachsen,
also deutlich schneller als die Solarenergie je gewachsen
ist.
Von den mehr als 6 GW Elektrolysekapazität, die im
vergangenen Jahr eine endgültige Investitionsentscheidung
erreicht haben, entfallen mehr als 40 Prozent auf China.
Das Land beherbergt 60 Prozent der globalen
Elektrolyse-Produktionskapazität. Weltweit befinden sich
die meisten Projekte zur Erzeugung von grünem Wasserstoff
noch in der Planungs- oder frühen Entwicklungsphase, weil
Entwickler auf Klarheit über staatliche Unterstützungen
warten würden, heißt es in dem Bericht. Viele Regierungen
hätten zwar Produktionsziele vorgegeben, die sich bis 2030
auf 43 Mio. Tonnen pro Jahr summieren, doch die Vorgaben
für die Nachfrageentwicklung würden nur ein Viertel davon
ausmachen. Hier möchte die IEA gesetzliche Vorgaben, um
die Nachfrage nach emissionsarmem Wasserstoff zu
stimulieren, etwa durch Kraftstoffquoten für die Luftfahrt
und den Schiffsverkehr.
Das Kernnetz für die geplante Verteilung von
Wasserstoff in Deutschland kann gebaut werden. Die
entsprechende Genehmigung dafür liege mittlerweile
vor, teilten das deutsche Wirtschaftsministerium,
die Bundesnetzagentur sowie die Vereinigung der
Fernleitungsnetzbetreiber heute in Berlin mit.
Vorgesehen sind insgesamt 9.040 Kilometer und
Kosten von knapp 19 Mrd. Euro. Das sind um 800
Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant. Das
Netz soll alle 16 deutschen Bundesländer verbinden,
13 Knotenpunkte an den deutschen Grenzen für den
Import haben und bis 2032 fertiggestellt werden.
„Bereits im kommenden Jahr werden erste
Wasserstoffleitungen des Kernnetzes in Betrieb
gehen“, sagte der deutsche Wirtschaftsminister und
Grünen-Politiker Robert Habeck. Der Aufbau erfolge
dann schrittweise. Es sei aber größer als der Bedarf
im Jahr 2032 angelegt.
Auf Import angewiesen
Kritiker monieren, dass nicht genügend Wasserstoff
zur Verfügung stehe und dieser noch sehr teuer sei.
Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle, um die
Energieversorgung und Industrieprozesse klimaneutral
zu machen. Deutschland wird den Großteil seines
Wasserstoffbedarfs über Importe abdecken müssen.
Finanzielle Absicherung durch Bund
Umgesetzt werden die Pläne von den
Fernleitungsnetzbetreibern, die bis zum Jahr 2032
18,9 Mrd. Euro investieren wollen. Der Bund bietet
eine finanzielle Absicherung gegen unvorhersehbare
Entwicklungen.
Die eigentliche Finanzierung soll zum größten Teil
aber über Entgelte der Nutzer erfolgen. Diese sind
allerdings gedeckelt. Ein Ausgleichskonto soll dafür
sorgen, dass Mindereinnahmen in der Startphase durch
spätere Mehreinnahmen kompensiert werden.
Deutschland und Indien wollen beim Thema Wasserstoff enger
zusammenarbeiten. Der Energieträger gilt als
klimafreundlicher Hoffnungsträger der Energiewende,
insbesondere wenn bei seiner Gewinnung erneuerbare
Energien zum Einsatz kommen. Am Rande der
deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Neu-Delhi
wurde ein entsprechendes Papier unterzeichnet.
“Die Wasserstoff-Roadmap heißt nicht, dass jetzt die
Regierungen alles machen werden, sondern sie hat
verschiedene Arbeitsbereiche definiert, die jetzt betreut
werden”, sagte der deutsche Wirtschaftsminister Robert
Habeck. “Aber am Ende müssen Wissenschafter, Studierende,
Unternehmen jetzt einsteigen.” Auf die Dauer müsse sich
Wasserstoff am Markt behaupten.
In ihrer Wasserstoffstrategie geht die deutsche Regierung
davon aus, dass Deutschland bis 2030 Wasserstoff mit einer
Leistung von 95 bis 130 Terawattstunden pro Jahr benötigen
wird, was einem Brennwert von mehr als drei Millionen
Tonnen Wasserstoff entspreche. Man geht davon aus, dass 50
bis 70 Prozent davon importiert werden müssen. Indien
wiederum will bis zum Ende des Jahrzehnts eine
Produktionskapazität von fünf Millionen Tonnen Wasserstoff
pro Jahr aufbauen.
Mit dem nun vereinbarten Papier wollen beide Seiten unter
anderem die Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung
vorantreiben und mehr Möglichkeiten zur Vernetzung von
Unternehmen schaffen. Auch bei gesetzlichen Vorgaben will
man im Gespräch bleiben. Zudem soll der Bau von Terminals
in Indien zum Export von klimafreundlich gewonnenem
Ammonium unterstützt werden.
Das Papier ist eher eine Absichtserklärung. Konkrete
Finanzierungszusagen enthält es nicht, allerdings Verweise
auf bestehende Förderprogramme. Beide Länder wollen
Unternehmen aus dem jeweils anderen die Beteiligung daran
ermöglichen. Eine “Energiepartnerschaft” gibt es bereits
seit 2006.
Tesla am 19.11.2024: Musk plant einen
Wasserstoff-Tesla "Modell H" - soll 2026 realisiert
sein: Tesla Unveils Plan For First Hydrogen-Powered Vehicle,
Model H By 2026
https://www.drivespark.com/four-wheelers/2024/tesla-to-introduce-hydrogen-fuel-cells-by-2026-011-050291.html
aus FB: Neofit:
https://www.facebook.com/photo/?fbid=1077623113744881
Elon Musk hat kürzlich auf der Plattform X (ehemals
Twitter) angekündigt, dass Tesla plant, bis 2026 ein
wasserstoffbetriebenes Fahrzeug, das Modell H,
einzuführen. Diese Entscheidung markiert eine
bemerkenswerte Wende, da Musk zuvor Wasserstoffantriebe
als ineffizient bezeichnet hatte.
Die Ankündigung erfolgt inmitten von Herausforderungen bei
der Produktion der 4680-Batteriezellen, die für Teslas
Elektrofahrzeuge von zentraler Bedeutung sind. Berichten
zufolge hat Tesla Schwierigkeiten, die Produktion dieser
Zellen zu skalieren, was zu Verzögerungen bei der
Einführung neuer Modelle wie des Cybertrucks geführt hat.
Mit dem geplanten Wasserstoffantrieb strebt Tesla an,
seine Energiequellen zu diversifizieren und die
Abhängigkeit von Batterietechnologien zu reduzieren. Dies
könnte nicht nur die Automobilindustrie, sondern auch den
Energiesektor insgesamt beeinflussen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese strategische
Neuausrichtung auf Teslas Marktposition und die zukünftige
Entwicklung der Mobilität auswirken wird.
Übersetzung mit Deepl:
Von Vedant Jouhari
Veröffentlicht: Monday, June 17, 2024, 14:00 [IST]
Elon Musk, der für seine kühnen Ideen bekannt ist, hat
angekündigt, dass Tesla von Elektro- auf
Wasserstoffantrieb umstellen wird - ein überraschender
Schritt angesichts seiner früheren Kritik. Diese
Entscheidung ist eine Reaktion auf die starke Konkurrenz
von BYD aus China. Unerwartete Umstellung von Tesla auf
Wasserstoff Musk, der Chef von Tesla, hat Wasserstoff als
Energiespeicher oft kritisiert. In einem Fernsehinterview
bezeichnete er ihn als das „dümmste Ding“ der
Energiespeicherung. Trotzdem plant Tesla nun, bis 2026 auf
Wasserstoffantrieb umzustellen. Musks Umstellung auf
Wasserstoff wird als strategischer Schritt gesehen, um in
der sich schnell entwickelnden Automobilindustrie die Nase
vorn zu haben. „Teslas Robotaxi verwendet ein drahtloses
Ladesystem: Das Konzept dahinter“ Durch die Erforschung
von Wasserstoff-Brennstoffzellen will Tesla sein
Produktangebot diversifizieren und ein breiteres
Marktsegment ansprechen, wodurch sich möglicherweise neue
Wachstums- und Innovationsmöglichkeiten ergeben. Dieser
kühne Schritt spiegelt Musks Bereitschaft wider, sich
anzupassen und neue Technologien zu übernehmen, um Teslas
Position als Pionier auf dem Markt für Elektrofahrzeuge zu
behaupten. Das Wasserstoffprojekt von Tesla erklärt Musk
erklärte zuvor, dass die Wasserstoffspeicherung komplex
ist. Das neue Wasserstoffprojekt von Tesla zielt auf die
Verwendung von Brennstoffzellen zur Stromerzeugung ab. Das
erste wasserstoffbetriebene Auto, das Model H, soll im
Jahr 2026 auf den Markt kommen.
„What's Next For Tesla? Elon Musk enthüllt
Masterplan 4“ Jeep Wrangler Rubicon mit 11,6 km/l bei 60
km/h im Gelände. Nicht schlecht für einen massiven
4X4-Offroader. Musks Skepsis gegenüber der
Wasserstoffspeicherung hat Tesla nicht davon abgehalten,
diese Technologie weiter zu erforschen. Die Konzentration
des Unternehmens auf die Entwicklung eines
wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs unterstreicht sein
Engagement für nachhaltige Transportlösungen. Durch die
Nutzung von Brennstoffzellen zur Stromerzeugung will Tesla
einige der mit der Wasserstoffspeicherung und
-infrastruktur verbundenen Herausforderungen angehen. Mit
der für 2026 erwarteten Markteinführung des Model H wird
Tesla in den Wasserstoffmarkt einsteigen und
möglicherweise sein Produktangebot erweitern, um ein
breiteres Spektrum umweltbewusster Verbraucher
anzusprechen. Dieser strategische Schritt steht im
Einklang mit Teslas übergreifender Mission, den Übergang
der Welt zu nachhaltiger Energie und nachhaltigem
Transport zu beschleunigen. „Teslas massiver Rückruf: Ein
mutiger Schritt angesichts potenzieller Risiken“ Wie
Wasserstoff-Brennstoffzellen funktionieren Wasserstoff,
der in großen Tanks gelagert wird, wird in
Brennstoffzellen in Elektrizität umgewandelt - ein
Prozess, bei dem nur Licht und Wasser als Nebenprodukte
entstehen. Diese saubere Energietechnologie wird bei
umweltbewussten Kunden, die nach nachhaltigen
Energielösungen suchen, immer beliebter.
Die Fähigkeit, Strom ohne schädliche Emissionen zu
erzeugen, macht Wasserstoff-Brennstoffzellen zu einer
attraktiven Option zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks
und zur Unterstützung einer grüneren Zukunft. Da die
Nachfrage nach sauberen Energiequellen weiter steigt,
bieten Wasserstoff-Brennstoffzellen eine vielversprechende
Lösung, um den Energiebedarf der Welt auf
umweltfreundliche Weise zu decken. Anzeige DriveSpark
Thinks Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten saubere Energie
und können die Treibhausgasemissionen reduzieren. Die
Herstellung von Wasserstoff ist jedoch energieintensiv,
und die Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung ist
unterentwickelt. In den USA gibt es nur ein paar hundert
Wasserstofftankstellen. Die Entscheidung von Musk stellt
eine bedeutende Veränderung dar, da Elektrofahrzeuge in
den USA immer beliebter werden. Die genauen Einzelheiten
des Wasserstoffprojekts von Tesla sind noch unklar, und es
gibt noch keine offizielle Bestätigung über Prototypen.
Nichtsdestotrotz stellt die Umstellung auf Wasserstoff ein
neues Kapitel für Tesla dar. Dieser unerwartete
Richtungswechsel hat sowohl bei Branchenexperten als auch
bei Verbrauchern Neugierde und Skepsis ausgelöst. Während
sich Tesla auf diese neue Reise in Richtung
Wasserstoffantrieb begibt, werden alle Augen auf Musk und
sein Team gerichtet sein, um zu sehen, wie sie dieses
unbekannte Terrain meistern und ob sie die
Automobilindustrie erneut erfolgreich revolutionieren
können.
ENGL orig.:
By Vedant Jouhari
Published: Monday, June 17, 2024, 14:00 [IST]
Elon Musk, known for his bold ideas, has announced Tesla's
shift from electric to hydrogen power, a surprising move
given his previous criticism. This decision to be a
response to the intense competition from China's BYD.
Tesla's Unexpected Move to Hydrogen Musk, the head of
Tesla, has often criticised hydrogen as energy storage. In
a TV interview, he called it the "dumbest thing" for
energy storage. Despite this, Tesla now plans to
transition to hydrogen power by 2026. Musk's pivot to
hydrogen is seen as a strategic move to stay ahead in the
rapidly evolving automotive industry. "Tesla's Robotaxi
Uses A Wireless Charging System: The Concept Behind It" By
exploring hydrogen fuel cells, Tesla aims to diversify its
product offerings and cater to a broader market segment,
potentially tapping into new opportunities for growth and
innovation. This bold shift reflects Musk's willingness to
adapt and embrace new technologies to maintain Tesla's
position as a pioneering force in the electric vehicle
market. Tesla's Hydrogen Project Explained Musk previously
stated that hydrogen storage is complex. Tesla's new
hydrogen project aims to use fuel cells to generate
electricity. The first hydrogen-powered car, Model H, is
expected to debut in 2026. "What's Next For Tesla? Elon
Musk Reveals Master Plan 4" Jeep Wrangler Rubicon giving
11.6 km/l at 60km/h while crusing. Not bad for a massive
4X4 offroader Musk's skepticism regarding hydrogen storage
has not deterred Tesla from exploring the technology
further. The company's focus on developing a
hydrogen-powered vehicle underscores its commitment to
providing sustainable transportation solutions. By
leveraging fuel cells to produce electricity, Tesla aims
to address some of the challenges associated with hydrogen
storage and infrastructure. The anticipated debut of the
Model H in 2026 marks Tesla's foray into the hydrogen
market, potentially expanding its product offerings to
cater to a broader range of environmentally conscious
consumers. This strategic move aligns with Tesla's
overarching mission to accelerate the world's transition
to sustainable energy and transportation. "Teslas Massive
Recall: A Bold Move in the Face of Potential Risks" How
Hydrogen Fuel Cells Work Hydrogen, stored in large tanks,
is converted into electricity in fuel cells, a process
that produces only light and water as by-products. This
clean power technology is gaining popularity among
environmentally conscious customers looking for
sustainable energy solutions. The ability to generate
electricity without harmful emissions makes hydrogen fuel
cells an attractive option for reducing carbon footprints
and supporting a greener future. As the demand for clean
energy sources continues to grow, hydrogen fuel cells
offer a promising solution for meeting the world's energy
needs in an environmentally friendly way. Advertisement
DriveSpark Thinks Hydrogen fuel cells offer clean power,
potentially reducing greenhouse gas emissions. However,
hydrogen production is energy-intensive, and the
infrastructure for hydrogen refuelling is underdeveloped.
In the US, there are only a few hundred hydrogen
refuelling stations. Musk's decision marks a significant
shift as electric vehicles gain popularity in the US. The
exact details of Tesla's hydrogen project remain unclear,
and no official confirmation about prototypes has been
made. Nonetheless, the move to hydrogen represents a new
chapter for Tesla. This unexpected change in direction has
sparked both curiosity and skepticism among industry
experts and consumers alike. As Tesla embarks on this new
journey towards hydrogen power, all eyes will be on Musk
and his team to see how they navigate this uncharted
territory and whether they can successfully revolutionize
the automotive industry once again.
Wasserstoff am 18.1.2025: braucht etwas
Energie, um ihn zu isolieren und aufzubereiten
von Roland Mösl: https://www.facebook.com/roland.mosl
Wie sind denn die Voremmissionen vom Wasserstoff?
Aus Erdgas 9,5 kg CO2 pro kg Wasserstoff.
Wo ist der Strom zum Verflüssigen von Wasserstoff, um
diesen zur Tankstelle zu bringen? 16 kWh/kg.
Wo ist der Strom zum Verpressen in den Hochdrucktank? 6
kWh/kg.
Der Versuch, Deutschland zum klimaneutralen Utopia zu
machen, hat einen weiteren peinlichen Rückschlag
erlitten. Im Taunus sollten seit zwei
Jahren Wasserstoffzüge zum Einsatz kommen und die
zuvor verwendeten Dieselfahrzeuge ein für allemal
ablösen. Da diese sich aber als wesentlich zuverlässiger
erwiesen als die vielgepriesene Alternative, setzt man
sie nun doch wieder ein – und zwar mindestens bis
Dezember. Bis dahin hofft man, dass der französische
Hersteller Alstom eine Generalüberholung an den
notorisch fehleranfälligen Wasserstoffzügen vornehmen
kann.
„Mit dem Rückgriff auf die bewährten Dieselzüge
schaffen wir das Wichtigste: Ein verlässliches
Fahrtenangebot auf der Taunusbahn für unsere Bürgerinnen
und Bürger“, erklärte Ulrich Krebs (CDU), der Landrat
des Hochtaunuskreises und Aufsichtsratsvorsitzende des
RMV. Allerdings stellte er umgehend fest, dass
Dieselzüge langfristig keine Zukunft hätten. Umso
bedauerlicher sei es, dass Alstom mit der zweijährigen
Pannenserie im Taunus „dem Vertrauen in neue
Antriebsarten einen Bärendienst erwiesen“ habe.
Einziges Desaster
Die Umstellung auf Wasserstoffzüge war von Anfang an
ein einziges Desaster. Zunächst wurde von Alstrom nicht
die zugesicherte Zahl von Zügen geliefert, dann gab es
ständige Ausfälle, die keinen geregelten Bahnbetrieb
mehr möglich machten. „Alstom muss das kommende Jahr
intensiv nutzen, um die Flotte endlich dauerhaft
zuverlässig fit zu bekommen“, forderte
RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), die ebenfalls
auf Alstrom-Züge gesetzt hatte, musste zuletzt
auch sämtliche Straßenbahnwagen einer neuen Serie
buchstäblich aus dem Verkehr ziehen und alte
Straßenbahnen aus den 70er-Jahren reaktivieren. Diese
Farce zeigt wieder einmal, dass man die alte Wertarbeit
früherer Zeiten nicht vorschnell verschrotten sollte,
denn die angeblichen neuen Klimawunder-Erzeugnisse
können ihre hehren Versprechungen nur in den seltensten
Fällen erfüllen, wie etwa auch die E-Autos mit ihren
gemeingefährlichen Lithium-Batterien zeigen, die immer wieder für
schwere Brandkatastrophen sorgen. (JS)
Trotz ehrgeiziger Ziele wurden 2023 weniger als ein
Zehntel der geplanten grünen Wasserstoffprojekte
umgesetzt. Die geplanten Projekte würden zwischen 0,8
und 2,6 Billionen Dollar an Subventionen benötigen, so
eine Studie in [...]
Die OMV schließt sämtliche von ihr betriebenen
öffentlichen Wasserstofftankstellen in Österreich,
darunter auch die einzige in Niederösterreich in Wiener
Neudorf (Bezirk Mödling). Die Nachfrage sei zu gering,
die Kosten für Betreiber sowie Endkundinnen seien zu
hoch.
Mit Stand Ende März waren in ganz Österreich 62 Pkws laut
Statistik Austria mit Wasserstoffantrieb gemeldet, nur
fünf davon im Privatbesitz. In Niederösterreich gibt es
lediglich 14 solcher Autos. Grund dafür waren vor allem
die hohen Kosten und der Aufwand für die Betreiber:
Einerseits ist die Erzeugung von Wasserstoff enorm
kostenintensiv und benötigt viel Strom, andererseits ist
er schwer lager- und transportierbar.
Auch für die Bevölkerung war die Antriebsform zu
unattraktiv. Die Kosten für den Kauf eines
Wasserstoffautos liegen zwischen 45.000 und 80.000 Euro,
das Tanken ist aber teurer als bei einem PKW mit
Verbrennungs- oder Elektromotor. Flächendeckendes
Tankstellennetz gab und gibt es außerdem keines, die OMV
war der einzige Betreiber solcher Anlagen in Österreich.
Die Tankstelle in Wien wurde bereits vor kurzem
geschlossen, der Standort in Asten (Bezirk Link-Land)
folgt mit 30. Juni. Am 31. August sollen dann jene in Graz
und Wiener Neudorf zugesperrt werden, am 30. September
jener in Innsbruck, bestätigte der Energiekonzern Berichte
der „Kronen Zeitung“ und „Der Presse“.
OMV investiert stattdessen in Elektromobilität
„Diese Entscheidung folgt einer umfassenden Analyse der
aktuellen Marktbedingungen und der strategischen
Ausrichtung des Unternehmens“, sagt OMV-Sprecherin Nicole
Keltscha gegenüber noe.ORF.at. 2012 wurde die erste
Wasserstofftankstelle in Österreich in Wien-Floridsdorf
eröffnet, auch die Investitionen in weitere Standorte
hätten keine Steigerung der Nachfrage eingebracht.
Super-Charger
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Neuer Ladepark: Wetter regelt Strompreis
Die OMV sieht für Wasserstoff im Individualverkehr
deswegen aktuell keine Perspektive und will stattdessen
weiter in Elektromobilität investieren. Bis 2030 will das
Unternehmen „in Zentral- und Osteuropa insgesamt 5.000
Ladepunkte“, betreiben und in Österreich ein
„flächendeckendes Schnellladenetzwerk“ aufbauen.
Größte Wasserstoffproduktion entsteht in Niederösterreich
Wasserstoff produziert die OMV aber weiterhin, allerdings
nur mehr für die Industrie. In diesem Zusammenhang baut
das Unternehmen derzeit seine erste Elektrolyseanlage,
also ein Werk zur Wasserstoffproduktion. Dieses entsteht
in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) und soll noch
heuer in Betrieb gehen. Es wird mit einer
Produktionskapazität von zehn Megawatt die größte Anlage
in Österreich sein.
In naher Zukunft soll dieser Titel aber an eine andere
Elektrolyseanlage gehen, die die OMV derzeit noch plant,
aber bereits 2027 eröffnen will – der Standort ist noch
unbekannt. Diese soll dann eine jährliche
Produktionskapazität von 140 Megawatt haben.
Die österreichische Gaswirtschaft drängt auf den
Ausbau der bestehenden Gasinfrastruktur, damit
grüner Wasserstoff künftig transportiert werden
kann. Das dafür notwendige Investitionsvolumen
beziffert Stefan Wagenhofer, Präsident des
Branchenverbandes Österreichische Vereinigung für
das Gas- und Wasserfach (ÖVGW), heute bei einem
Pressegespräch mit 3,5 Mrd. Euro.
Die Zeit dränge, damit Österreich im Spiel bleibe.
Vor allem das Gaswirtschaftsgesetz (GWG) müsse
schnell durch den Nationalrat gebracht werden, um
Planungssicherheit sowie Investitionsanreize zu
schaffen.
Finanzierung und rechtlicher Rahmen nötig
Auch ein geeignetes Finanzierungsmodell sei nötig.
Mit einem Gasnetz könne man in Österreich zwar rund
200 Mio. Euro pro Jahr erzielen, aber wegen der
anfangs geringen Wasserstoffmengen würden Einnahmen
erst später anfallen. Wagenhofer stellt sich daher
ein „Hochlaufkonto“ mit staatlicher Garantie vor.
Die Politik habe verstanden, dass man dieses
Startnetz für Wasserstoff brauche. Außerdem brauche
man auch das Grüngasgesetz, das zusätzlich den
Einsatz von Biogas erlaube, das von der Erdgasabgabe
und CO2-Besteuerung befreit werden müsse. Zuständig
solle die E-Control sein.
Breite Einsatzmöglichkeiten
Die bereits vorhandenen Gasnetze könnten zu 98
Prozent auch für die Beförderung von Wasserstoff
verwendet werden, so Universitätsprofessor Michael
Harasek vom Institut für Verfahrenstechnik der TU
Wien. Neben Transport seien auch Speicher nötig,
wenn Wasserstoff durch Elektrolyse mit Strom aus
Wind und Photovoltaik erzeugt werde.
Wasserstoff sei zudem versatil, so Harasek weiter.
Man könne Ammoniak für Düngemittel herstellen und
ihn auch statt Kohle und Gas in der Stahlindustrie
und bei Hochtemperaturprozesse wie der Glasschmelze
einsetzen. Auch für Gasheizungen wäre Wasserstoff
technisch geeignet – das frühere Stadtgas in Wien
habe vor allem aus Wasserstoff bestanden.
Südkorea am 6.11.2025: Hyundai baut
Wasserstoff-Fabrik
https://www.nau.ch/lifestyle/auto/der-4-weg-hyundai-baut-wasserstoff-fabrik-67062451
Daniel Huber - Bern - Hyundai investiert massiv in die
Wasserstoff-Technologie. Der Konzern errichtet ein neues
Brennstoffzellen-Werk in Südkorea.
Duisburg am 8.12.2025: Duisburg: Stadt kann eigene Öko-Müllwagen nicht mehr
betanken - einzige Wasserstoff-Tanke macht dicht
https://t.me/infrarotmediensicht/11821
https://t.me/standpunktgequake/218099
Duisburg hat in der Vergangenheit ganze sieben Müllwagen
mit Wasserstoffantrieb angeschafft – als Beitrag zur
"grünen Wende".
Jetzt scheint das Öko-Projekt spektakulär gegen eine Wand
zu fahren. Das Problem: Zum Jahresende wird die einzige
Wasserstoff-Tankstelle in der Stadt dichtgemacht – aus
Mangel an Kundschaft.
Vielleicht hätte man doch auf mit Wind betriebene
Fahrzeuge setzen sollen.
Fotoquellen
[1] Wasserstoff-Strassenbahn in Tangshan in China: https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318046259-china-strassenbahn-wasserstoffantrieb/
[2] China Juni 2017: Erfindung einer
Wasserstoff-Strassenbahn mit einprogrammierter
Fahrstrecke ohne Schienen:
https://www.youtube.com/watch?v=krI_5vl76TI - 21sek.
[3] China Juni 2017: Erfindung einer
Wasserstoff-Strassenbahn mit einprogrammierter
Fahrstrecke ohne Schienen: Video:
https://www.youtube.com/watch?v=krI_5vl76TI
[4] Wasserstoff-Strassenbahn mit Brennstoffzelle in
Tanghan in China 2017: https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318046259-china-strassenbahn-wasserstoffantrieb/
[5] Wasserstoff-Lastwagen von Nicola:
https://www.horizonworld.de/nikola-stellt-wasserstoff-lkw-mit-1200km-reichweite-vor/?fbclid=IwAR1Zy3ATH4LTmFtvRuRwk8ZbwnnjIuj5Xvtp1JnAxwWxsTtrei-F8VHLTMQ
[6] Der Wasserstoffbus "Urbino Hybrid 12" der Firma
Solaris aus Polen:
https://de.sputniknews.com/technik/20200318326626591-polen-deutschland-e-busse/
[7] Der neue Wasserstoff-Lkw der Migros Schweiz: https://www.20min.ch/video/so-faehrt-sich-der-migros-wasserstoff-lkw-861313566869
[8] Wasserstoff-Brennstoffzellen im
Migros-Lastwagen, Schweiz: https://www.20min.ch/video/so-faehrt-sich-der-migros-wasserstoff-lkw-861313566869